31.12.15
Bald ist es vorbei, das Jahr. Mir ist es vorgekommen, als würde die Zeit immer schneller rasen. Dem wird wohl nicht so sein, ein Tag hat immer noch 24 Stunden und jede von ihnen hat 60 Minuten. Es wird also wohl an den Bedingungen meines Leben liegen, an meinem Alter, am vielen Gewusel um mich herum, an vielen Aufgaben, die sich wie Perlchen aneinanderreihen. Es war ein Jahr voller Menschen und Hunde, zwei Freundinen sind zu mir auf den Hof gezogen, viele Helferinnen und einige Helfer kamen für einige Tage oder Wochen und halfen nach Kräften, viele Hunde kamen hinzu, um hier ihre letzte Zeit zu verbringen.

Nun steht ein neues Jahr vor der Tür, 2016 wartet auf uns. Wir "Höflerinnen" wünschen allen Tierfreunden, allen, die uns auf ihre Weise unterstützt haben, allen, die den Flüchtlingen helfen oder sich irgendwie anders engagieren, ein Jahr voller guter Begegnungen und schöner Erlebnisse.

29.12.

Betrifft Homepage des Vereins:

Der Baukasten, mit dem die Vereinshomepage erstellt wurde, ist veraltet, so dass Gisela sich durchgerungen hat, auf ein neues System umzusteigen. Sie ist gerade dabei, sich einzuarbeiten. In Kürze wird die neue Homepage des Vereins online sein. Sicherlich wird noch nicht alles funktionieren. So ist zu erwarten, dass die Links zur Homepage des Vereins nicht mehr funktionieren und erst wieder eingerichtet werden müssen. Gisela bittet um Geduld!

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22.12.
Weihnachten rückt unübersehbar näher, alles ist geschäftig, die Schritte der Menschen scheinen ein wenig schneller zu sein als sonst. Die einen freuen sich darauf, die Tage im Kreis der Familie zu verbringen, einige würden sich gern davor drücken, wieder andere ignorieren das Fest völlig oder versuchen es zumindest.

Wer auch immer zu welcher Gruppe gehört, wir wünschen allen, daß sie die kommenden Tage so verbringen können und dürfen, wie es ihren Neigungen und Bedürfnissen entspricht.

7.12.
Die lang ersehnte Ruhe kehrt so langsam ein. Nicht nur, weil es etwas weniger Hunde gibt, sondern auch, weil zur Zeit keine fremden Menschen über den Hof laufen, die die Hunde dann lauthals melden müßten. Es dürfte ruhig noch ein bißchen leiser sein, aber das wird schon noch kommen, da darf man nicht zu schnell zu viel erhoffen.

24.11.
Es wird langsam kälter in Rokitno und mit dem nahenden Winter wird hoffentlich auch etwas mehr Ruhe einkehren. Ich merke es deutlich, wie sehr meine Nerven Erholung brauchen, spüre mein Alter und das Weichen meiner Kräfte. Es ist gut, daß gleich drei der Hunde ein schönes Plätzchen gefunden haben, so wird es etwas ruhiger und leerer werden.
Es ging leider nicht mehr anders, wir mußten ein Aufnahmestop verhängen, weitere Hunde dürfen in den nächsten Monaten nicht hinzukommen. Nur so besteht die Chance, daß in Rokitno wieder Entspannung einkehrt und das ist uns allen sehr wichtig.

18.11.
- Projekt "Hütten" > siehe

12.11.
Wenn ich mich hier im Raum so umsehe, werde ich doch sehr bald schläfrig. Um mich herum befinden so um die vierzig Hunde, alle ausnahmslos wohlig auf der Seite liegend, entspannt atmend, offensichtlich zufrieden mit sich und der Welt. Ich könnte mich glatt dazulegen und auch ein Ründchen schreiben.
Doch ich weiß, der Schein trügt. Sehr bald werden die Herrschaften wach werden und mich wissen lassen, daß es nun Zeit ist, aufs Feld zu gehen. Ob ich nun müde bin oder nicht, ist nicht interessant. Als ob sie meine Gedanken geahnt hätten, werden gerade schon die ersten wach, marschieren zum Wassernapf und gucken schon mal prüfend auf mich. Keine Chance, ich werde meinem Schicksal nicht entkommen.

4.11.
Eben habe ich von einer schönen Idee für reiselustige Hundebesitzer erfahren. Gabi, die mit ihrer Schwester ein Rudel großer Hunde betreut, die ebenfalls alle mit im Haus leben dürfen (siehe Tierfreunde Niederbayern), vermietet große Wohnmobile ausschließlich an Hundebesitzer. Dafür hat sie eine eigene Homepage eingerichtet. Interessierte finden diese unter www.camper-dogs.com.
Die Homepage der Tierfreunde Niederbayern ist die schönste, die ich dieser Art kenne, voller Liebe zum Hund, gespickt mit viel Humor und ohne Druck auf die Tränendrüse.

3.11.
"Der Hund gehört zur Familie und Familie beschenkt man gerne. Warum nicht auch dem Vierbeiner eine Kleinigkeit zukommen lassen? " Näheres siehe hier
1.11.
Sieht man dieser Dame nicht an, daß Bescheidenheit und Zurückhaltung nicht gerade zu ihren hervorstechenden Eigenschaften gehören?
Wenn auf diesem Hof ein Hund weiß, was er will und was er nicht will, dann ist das Trulla. Das macht es nicht immer leicht mit ihr. Trotzdem kann sie äußerst charmant sein, und wenn ich dieses Gesicht und diese wunderschönen Ohren anschaue, kann ich ihr gar nicht lange böse sein.
30.10.
Nun können wir dank lieber Spender einige Hundhütten bestellen und nach Polen liefern lassen. Das macht uns sehr froh, denn der Winter naht. Herzlichen Dank dafür, dass man in diesen schwierigen Zeiten die Not der Tiere nicht vergisst.

27.10.

Justyna hat über eine andere Tierschützerin schon wieder von ca. 18 Hunden erfahren, die dringend isolierte Hütten bräuchten. (siehe 18.10)
Falls jemand helfen möchte und kann, könnten die Hütten über den Verein bestellt (Zum Spendenformular > Spendenformular - Verwendungszweck: Hüttenbau ) und direkt an die Adresse in Polen geschickt werden. Auch dort würden wieder Fotos gemacht und gezeigt werden.

18.10.
Justyna schickte uns Fotos von den neuen Hundehütten zu, die Dank der Hilfe einiger Spender/innen gekauft und aufgestellt werden konnten (siehe unter 25.08.). Allen, die dabei geholfen haben, an dieser Stelle nochmal mein persönliches Dankeschön. Ich bin über jede Hundehütte froh und erleichtert, denn Frieren ist einfach nur fürchterlich.
Leider hat Justyna über eine andere Tierschützerin schon wieder von 18 Hunden erfahren, die ebenfalls dringend isolierte Hütten bräuchten. Die Tiere konnten zum Glück bereits kastriert werden, über die Futtersituation konnte ich noch nichts erfahren, aber die Hütten wären dringend nötig.

15.10.

Beim letzten Tierarztbesuch erzählte mir dieser, daß mittlerweile knapp 1300 Kastrationen mit seinem OP-Saal auf Rädern durchgeführt wurden. Damit konnte das künftige Tierelend in unserer Umgebung doch um einiges reduziert werden. Viele Kastrationen wurden über das Projekt Mopsik finanziert, viele andere über unser Büchlein "Angekommen". Allen, die dazu beigetragen haben, nochmals vielen Dank von uns. Ich kann nur alle ermutigen, sich schon mal Gedanken um neue Geschichten zu machen, denn es geht das Gerücht, daß im nächsten Jahr nochmals ein kleines Buch entstehen soll.
Oben sieht man Sandra, unsere Sonnenanbeterin. Sie wußte die letzten Strahlen auszunutzen und auch im Winter sieht man sie in Sonnenstunden an dieser Tür lehnen.
Sandra muß sich lange als Straßenhündin durchgeschlagen haben. Sie hat sich dort zur Meistdiebin entwickelt, ein Talent, welches sie auch heute noch zu nutzen weiß. Sie stiehlt, wo sie nur kann, satt hat Sandra wohl noch niemand gesehen.

9.10

- Näheres über Fielmann:
Fielmann, so genannt der hübschen Brille wegen von einer unserer freiwilligen Helferinnen.

Fielmann war nur wenige Tage bei uns auf dem Tierschutzhof, denn er attackierte mit viel Aggression unsere kleinsten und schwächsten Hunde. Dies war beim besten Willen nicht vertretbar und so gaben wir schweren Herzens Fielmann in das Tierheim von Wanda, in welchem wir die Tiere liebevoll betreut wissen.

Dort soll der kleine Kerl natürlich nicht bleiben, wir wollen alles versuchen, um ihm ein passendes und liebesvolles Plätzchen fürs Leben zu finden.

Hier seine Beschreibung:

Fielmanns Alter könnte so bei sieben/acht Jahren liegen. Er ist kastriert und ca. 28-30 cm hoch. Der Rüde läßt sich streicheln und schmust gerne, hat aber zur Zeit noch schlimme Angst und zeigt auch Aggressionen, wenn man ihm ein Halsband anziehen möchte. Bei der Einweisung ins Tierheim vor ca. zwei Monaten ließ er sich noch problemlos das Halsband anziehen und ging sehr brav an der Leine. Irgendetwas muß im Tierheim passiert sein, daß seine Angst davor plötzlich so groß wurde. Fielmann braucht einen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, der ihm Zeit läßt, damit erstmal das nötige Vertrauen wachsen kann. Man merkt ihm an, wie gerne er den Kontakt zu Menschen hätte und wie froh er ist, wenn sich jemand liebevoll um ihn kümmert.

Wichtig wäre auch, daß es ein Zuhause mit gesichertem Garten ist, damit er zunächst mal ohne Halsband und Leine sein Geschäft verrichten kann. Hunde sollten entweder gar nicht im neuen Zuhause sein oder aber eine größere souveräne Hündin, die ihm gewachsen ist. Zeit sollte sein Mensch natürlich auch haben, wobei wir glauben, daß Fielmann auch mal einige Stunden allein zu Hause bleiben kann.

- Es gibt heute traurige Nachrichten aus Rokitno, ich berichte darüber in der Hoffnung, daß der kleine Rüde dann doch noch eine Chance erhält, ein gutes Zuhause zu finden. Eine unserer Helferinnen nannte ihn der Brille wegen "Fielmann".
Fielmann hatte in einem der polnischen Tierheime gesessen und dort fast ausschließlich in der Hütte, weil er große Angst hatte. Er kam dann vor einer Woche zu uns auf den Hof und attakierte fast unmittelbar, nachdem er seine Transportbox verließ, die kleinsten und schwächsten Hunde das Hofes. Alles, was wir versuchten, war zum Scheitern verurteilt. Fielmann ließ sich partout kein Halsband anziehen, war also auch nicht per Leine zu dirigieren. Schlossen wir ihn im großen Zwinger ein, in welchen er freiwillig hineinging, kläffte er ohne Unterlaß, was schon wegen der Nachbarn, aber auch wegen unserer Nerven nicht gut erträglich war.
Wir haben nun in Wandas Tierheim einen Platz für ihn gefunden, wo wir sicher sein können, daß er dort gut behandelt und verwahrt wird. Zu mehreren werden wir nun das tun, was wir können, um für Fielmann ein gutes, passendes Zuhause zu finden. Wichtig ist, daß keine weiteren Hunde oder aber eine größere Hündin mit im Haus leben. Auch Katzen sollten keine dort sein, weil wir nicht einschätzen können, wie sich Fielmann ihnen gegenüber verhält.
5.10.
Neues vom Schutzhof > siehe hier

16.9.
Heute möchte ich noch mal eine unserer Bewohnerinnen vorstellen: Unten ist die alte Fenja zu sehen, die nach etlichen Jahren Tierheimaufenthalt bis auf die Knochen abgemagert zu uns kam. Eine eingehende Untersuchung brachte dann eine Dickdarmentzündung an den Tag und so konnte dann eine gezielte Behandlung und Ernährung begonnen werden. Das Resultat: Aus einer extrem dünnen, angespannten und nervösen Hündin wurde ein pummeliges ruhiges Hundeweib.
11.9.
Es gibt Erfreuliches in "Sachen" Kastrationen zu berichten: Maria, eine polnische Geschäftsfrau, die schon vielen Tieren geholfen hat, beschloß vor einigen Monaten in Absprache mit uns unser Büchlein "Angekommen" in Polen zu verkaufen. Sie ließ es auf ihre Kosten ins Polnische übersetzen und drucken und verkaufte in kurzer Zeit knapp 1800 Exemplare. Der gesamte Erlös wurde für Kastrationen eingesetzt.
10.9.
Nun haben wir das Kontaktformular neu formatiert und hoffen, dass die Einträge uns auch wirklich erreichen. Der Probeeintrag kam zumindest an. Falls Gitta nicht zeitnah antwortet, dann möge man bitte eine Mail an Gitta oder den Verein senden.

9.9.

Wie wir gerade festgestellt haben, scheint das "Kontaktformular" seit langer Zeit nicht zu funktionieren. Die Anfragen bzw. Einträge sind nie bei Gitta angekommen. Das tut uns sehr leid und wir bitten das zu entschuldigen. Falls sich jemand noch einmal melden möchte, dann bitte nicht über das Kontaktformular, sondern per Mail: gitta6@gmail.com

6.9.
Lila, das ist die kleine Hündin mit dem riesigen Blasenstein, merkt man so richtig an, wie gut es ihr geht. Sie marschierte schon am Tag nach der Operation munter mit übers Feld und heute wird sie schon so richtig keck. Sie hat sich schon schön eingelebt, allerdings hoffen wir, daß sie zu den anderen Hunden noch etwas freundlicher wird, denn wenn diese zu nah an ihr Bettchen kommen, schnappt sie zu. Aber sonst ist sie völlig entspannt, liegt wohlig auf dem Rücken und sogar am Tropf hatte sie so schön die Beinchen nach oben gestreckt, daß das ganze Praxisteam sich staunend freute. Alle hatten ja den riesigen Stein gesehen und sind nun froh, wie schnell sich Lila erholt.

4.9.
Gestern fand eine kleine, ältere Hündin Aufnahme auf dem Tierschutzhof > weiterlesen hier
Und das ist die kleine Maus:
2.9.
 31.8.

Betr.: Bitte um Spenden für die Notfälle (Justyna > polnische Stiftung) siehe 25.8.
Ganz herzlich bedanken wir uns ... (weiterlesen "Vereinshomepage")

25.8.
Den meisten, die regelmäßig hier mitlesen, wird es bekannt sein, daß Justyna als Präsidentin unserer polnischen Stiftung in zunehmendem Maße um Hilfe gebeten wird, wenn es um obdachlose Katzen oder auch um Hunde geht, die in mangelhaften Verhältnissen leben. Justyna hat viel Kontakt zu den "Katzenfrauen", die sich der Tiere annehmen, sie gesundpflegen und kastrieren lassen. Fast immer sind das Frauen, die selbst kaum Geld haben und nur helfen können, wenn die Tierarztkosten übernommen werden.
Unten sind zwei Fotos zu sehen, die stellvertretend für andere Fotos aufzeigen sollen, wie sehr die Hilfe gebraucht wird. Der Hund auf dem Foto braucht mehr als dringend eine isolierte Hütte, es gibt drei weitere Hunde und Hündinnen, deren Behausung keinesfalls besser ist. Die Katze auf dem Foto ist krank, dort wo sie lebt, sind weitere kranke Katzen, die Hilfe benötigen und nach der Genesung kastriert werden sollten.
Wir haben hier bewußt nur zwei Fotos zeigen wollen, um dem Leser die anderen zu ersparen. Justyna hat uns mehr als 40 Fotos zugeschickt. Wenn sie jemand sehen möchte, leiten wir diese gerne weiter.
Zum Spendenformular > Spendenformular

(Verwendungszweck: Hüttenbau, Kastrationsprojekt, Tierarztkosten - Anm.: Die Hundehütten bestellen wir i.d.R. über Zooplus, sie werden direkt kostenfrei nach Rokitno geliefert; Gelder für Kastrationen oder Tierarzt überweisen wir der polnischen, die uns dann immer zeitnah die Belege für erfolgte Kastrationen bzw. für die Behandlung beim Tierarzt zukommen lässt.)

22.8.

Neuigkeiten vom Schutzhof > siehe hier

9.8.
Es ist so unerträglich heiß in Rokitno, daß ich mich am liebsten im Keller verkriechen möchte. Erfreulicher Weise halten alle Hunde ohne größere Schwierigkeiten durch. Manche gucken recht verzweifelt und hecheln mit den Leidensgenossen um die Wette, aber es scheint kein altes Herz wirklich gefährdet zu sein. Wir werden also alle gemeinsam durchzuhalten versuchen und auf Abkühlung hoffen.
15.7.
Nach etwa zehn Tagen voller Internetausfälle will ich endlich nochmal aus Rokitno berichten.
Unser Hof ist gut gefüllt, es sind nochmal einige Hunde dazugekommen, die teilweise krank, teilweise nach extrem langen Tierheimaufenthalten hier aufgenommen wurden. Nach und nach werden sie auf der "Paten gesucht" Seite vorgestellt werden, teilweise auch unter "Zuhause gesucht".
Dadurch, daß es fast alles alte und greise Hunde sind, ist es weiterhin entspannt und das nun noch größere Rudel trollt sich fröhlich auf dem Feld.
Eine Ausnahme im alten Völkchen bildet Rico. Er saß dermaßen traurig im Tierheimzwinger, daß ich ihn einfach nicht dalassen konnte. Seine Menschen, die ihn mit ca. einem halben Jahr aus dem Tierheim geholt hatten, waren ins Ausland gezogen und hatten den mittlerweile 2-jährigen Rico im Tierheim abgegeben. Rico ist etwa 40 cm hoch und ein Herzchen durch und durch. Ich bin sicher, daß der kleine Kerl sehr schnell ein schönes Plätzchen finden wird.

29.6.
Ein Schläfchen in Ehren kann niemand verwehren. Denkt sich auch Trulla, die in diesem Sommer nun schon drei Jahre bei uns ist. Trulla kam von Wanda aus zu uns und war ein wahrer Fehl"kauf". Sie hatte dort im Tierheimzwinger resigniert und hatte auf dem dort aufgenommenen Fotos sehr alt und sehr unglücklich ausgesehen. Alle hielten sie für deutlich über zehn. Angekommen in der Freiheit erinnerte sich Trulla ihrwer Jugend und ihrer Kräfte und von da an ging es rund. Trulla ließ kein Fettnäpfchen aus. Sie attakierte andere Hunde, knurrte Menschen an, jagte Katzen und sprang aus dem Fenster. Nur das, was sie wollte, zählte, alles andere war bedeutungslos.
Aber das ist lange her. Mit Trulla läßt es sich nun gut leben. Manchmal muß man ein bißchen schimpfen, denn ein Engelchen ist aus ihr nicht geworden, aber dann gehorcht sie auch und benimmt sich gleich wieder.
26.6.
"Vierbeiner auf Vierpfötchen" - FOTOS > siehe hier
23.6.
Unten sind Thekla und Adella zu sehen, beide waren bei ihrer Ankunft voller Angst, Unruhe und Mißtrauen. Beide haben viel dazugelernt, aber so richtig trauen sie uns Menschen immer noch nicht. Was aber immer wieder deutlich wird, ist, daß die vielen Menschen, meist sind es freiwillige Helfer, die kommen und sich viel um diese Hunde kümmern, die Tiere ein großes Stück vorwärts bringt. Gerade sitzt Antje mit Adella auf dem Sofa und die Hündin ist sichtlich entspannt. Antje möchte sechs Wochen bei uns bleiben und hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, Adella mehr ins Haus zu locken und dabei zu helfen, daß sie sich heimisch fühlt. Die sehr gemütlich daliegende Adella läßt mich hoffen, daß die Chancen sehr gut stehen.
19.6.
Oben ist das kleine alte Käthchen zu sehen. Sie wurde ihrer Besitzerin weggenommen, da diese selbst alt und pflegebedürftig war und Käthchen nicht mehr versorgen konnte. Die Hündin lebt nun seit einigen Wochen bei uns auf dem Hof, mag aber keine anderen Hunde und ist bei uns nicht glücklich. Sie würde sich bei einem älteren Menschen sehr wohl fühlen, der selbst auch nicht mehr viel Bewegung sucht, dafür aber gern ein kleines Hündchen zum Schmusen hätte. Käthchen hat einen alten Wirbelsäulenschaden und kann nicht mehr sehr weit laufen. Es wäre zu schön, wenn da zwei zusammenfänden, die sich gegenseitig gut tun könnten.

15.6.

Katze Lola auf Vierpfötchen > Video

10.6.
Seit ein paar Tagen wohnt Nora bei uns, eine 10-jährige echte Rauhaardackelhündin alten Schlages, also groß. Man sagte mir, diese Dackel wiegen 10 - 12 kg, Nora hat deren gleich 15 vorzuweisen. Wir werden sie ein bißchen abspecken lassen, ihre zwei zum Glück noch sehr kleinen Krebsgeschwülste am Gesäuge entfernen und sie auch gleich kastrieren.
Nora mag Menschen sehr und auch mit Hunden kommt sie gut zurecht, wenn diese sie in Ruhe fressen lassen. Am schönsten ist Bauch kraulen lassen und spazieren gehen. Dabei bleibt sie nah bei ihrem Menschen, außer bei Katzen scheint Nora keinen ausgeprägten Jagdtrieb zu haben. Mal sehen, ob wir für die Holde ein neues Zuhause finden.
9.6.

Miriam, die letzte Woche hier für 10 Tage auf dem Schutzhof half, hat einige kleine Videos gedreht. So werden drei Hunde vorgestellt, die ein Zuhause suchen (siehe Zuhause gesucht) und einige Videos, die einen kleinen Einblick geben, wie es sich auf Vierpfötchen lebt (siehe hier).

Dir, Miriam, ganz herzlichen Dank für deine Mühe.

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4.6.
Viele haben mich in den letzten Tagen darauf angesprochen und mich gefragt, ob ich trotz der jetzt häufigeren Konfrontation mit dem Tod mit den alten Hunden weitermachen will. Diese Frage kann ich eindeutig mit "Ja" beantworten. Wer gezielt alte und kranke Hunde aus den Tierheimen aufnimmt, weiß, worauf er sich einläßt und ist sich im Klaren darüber, daß Abschiednehmen dazugehört. Ich bin mir sehr sicher, daß alte Hunde nicht in Tierheimzwingern sitzen sollten, wenn es Plätze auf der Welt gibt, wo sie frei und aufgehoben und betreut leben können. Und dieser Platz hier soll erhalten bleiben, da gibt es keinen Zweifel. Traurigkeit gehört zum Leben und Sterben dazu und die fröhlichen Gesichter helfen, auch wieder an die Lebenden zu denken und dafür zu sorgen, daß sie fröhlich bleiben.
Unten dafür als Beispiel die kleine alte Fribi. Herausgefischt aus einem Tierheimzwinger, wo sie sich in der Hütte versteckt hatte. Dort hatte sie etwa ein halbes Jahr verbracht, hatte eine Krebsuntersuchung hinter sich und war operiert worden. Sehr bald zeigten sich neue Krebsgeschwulste, die nicht mehr operiert werden konnten, aber Fribi bekam eine wunderbare Chance und lebt jetzt nach wenigen Monaten Schutzhof bei einer liebevollen alten Dame, wo sie betüddelt wird. Kann es denn unter den gegebenen Umständen besser sein?
26.5.

Es ist zur Zeit trauriger in Rokitno als sonst. Viele unserer ältesten Hunde nähern sich sichtlich ihrem Lebensende und auch zwei von denen, die so sehr alt noch nicht sind, stehen durch Krebserkrankungen kurz davor. Noch können wir mit Schmerzmitteln ein Stück Lebensqualität erhalten, aber es ist nicht einfach, auf die betroffenen Hunde zu blicken und sie zu streicheln, ohne traurig zu werden.
Und trotzdem - wir sind gleichzeitig froh, daß sie bei uns leben und nicht im Tierheimzwinger sitzen, erleichtert, daß sie Medikamente bekommen und wir zuletzt mit der Einschläferung helfen können, um dem Leiden ein Ende zu setzen, bevor es übermächtig wird.

Aber es ist nicht nur traurig, drumherum springen spielfreudige Hunde und bringen Lebendigkeit auf den Hof. Und die Katzen genießen die Sonne und das Leben draußen und freuen sich ihres Lebens.
16.5.

Ich bin immer wieder voller Bewunderung für den kleinen alten Jozio. Dieser tapfere Bursche kam, schon reich an Jahren, ca. im April 2013 zu uns auf den Hof. Auch damals schon blind, erforschte er vorsichtig, aber behende seine neue Umgebung und entschied dann sehr bald, uns bei den großen Feldrunden zu begleiten. Er erkennt seine Wege anhand seines Geruchsinns und schafft es meist ohne Hilfe mit uns zusammen wieder bis ins Haus zurück.
Für den Fall, daß er mal die Orientierung verliert, hilft ihm sein Schleppleinchen, an welchem wir ihn dann wieder auf den rechten Weg zurückführen. Ohne dieses würde es ihn sehr nervös machen, wenn wir ihn zu fangen versuchten, um ihm zu helfen. So aber geht es Dank der kleinen Leine ganz problemlos für ihn und uns.
Jozio ist lieb zu allem und jedem, heftig mit dem Schwanz wedelnd begrüßt er bei jeder Begegnung jeden Hund. Mir scheint, so fühlt er sich am sichersten, wenn er vorsichtshalber schon mal sehr eindeutig zeigt, was er für er kommunikativer Bursche ist.
2.5.
Ihr wollt uns hier auf "Vierpfötchen" besuchen? Dann tretet mal ein und seid herzlich willkommen! >  Eingang!

[Alice M., die uns gerade als freiwillige Helferin tatkräftig unterstützt, hat dieses kleine Video gedreht. Dir, Alice, vielen herzlichen Dank für deine Mühe! ]

25.4.
Mal wieder ein Hund, den ich gerne vorstellen möchte:
Gilbert, ein alter Rüde, der sechs Jahre in einem Tierheimzwinger verbrachte, wo er viel von anderen Hunden gemobbt wurde wovon er etliche Narben vorzuweisen hat. Gilbert ist jetzt etwa ein Jahr bei uns und ist mittlerweile sehr schön zutraulich geworden. Er freut sich jedesmal über streichelnde Hände, ist aber trotzdem immer noch etwas auf der Hut und bei kleinsten Störungsgeräuschen schnell auf der Flucht. Gilbert dürfte so 14 oder 15 Jahre alt sein und dafür ist er noch ganz schön fit.

23.4.

Paco auf Vierpfötchen (kleines Video)

19.4.

Ostermontag rief meine Stiftungskollegin Justyna an und fragte, ob mir ein Schäferhund weggelaufen sei, ein solcher stünde vor ihrem Tor. Er hatte vor ihrem Haus gebellt und sie herausgerufen, eindeutig suche und brauche er Hilfe.
Ich fuhr hin und wir berieten, was wir mit dem uns fremden Hund tun sollten, der einen sehr erschöpften Eindruck machte. Er kam dann mit zu uns auf den Hof, bezog dort unseren einzigen Zwinger, denn er ist keine anderen Hunde gewohnt und knurrt aus seiner Unsicherheit heraus alle anderen Hinde an. Leider zeigte sich im Laufe der vergangenen Tage, daß Charlie, so haben wir ihn genannt, schlimme epileptische Anfälle hat, die ohne tierärztliches Eingreifen selbst nach einer Stunde noch nicht enden. Er wird nun medikamentös eingestellt werden und hoffentlich dann ohne weitere schlimmere Komplikationen leben können.

14.4.

Da steht es, das Rudel von Rokitno oder zumindest ein Teil davon. Das Foto ist vom März, da war das Gras noch zurückhaltend, jetzt sprießt es munter vor sich hin und die Hunde freuen sich. Sie können gar nicht oft genug aufs Feld und drängen mächtig, damit sie nur ja wieder alle zusammen raus können.

Brandaktuell!!!

Wir wünschen allen ein wunderschönes sonniges Ostern 2015
Hier sind viel zu viele Hunde, wir Katzen haben auch was zu sagen. Die edleren Geschöpfe sind eh wir. Sieht man doch sofort, oder?

1.4.
- Vier Jack Russels in Not > Näheres siehe hier

-
Notfall: Skobel aus Boguszyce benötigt Chemotherapie und Spezialfutter > Näheres siehe hier 

27.3.
Seit etwa 10 Wochen ist Madeleine bei uns, eine, wie man sieht, nicht mehr ganz junge Schäferhündin. Madeleine war als Fundhündin vor 2 Jahren ins Tierheim Stargard gekommen und man merkte ihr an, daß sie nicht viel Kontakt zu Menschen hatte. Dafür aber scheinbar mit Katzen, die sie für ihr Leben gern jagt. Mittlerweile nimmt sie auch gern Kontakt zu Menschen auf und mag es, wenn man sie streichelt. Sie läßt keinen Spaziergang aus, kommt aber sofort nach der Feldrunde mit ins Haus zurück und bleibt in Nähe ihrer Menschen.
Sollte jemand Spaß an einer alten treuen Schäferhündin haben, würde Madeleine sich sicher freuen, wenn sie noch mal einen Menschen für sich hätte.
21.3.
So ein Glück! Tosia - Siehe hier

11.3.

Die Löwenzähnchen sind zwar noch nicht gelb, aber die Blätter bemühen sich sehr um Wachstum und ich bin sicher, in wenigen Wochen eine qietschegelbe Wiese vorzufinden.
Ich hoffe inständig, daß unsere Veteranin Lagodna sie mit mir gemeinsam bewundert und genießt. Manchmal kann ich es kaum glauben, daß das prachtvolle alte Weib noch bei uns ist. Schon im letzten Sommer hatte ich vor der großen Hitze Angst um sie, konnte mir einfach nicht vorstellen, daß sie die hohen Temperaturen würde überstehen können. Und nun geht es ihr so gut, daß sie den nicht viel jüngeren Bruno zum Spielen auffordert. Dabei hüpft sie denn galant vor ihm herum und bellt ihm zu: "Dann komm doch mal du alter Sack, das Leben ist so schön, laß uns spielen, sei nicht so träge."
2.3.
Sonja sucht ein Zuhause > Näheres siehe hier

22.2.
Ein kleiner Einblick in heutige Rokitno 6:
Sonntag, kurz nach Sieben. Alles wuselt, alles lebt. Ruth verteilt Tabletten, Markus füttert die kleinen Hunde und die Blinden, Lisa bringt sie ihm in die Küche, trägt die blinden Hunde raus, treibt Kurtchen übers Feld, das Hundevolk muckt und kläfft und fordert sein Futter, Gitta sitzt am Computer und schreibt einigen Paten aktuelles zu ihren Hunden.
In ein paar Minuten werden Ruth und Gitta den großen Rest der Meute in der Futterkammer füttern, dann gehts aufs Feld und danach sind dann hoffentlich erstmal eine Weile alle zufrieden.
Möge es für alle ein schöner friedlicher Sonntag werden!!

20.2.
Kurze Erklärung zum Foto:

M. schreibt: "... Ich hatte ja meiner Familie gesagt, sie sollen statt Weihnachtsgeschenken für mich lieber den Hof unterstützen. Mein Bruder hat mir ein Geldgeschenk gebastelt (ich bekam es aber erst vor zwei Wochen). Anbei ein Foto davon. Der Hund hinten links soll Jozio sein, erkennbar an der Leine. Und der Katze ganz hinten fehlt ein halbes Ohr, also Blanca. Die Hundehaufen sind aus Schokolade. ..."

14.2.
Gestern hat uns die freiwillige Helferin Ina nach zwei Wochen emsiger Arbeit verlassen, heute kommen zwei neue Helfer, Lisa und Markus und auch die wieder für zwei Wochen.
In den letzten 10 Monaten waren etwa 10 Helfer hier und haben uns "Höflern" viel Unterstützung gegeben. Noch viele weitere sind angemeldet, einige, die schon hier waren, werden nochmal wiederkommen, worüber wir sehr froh sind. Allen, die uns schon so viel geholfen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt, es ist toll, dass es euch gibt!

13.2.

- Agiz, kranker Rüde aus Polen, sucht dringend Pflegeplatz oder Endstelle > Näheres siehe hier

3.2.

Unten der Beweis, daß auch in Rokitno so etwas wie der Winter eingekehrt ist. Heute ist es noch etwas weißer, aber auch das schmilzt schon wieder vor sich hin.
Fast alle Hunde scheinen den Schnee zu lieben, die Bande ist voller Elan und Spielwut, wenn das unten auf dem Foto auch nicht zu erkennen ist.
30.1.
"Ein Leben im Rudel: auf dem Gnadenhof Vierpfötchen in Polen ist es möglich" - Bericht von Miriam E.

27.1.
Nun sind es nur noch wenige Tage, dann kommt eine neue nette Helferin dazu und wird uns unterstützen. Da die letzten Wochen doch sehr anstrengend waren, bin ich darüber sehr froh. Vor allem unsere mittlerweile fünf blinden Hunde könnten gut mehr Zuwendung gebrauchen, denn sie alle mögen es sehr, gekrault und gestreichelt zu werden, es wird ihnen gut tun, wenn endlich jemand mehr Zeit für sie hat. Im Sommer wird alles etwas leichter, dann werden wir wieder viel draußen sein und auch die Blinden dürfen ein bißchen auf der Wiese herumschnuppern.
Unten sieht man den kleinen Motzki, der von Karin auf dem Arm mit auf unsere Spazierrunde genommen wird und dies immer wieder ganz toll findet.
19.1.
Vivi, ältere Pinscher-Mix-Dame, sucht Endstelle ... ( hier weiterlesen )

14.1.2015
Leider sind zur Zeit so gar keine freiwilligen Helfer auf dem Hof, dafür aber viele Vierbeiner, die ihre Zuwendungen verlangen. Sollte also jemand Zeit und Lust haben, uns Gesellschaft zu leisten und auch etwas zu helfen, dann würde nicht nur ich mich freuen.

Unten sieht man eine geschäftige Hundebande einen Strohhaufen untersuchen, der dort auf dem Feld liegt. Dort liegt so manches Mal einer der Hunde in der Sonne, wenn sie denn scheint und läßt sich den Pelz warm werden.
13.1.2015
- Spendenbescheinigungen > siehe hier

8.1.2015

Wer kann Hühner aufnehmen? Näheres siehe hier

7.1.2015

Bevor man sich versieht, ist bereits die erste Woche des Jahres vergangen und noch kein Wörtchen steht auf dieser Seite. Das soll sich jetzt ändern.
Die wohl auffälligste Veränderung auf dem Hof ist wohl Kurtchen, der prächtige, aber leider nicht gesunde Neufundländer, der zu uns auf den Hof umgezogen ist. Kurtchen hatte eine schlimme Augenentzündung, die jedoch bereits behandelt ist, sowie eine Ohrentzündung, die noch in Behandlung ist. Schlimmer als beides ist die Hüftdysplasie, die wohl verhindern wird, daß Kurtchen je ein eigenes Zuhause wird. Nun wird der Prachtkerl wohl bei uns auf dem Hof bleiben und uns Gesellschaft leisten.

 

 

 

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Verein:

"Notfellchen Merlin" - siehe  hier

 

 

 

Unser  kleines Buch "Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz" kann erworben werden.  >  Alles Weitere siehe

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Freunde von Vierpfötchen e.V.
IBAN:

DE 28 2001 0020 0003 1332 02
BIC: PBNKDEFF

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Gitta Eschenbrücher