26.12.2014

Fast pünktlich zum Weihnachtsfest kam denn doch noch ein kleines bißchen Schnee, sodaß es heute draußen wie bepudert aussieht, sehr schön malerisch von der Sonne beschienen.

Ich war in den letzten Tagen so mit dem Anschreiben der Menschen beschäftigt, die unseren Hunden hier durch die Übernahme von Patenschaften oder anderen Unterstützungen helfen, daß ich es hier auf der Seite völlig versäumt habe. So kann ich denn hier und heute nur noch allen ein schönes sonniges "Restweihnachten" wünschen.

Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, alle Alten und Kranken halten sich tapfer und laufen zuversichtlich übers Feld.

21.12.

Kurz vor den Feiertagen geht jedes Jahr aufs Neue der kritische Blick über die Häupter meiner Lieben, von Mittwoch an müssen sie, wenn es nur irgend möglich ist, bis zum 27.12 ohne Tierarzt durchhalten, was angesichts ihres Greisenalterss und Gesundheitszustands bei einigen nicht zu meiner Beruhigung beiträgt. In den vorherigen Jahren ging alles gut und auch in diesem Jahr wird es hoffentlich so sein. Die meisten Vierbeiner sind munter und fröhlich und haben gerade ihr Sonntagsfrühstück gut hinter sich gebracht.

15.12.

So viele haben sich am Weihnachtsgeschenk für meine Helfer beteiligt, teilweise mit Geldbeiträgen, teilweise mit liebevoll gepackten Paketen. Ihnen und Euch allen vielen Dank dafür, alles wird kurz vor Weihnachten ausgehändigt werden und viel Freude bereiten. Und ich freue mich natürlich auch - nur durch den Einsatz meiner Helfer kann das große Rudel so betreut werden, daß es uns allen miteinander gut geht. Die Tiere bekommen genügend Zuwendung, scheue oder gar ängstliche Hunde werden schnell zutraulich und entspannt, das arg strapazierte Haus immer wieder aufs Neue sauber, denn Anja und ihre Mutter sind unermüdlich täglich mit gleichem Eifer mit Staubsauger und Putzmopp im Einsatz.

Nur durch all diese Hilfe konnte ich in den letzten Monaten doch noch mal neue Hunde zu uns holen. Wäre ich weitgehend allein auf dem Hof, hätte ich den Bestand nach und nach reduzieren müssen. So profitieren also vor allem die Hunde von den Helfern und so soll es auf einem Tierschutzhof schließlich auch sein.

Aber auch ich habe viel von ihnen, bringen sie doch neben Fleiß und Hilfsbereitschaft auch viel Menschliches mit sich und es ist schön, sie hier zu haben. Nicht zuletzt die freiwilligen Helfer über die Organisation "Freiwilligenarbeit" sind eine große Bereicherung für uns alle hier und so sei auch denen, die hier in diesem Jahr geholfen haben und teilweise noch helfen, an dieser Stelle herzlich gedankt.

9.12.

Eigentlich wollte ich heute Willi vorstellen, aber irgendwie klappt es nicht mit dem Laden des Fotos. Ich versuche es später neu. Willi war beinahe sieben Jahre in einem Tierheimzwinger, davor war er einer der 150 verwahrlosten Hunde einer Sängerin. Sein Zutrauen zu Menschen war entsprechend, niemand konnte Willi anfassen, sein Bellen im Tierheim war voller Verzweiflung und Anklage.

Willi hat sich so schnell eingelebt, wie es niemand für möglich gehalten hätte, er lebt mit uns zusammen im Haus, liegt sehr ruhig auf seinem Platz, läßt uns gelassen über ihn hinwegsteigen, nichts scheint ihm fremd zu sein. Nur streicheln, nein, das bitte noch nicht. Aber wir haben Zeit und Willi auch. Schließlich ist es sein gutes Recht, nicht jeden an sein Fell zu lassen und es sind ja genügend andere Hunde zum Streicheln da.

Und hier ist er nun, unser Willi:

28.11.

Ein kleiner Eindruck vom Novemberende, die Zweige sind kahl, alles ist ein bißchen grauer und gedeckter. Aber: Der nächste Frühling wird kommen, das ist gewiß.

Jetzt steht erstmal die Vorweihnachtszeit bevor, da wünsche ich allen, daß neben vielem geschäftlichen Treiben auch noch Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit bleiben.
23.11.

Diejenigen, die hier regelmäßig mitlesen, wissen ja schon, daß ich hier ab und zu auch mal einen Hund vorstelle. Heute soll es mal Bienchen sein, eine Hündin, die vor wenigen Monatén zu uns auf den Hof kam. Sie war sehr dünn, stand sehr unter Anspannung und litt an einer Störung im Innenohr, die den Gleichgewichtssinn sehr beeinträchtigte. Bienchen bekommt ein Medikament zur besseren Durchblutung und es ist schön anzusehen, um wieviel es Bienchen besser geht. Die Schwankungen treten zwar noch auf, aber sehr viel schwächer. Bienchen hat zugenommen, ihr Fell sieht gesund aus und sie strotzt vor Energie.
17.11.

Heute möchte ich nochmal diese Seite nutzen, um einige Bitten zu äußern, auch, wenn diese nicht mit dem Tierschutz zu tun haben, sondern mehr mit den Bedürfnissen der Dosenöffner.

Gesucht wird eine elektrische Nähmaschine, aber ein älteres Modell mit Metallgehäuse. Diese bekommt dann ein warmes Plätzchen in Rokitno und soll der Kunst dienen, nämlich Papier für meine Collagen nähen. Wer also eine übrig hat und sie abgeben möchte, würde mir eine große Freude machen.

Weiterhin würde es uns helfen, wenn Herrenbekleidung abgegeben würde. Vor allem werden Schuhe oder Stiefel in Größe 45 gesucht, Jeans in Größe 46 und Oberbekleidung in XL. Seit einigen Wochen ist Manfred als Helfer auf dem Hof und unterstützt uns hier sehr. Er arbeitet netter Weise gegen Kost und Logis und könnte sehr gut warme Kleidung für den Winter gebrauchen.

Die jeweiligen Sachen könnten an eine Adresse in Deutschland geschickt werden, die ich auf Nachfragen angeben werde. Der Versand nach Polen wäre zu teuer.

Allen, die helfen möchten, schon jetzt herzlichen Dank.

16.11.

Das nenne ich Wohlbehagen, deutlicher kann Lola wohl nicht zeigen, wie wohlig ihr zumute ist. Nach sieben Jahren im Zwinger weiß sie es sehr zu schätzen, ein Plätzchen auf dem weichen Sofa im warmen Wohnzimmer ergattert zu haben, während draußen der Novemberwind sein Unwesen treibt.

Lola sucht übrigens noch ein richtiges Zuhause bei lieben Menschen, die mit ihr viel spazieren gehen und auch zum verwöhnen bereit sind. Hunde aller Art mag Lola gern, nur Katzen sollten besser nicht in der Nähe sein.
9.11.

All denen, die geholfen haben, unseren finanziellen Engpaß zu mildern, herzlichen Dank. Es tut mehr als gut, zu spüren, nicht alleine dazustehen, sondern uns gut gesonnene Menschen an unserer Seite zu wissen.

Bis auf drei Säcke preiswerteres Futter, welches zu kleineren Anteilen untergemischt wird, bekommt die alte Bande also vorläufig erstmal ihr Seniorfutter weiter und ich bin sehr froh darüber.

Miro, von dem ich kurz berichtete, hat sich prima eingelebt, seine Angst ist nur noch spürbar, wenn Tumult ausbricht oder ein fremder Mensch sich ihm nähert. Die nächsten Schrittchen für ihn werden so laufen, daß nicht mehr ich, sondern andere Menschen ihn füttern. Auch das wird er bestimmt bald bewältigen, da bin ich sehr zuversichtlich. Miro war so voller Angst, als er kam. Mittlerweile läuft er im Rudel völlig frei und unbeschwert übers Feld, daß es eine Freude ist, ihm zuzusehen.

2.11.
Heute möchte ich mal den kleinen Miro vorstellen, der trotz seiner Jugend, er ist erst zwei Jahre alt, zu uns auf den Hof durfte, weil alles an ihm einfach nur Angst ausstrahlte.

Alles, einfach alles machte ihm Angst, nicht nur Menschen, leider auch Hunde. Nun bekommt er das bewährte Zylkene zu seiner Entspannung und macht kleine Lernschrittchen. So üben wir nun mehrmals täglich bei den Feldspaziergängen frei nach der Methode "Halb zog sie ihn, halb sank er hin" und siehe da, nun schafft er es schon ein bißchen, kleine Strecken vorauszulaufen. Das sehr zaghafte Wedeln seines Schwänzchen wird schon überzeugender und drückt Zuversicht aus. War er bisher immer sehr erleichtert, wenn er wieder ganz allein auf seinem Sessel im Vorflur sitzen durfte und niemand ihn behelligte, so hat er gestern Abend schon lautstark protestiert, daß er wieder alleingelassen werden sollte. Wir werden weiter üben und Miro wird lernen, im Rudel zu leben. Er wird Zeit brauchen und die soll er bekommen. Und danach findet er hoffentlich ein eigenes Zuhause, in welchem seine neuen Menschen ihm hoffentlich all das geben, was so eine kleine Hundeseele braucht.

27.10.

 Miska - Die sehr liebe, etwa achtjährige Miska sucht ein neues Zuhause ... weiterlesen unter > Zuhause gesucht:
26.10.

Hier nun weiter zum Thema vom 19.10.:

In den Monaten Mai bis September hatte es mehrmals größere Spendenbeiträge gegeben, die mir zum einen erlaubten, weiterhin das dem Alter der Hunde angemessene Seniorfutter zu kaufen und mir zum anderen das Gefühl gaben, mir über die Zahl der bepateten Hunde hinaus einige unbepatete Hunde "leisten" zu können. Aber offensichtlich waren und sind es mehr, als zu verkraften ist. Natürlich ist hier kein Hund in Gefahr, nicht ausreichend gefüttert und medizinisch unversorgt zu sein, da muß sich niemand Sorgen machen. Ein Teil der unbepateten Hunde hat große Chancen, bald ein Zuhause zu finden, ein paar wenige sind sehr alt und haben aller Wahrscheinlichkeit nach keine lange Lebenszeit mehr vor sich (manchmal irrt hier der Mensch), bei deren Aufnahme war es mir nur wichtig, daß sie diese frei und bei ausreichender Versorgung verbringen dürfen.

Falls Sie sich fragen, ob und wie Sie helfen können:

- Futterspenden in Form von Seniorfutter oder auch Sensitiv sind sehr begehrt

- die Übernahme einer viertel/halben/ganzen Patenschaft kann einem Hund, der noch im Tierheimzwinger hockt, den Umzug auf den Schutzhof ermöglichen, wenn es denn ein freies Plätzchen gibt

- Sachspenden wie Halsbänder (vor allem kleine), Leinen, Flohmittel helfen ebenfalls

- die Übernahme der Tierarztkosten für einen Hund hilft nicht minder und

- es kann sehr helfen, wenn ein bißchen Werbung gemacht wird und so eventuell ein neuer Pate gefunden wird oder auch ein alter Hund einen Dauerpflegeplatz auf dem Hof bekommt
25.10.
Der siebenjährige Micha sucht ein neues Zuhause. Micha ist sehr lieb und menschenbezogen, mag gerne Katzen > weiterlesen hier

19.10.

Jetzt will ich mich aber endlich mal zu dem wunderschönen Bericht von Melanie (siehe Eintrag vom 15.10.) äußern. Als sie ihn mir zuschickte und ich ihn las, hat er mich sehr berührt. Die Freude an ihrer lebendigen Schreibweise, daran, daß es ihr offensichtlich so viel gegeben hat, die knapp zwei Wochen bei uns gewesen zu sein und natürlich auch über ihr dickes Lob, an dem sie nun wirklich nicht gespart hat. Ich fürchte, es war etwas übertrieben, ganz so positiv vermag ich mich nicht zu sehen. Trotzdem tat es mir gut, das geb' ich gern zu.

Nicht gerne gebe ich zu, daß ein Kassensturz Anfang Oktober mir bewußt machte, daß wider Erwarten das Verhältnis von Patengeldern und Ausgaben in keinem gesunden Zustand ist und ich wohl nicht drum herum komme, das weit teurere Seniorfutter zumindest zu einem Teil durch ein preiswerteres Normalfutter zu ersetzen. Auch wird es leider so sein, daß zumindest erst mal nur noch Hunde dazukommen können, wenn ein Pate bereit sein wird, den jeweiligen Hund zu unterstützen. Mir war es immer (und ist es noch) sehr unangenehm, einen Hund vorzustellen und zu schreiben, daß dieser nur auf meinen Hof umziehen könne, wenn die Patenschaft gesichert ist. Ich habe fast immer darauf vertraut, daß die Tiere alle satt und versorgt werden und so war es ja auch - allen, die dabei geholfen haben, dafür meinen innigsten Dank!

Ich werde zu diesem Sachverhalt recht bald noch etwas schreiben, um ihn etwas näher zu erklären.

15.10.

Unten der Link zum erfrischenden Bericht von Melanie:

"Freiwilligenarbeit auf dem Tierschutzhof "Vierpfötchen" in Rokitno" - Bericht von Melanie B. > siehe hier

14.10.

Unten abgebildet ist Fussel zu sehen, der vor ein paar Tagen zu uns kam. Fussel ist soo froh, dem Tierheimzwinger entkommen zu sein und paßt gut auf, daß er nur ja nicht nochmal allein gelassen wird, denn nichts scheint für ihn schlimmer zu sein. Hier hilft er Anja beim Spülen der Hundeschüsseln und überwacht, daß sie auch alles richtig sauber macht.
2.10.

Es ist eindeutig, der Herbst ist da und mit ihm bunt gefärbte Blätter und viel Nebel.
Oben sieht man Tekla liegen, eine mittelgroße Terrierhündin, die seit etwa 4 Monaten bei uns auf dem Hof ist. Sie kam sehr mißtrauisch hier an und tut sich sehr schwer damit, Fremde an sich heran zu lassen. Erst wenn sie jemanden sehr lange kennt, ist sie bereit, ihren Widerstand aufzugeben und sich streicheln zu lassen. Wenn ich mir ihr Gesicht auf dem unteren Foto so ansehe, meine ich, ihre sture Entschlossenheit dort entdecken zu können. Schade, denn Tekla schmust so gerne und es täte ihr so gut, wenn sie sich Menschen mehr annähern würde. Vielleicht hätte sie ja sogar eine Chance auf ein eigenes Zuhause, wer weiß?
18.9.
Der wunderschöne polnische Kater Rudzik hatte Glück und fand ein Plätzchen bei einer Frau, die in Deutschland lebt. Nun zeigt es sich, daß sein Auge nicht heilen will und es eventuell unerläßlich ist, daß es entfernt wird. Nun hat seine neue Besitzerin Angst, die Kosten nicht tragen zu können und bat um Hilfe für den Fall, daß die Operatin ausgeführt werden muß. Diese wird 280 Euro kosten. Sollte jemand bereit sein, sich an den Kosten zu beteiligen, so bitten wir, uns nur kurz Bescheid ( > Kontaktformular) zu geben, damit wir die Frau beruhigen können. Es wird sich in wenigen Tagen zeigen, ob die Operation ausgeführt werden muss.

(falls eine OP notwendig wird und man sich mit einer Spende an den OP-Kosten beteiligen kann, bitte das Spendenformular verwenden. Verwendungszweck: OP Kater Rudzik)

Und noch etwas Schönes:

Nachdem er sich endlich eingelebt hat, möchte ich heute mal unseren kleinen Gast Pelusa vorstellen. Der Wechsel vom sehr liebevollen Frauchen, wo er Einzelhund sein durfte in unser großes Rudel ist ihm erstmal sehr schwer gefallen. Aber nun weiß er, an wem er sich orientieren will und kommt schon ganz gut zurecht. Geholfen hat bei allem sein guter Appetit, Liebe geht durch den Magen und so konnten wir sein Herz mit kleinen Leckerligaben gewinnen.
2.9.

Für die, die es noch nicht wissen: Es gibt hier auch die Möglichkeit, einen älteren Hund zu uns auf den Hof in Langzeit- oder Dauerpflege zu geben. Gedacht ist hier vor allem an die Menschen, die selbst in ein Alten- oder Pflegeheim gehen müssen und ihren geliebten Vierbeiner dabei nicht mitnehmen können. Für viele ist es nicht möglich, einen hohen Preis für private Pensionen zu zahlen und so müssen sie den Freund in einem Tierheim mit Zwingerhaltung abgeben. Um dies zu vermeiden zu helfen, haben wir den Preis bewußt sehr niedrig gehalten. Mehr dazu ist links im Menü unter Hundepension nachzulesen. Natürlich kann jeder gern vorbeischauen und sich einen Eindruck vom munteren Rudelleben verschaffen.

29.8.

Unten ist der kleine Filus. Auch er hätte nur zu gern einen Menschen für sich alleine. Er liebt es sehr, wenn jemand mit ihm schmust und auch schöne Spaziergänge findet er verlockend. Andere Hunde braucht er nicht, Menschen um so mehr.
21.8.
Oben das klitzekleine Hundetier ist Mausi, vermutlich ein Mischling aus Chihuahua und Pinscher oder etwas ähnlichem. Mausi hatte jahrelang mit ihren Besitzern in einem Schrebergarten gelebt, bis diese dann eine Wohnung fanden und sie einfach zurückließen. Mausi wurde dann ca 2 Jahre von Gartennachbarn versorgt, mußte aber mit einer anderen kleinen Hündin in diesem Garten bleiben. Nun ist sie hier bei uns auf dem Hof und offensichtlich sehr froh, Menschen um sich zu haben, mit denen sie schmusen kann. Noch schöner aber wäre es, wenn sich ein lieber Mensch finden wird, der ihr dann allein gehört und nur ihre Öhrchen krault. Wobei gleich dazu gesagt werden muß, daß Mausi durchaus großzügig ist und auch einen zweiten Hund oder auch eine Katze akzeptieren würde, denn das kleine Tier zeigt durchaus Größe und lebt in Frieden mit anderen Tieren. So manch Katze ist übrigens ein Riese im Vergleich zu Mausi.

14.8.
Und wieder einmal muß hier eine Bitte an oberster Stelle stehen. Diesmal geht es um die vielen Hunde im Tierheim von Wanda, denen es an Hütten fehlt. Wir haben vor ein paar Jahren schon mal für Wandas Tierheim gesammelt, damals war das Ziel, das Geld für einen großen Wohncontainer für die Hunde zusammen zu bekommen, was auch gelang.

Diesmal ist die Situation so, daß Wanda mittlerweile in ihren beiden Tierheimen ca. 500 Hunde versorgt und sehr viele Hütten in derart erbarmungswürdigem Zustand sind, daß sie dringend restauriert oder ausgetauscht werden müssen, bevor der Winter kommt.
Unten ist der kleine Filus zu sehen, ein älterer Rüde, der gemeinsam mit Mops zu uns kam. Filus ist sehr verschmust und hätte nur zu gern ein eigenes Zuhause. Anderes Hundevolk braucht er nicht unbedingt zum Glücklichsein, aber ein streichelnder Mensch wäre schon ein Hauptgewinn.
1.8.
- Das da oben ist Mops. Uralt, stockblind, hören tut er auch nicht mehr so viel, aber er ist munter mitten mang, wenn man ihn läßt. Wird er von Hund oder Mensch beachtet, wedelt das Schwänzchen eifrig und erfreut und aus dem Mäulchen sind aufgeregte Grunzlaute zu vernehmen. Mops war gut zwei Jahre in einer Einrichtiung untergebracht, wo 4000 Hunde einsitzen, von denen leider nur die ältesten abgegeben werden, alle anderen müssen bleiben. Also war sein Alter Mopsens Chance auf Veränderung.

- Leider gab es in den letzten Wochen wieder mehrere Notfälle, deren Aufnahme auf dem Hof mir wichtig und richtig schien. Noch sind alle unbepatet, deshalb wäre es uns eine große Hilfe, wenn jemand eine Patenschaft übernehmen würde oder aber zu einer Futterspende bereit wäre, wobei hier für die Alten am bekömmlichsten ein Seniorfutter ist.

19.7.

Der schöne Bruno bekam eine neue Frisur für sein Hinterteil, ein Maulkorb machte es möglich, dass der alte Steppenwolf uns das erlaubte. Geduldig war er nicht gerade, als wir ihn zu Zweit bearbeiteten, aber letztlich war er, glauben wir, froh, als es vollbracht war.
10.7.

Jetzt spüren wir leider doch mehr und mehr, wie die Hitze an unseren Kräften zehrt, alles bewegt sich hier sehr gemäßigt und jeder ist froh über einen Schattenplatz und einen Windhauch, wenn denn einer kommt. Im Sinne aller Herzgeplagetn hoffe ich sehr auf baldige Abkühlung.

3.7.

Und wieder ist eine freiwillige Helferin zu uns gekommen, die ihr Bestes tut, um den vierbeinigen Herrschaften das Leben zu verschönern. Aus zotteligen Vierbeinern werden durchgekämmte Prachttiere, was sich die meisten gern gefallen lassen. Dank des gemäßigten Wetters gibt es zur Zeit auch keine Probleme mit den alten Herzchen, alle halten tapfer durch.

26.6.

Ab und zu werde ich gefragt, welches Art von Unterstützung eine wirkliche Hilfe darstellt, und so will ich dies hier mal für alle Interessierten beantworten:

Praktische Hilfen:

Freiwillige Hilfe auf dem Hof, hier ist beinahe alles möglich und garantiert immer genügend Arbeit vorhanden.

In Einzelfällen kann es auch eine große Hilfe sein, wenn geeignete Menschen einen Hund in Pflege nehmen und für diesen in Absprache mit ´mir ein Zuhause suchen.

Einmalige finanzielle Hilfen und Sachspenden:

Futterspenden, vor allem Seniorfutter sind immer willkommen. (Anm.: Wenn Futter bestellt werden soll, dann könnte das gut über den Verein "Freunde von Vierpfötchen e.V." erfolgen, da der Verein Prozente erhält. )

Ein Beitrag zur Beköstigung der freiwilligen Helfer kann dazu beitragen, dass es mir möglich ist, hier regelmäßig freiwillige Helfer gegen Kost und Logis aufzunehmen. Dies ist mir sonst nur begrenzt möglich, was sehr schade ist, da diese Menschen meist sehr motiviert sind und gerne hier mitarbeiten.

Natürlich immer willkommen sind Spenden, die den Kastrationenzugutekommen und Hundehütten.

Auch Leinen, Halsbänder, Schleppleinen, Mittel gegen Parasiten, Hundebetten sind uns eine Hilfe und werden gern entgegengenommen.

Regelmäßige finanzielle Spenden oder Sachspenden

Hier sind es vor allem die Patenschaften, die sehr helfen und ohne die hier gar nichts ginge. Es gibt hier immer wieder einige Hunde, die noch keinen Paten gefunden haben und auch Katzen könnten damit unterstützt werden. Die Höhe der Zuwendung entscheidet natürlich jeder selbst. Ebenso ist natürlich auch möglich, in regelmäßigen Abständen ein Futter- oder Leckerlipäckchen zu schicken.

*****

(Anm.: Wer Spendenbescheinigungen benötigt, verwende am besten das Spendenformular des Vereins, da dann alle notwendigen Angaben für die Spendenbescheinigungen vorliegen.)

24. 6.
- Betr.: Kastrationen - Auf der Homepage der polnischen Stiftung ist ein Video (in polnischer Sprache) eingestellt, welches über das Projekt "MOPSIK" informiert. Um dieses Video zu sehen, bitte Folgendes MOPSiK wraca do akcji. Dokument z maja 2014 roku - Warnice. anklicken.

"Kastrations- und Sterilisationsprogramm mit dem Namen Mopsik wurde vor einigen Jahren unter anderen mit Beteiligung und Unterstützung von Przyjaciele Czterech Lap gestartet. Eigens dazu wurde der mobile OP-Raum gekauft und ausgestattet ... Damit fährt Dr. Daniel Figiel und sein Team in die Dörfer und Gemeinden, die solche Aktionen bei sich unterstützen und finazieren...

Hauptsächlich soll das Programm Streuner und heimatlose Hunde und Katzen sowie Haustiere von mittellosen Menschen umfassen ...

Einige befreundete Tierschutzorganisationen rufen zur Spenden auf, damit weitere Kastrationsaktionen durchgeführt werden können ... Der Bedarf ist sehr groß und die Überpopulation ungewollter Tiere wächst trotzt vieler Bemühungen ...

Das Video zeigt eine solche Aktion in dem Dorf Warnice... Bald soll die nächste in Deszczno stattfinden ... " (Quelle: Homepage von der polnischen Stiftung Przyjaciele Czterech Lap - deutsche Übersetzung)

- Gisela hat es geschafft, den Bericht von Marco auf vier Teile zu "spalten" und so ist sein Bericht für alle lesbar (siehe 21.6.) Ich kann dem nur noch hinzufügen, daß Marco uns hier eine großartige Hilfe geleistet hat und immer auf dem Hof willkommen ist. Wenn sich die nächsten freiwilligen Helfer annährend so einfühlsam einbringen wie er, dann werden wir hier noch viele gute Erfahrungen machen.

21.6.

Nun sind meine Freundin Ruth und ich wieder allein mit den Hunden und Katzen. Der junge Mann aus der Schweiz ist wieder abgefahren und gut in seiner Heimatstadt angekommen. Er hat mir einen Bericht zugeschickt, den er verfaßt hatte, um seinen Aufenthalt bei uns zu dokumentieren. Der Bericht wird in Kürze hier zu sehen sein. (*)

In den letzten zwei Wochen war übermäßig viel zu erledigen, entsprechend sind die Hunde mit den Feldspaziergängen zu kurz gekommen und entsprechend unruhig geht es im Moment zu. Nun heißt es, möglichst viel mit den Tieren draußen zu sein und sie zu beschäftigen, dann wird es bald wieder ruhiger und gemäßigter zugehen.

(*) Da der Bericht als PDF-Dok. zu umfangreich war, hat Gisela ihn umformatiert. So erscheint der Bericht jetzt in 4 Teilen:

Seite 1 Seite 2 - Seite 3 - Seite 4

6.6.

Seit ein paar Tagen hat sich ein sympathischer junger Schweizer zu uns gesellt, der sich durch die Felle der Hunde arbeitet und uns auch sonst hilfreich zur Seite steht. Er will noch bis 20.6. bei uns bleiben, Arbeiten haben wir genug und sind froh über diese Hilfe. Aber auch sonst bringt er viel Lebendigkeit und eine schöne Atmosphäre mit sich, es ist schön, dass er bei uns ist. Der Kontakt kam über die Organisiation "Freiwilligenarbeit" zustande, an die ich mich gewandt hatte, um Freiwillige auf unseren Hof aufmerksam zu machen.

Unser kleiner alter Kaduszek hat mit seinem schwachen Herzen nicht mehr weiter leben können und hat uns verlassen. Für ihn ist es gut, dass er die kommende Hitze nicht mehr aushalten muss. Alle anderen Hunde sind soweit noch stabil, aber es gibt schon einige, um die ich mir Sorgen mache, wenn das Thermometer jetzt ansteigt.
Seite 1
Marco+in+Polen+2-001
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Marco+in+Polen+2-004.pdf
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27.5.

Heute möchten wir uns bei all denen bedanken, die den Tieren in Boguszyce auf so beeindruckende Weise geholfen haben. Agnieszka und Ewa konnten wieder aufatmen, sie sind sehr dankbar und erleichtert, der Druck muß für sie sehr belastend gewesen sein und ihre Nächte weitgehend schlaflos.

Leider hatte ich verschiedene Angaben auf dem Rundschreiben vergessen, welches ich durch die Verteiler geschickt hatte, so auch die Adresse von Boguszyce. Eine zweite Mail ist in Arbeit, sie wird der ersten bald folgen.

Es gab auch noch eine schöne Begegnung aufgrund des Notrufes, wenn auch nur telefonisch und virtuell- zumindest vorläufig. Deren Ergebnis versetzt mich so in Freude, daß ich es hier kurz erzählen möchte. Die Betreiberin eines Hofes (ich muß dort nachfragen, ob ich deren Link hier einsetzen darf) bot mir im Verlauf des Mailverkehrs an, bei Bedarf auch alte Hunde bei sich auszunehmen. Und nun habe ich die Platzzusage für ein altes Geschwisterpaar, deren Besitzerin gestorben war und die nun seit etwa einem halben Jahr in einem polnischen Tierheim sitzen, beides große Hunde. Alte große Hunde im Doppelpack, das ist wie ein Sechser im Lotto!

Und unser Hundevolk in Rokitno? Wenn ich mich hier unter meinen Lieben umgucke, dann sehe ich nur eines: Schachmatte Hunde, die froh zu sein scheinen, daß unser Spaziergang zu Ende ist und sie endlich wieder im halbwegs kühlen Haus ihr Schläfchen machen dürfen. Manchmal finde ich es ja schon ein bißchen ungerecht. Wir Zweibeiner rennen den ganzen Vormittag herum, füttern, verteilen Tabletten, scheren Pudeltiere, wenn sie uns denn lassen, sammeln Kothäufchen...die Liste nimmt kein Ende. Und unsere Herrschaften? Fressen, schlafen, lassen sich spazieren führen, wenn sie es denn gerne wollen, schlafen wieder, hinterlassen kleine Kothäufchen oder auch größere und dann schlafen sie wieder. Wenn wir denn völlig fertig sind vom vielen Schaffen, gucken sie uns nach dem Aufwachen ganz erwartungsvoll an "und jetzt bitteschön aufs Feld, es wird Zeit, Madame" und wehe dem, der dann sitzen bleibt, das macht man wohl nur einmal, dann weiß man, wo es hier langgeht.

Noch schnell ein paar Fotos:

Unten die Hündin ist Tekla und war zutiefst mißtrauisch, als sie vor ca zwei Wochen ankam. Nun ist sie schon weit zugänglicher, bald wird sie wohl völlig entspannt sein.

Und oben Pudel Ferro. Von ihm müssen dringend neue Fotos gemacht werden, denn er hat eine neue Frisur bekommen. Überhaupt schnibbeln und kämmen wir viel an den Hunden herum, bei soviel Hilfe kommen wir endlich auch dazu.
20.5.

Leider ist mal wieder ein Spendenaufruf von Nöten. Einige werden sich erinnern: Das Tierheim in Boguszyce war vor einigen Jahren völlig überfüllt und viele der Hunde in schlimmem Zustand. Damals haben viele geholfen, allen voran aber die Frauen des Vereins "Ostatnia Szansa" (Letzte Chance), die mit bewundernswerter Energie und all ihrer Zeit und Kraft alles nur Menschenmögliche taten, um für die Hunde ein Zuhause zu suchen und zu finden und Gelder für die medizinische Versorgung und Futter. Lange ging alles gut, die Zahl der Hunde ist von über achthundert auf deutlich unter dreihundert gesunken. Die dort verbliebenen oder neu hinzugekommen Hunde sind gesundheitlich gut versorgt und in deutlich besserem Allgemeinzustand.

Leider läßt mittlerweile die Hilfsbereitschaft nach und so wird dringend um neue Unterstützung gebeten, denn nicht nur die Tierarztrechnungen können zur Zeit schon nicht bezahlt werden, sondern auch das Futter geht zu Ende.

Wir bitten alle, die helfen möchten, diesen Aufruf auf ihre Seiten zu nehmen und für Verbreitung zu sorgen. Wir haben in den letzten Jahren viele Menschen im Tierschutz kennengelernt, darunter auch viele, die sich sehr engagieren. Aber ganz gewiß niemanden, der sich so ein Riesenprojekt zugetraut hätte wie Agnieszka und Ewa, die diesen ehemals chancenlosen Hunden trotz aller Anfeindungen mit solcher Ausdauer zur Seite standen.

Folgende Möglichkeiten der Unterstützung würden zur Zeit am meisten helfen:

- Futterspenden (können z.B. über Zooplus direkt nach Boguszyce geschickt werden, ab 100 Euro ohne Portokosten

- Einmalige Spenden, Einzahlungen können auf das Konto des Vereins "Freunde von Vierpfötchen e.V." erfolgen und werden auf das Konto von Boguszyce weitergeleitet. Diese weiterleitenden Überweisungen erfolgen seit langem und haben sich bewährt. Im Gegenzug schickt Boguszyce dann die Rechnungsbelege an Vierpfötchen. Für Spenden können natürlich Zuwendungsbestätigungen ausgestellt werden. ( >Spendenformular )

- Patenschaften - diese wären wohl langfristig die wichtigste Hilfe für das Tierheim. Wenn viele Menschen bereit wären, eine Patenschaft von monatlich 15 Euro zu übernehmen, dann wäre dies eine erhebliche Erleichterung. ( > Spendenformular) Nur mit Hilfe regelmäßig eintreffender Zahlungen kann ein Tierheim oder auch ein Tierschutzhof aufatmen. Für den, der sich ein bißchen auskennt, dürfte die Belastung unschwer erkennbar sein, welche die Ungewißheit mit sich bringt, woher die finanziellen Mittel für Futter und Tierarzt kommen sollen.

Homepage des Tierheims: www.psiaszansa.pl
Adresse des Tierheims:

Fundacia Oastatnia Szansa
Schronisko - Boguszyce Male 25
96-200 Rawa Mazowiecka
Poland

14.5.
Anton und Xenon suchen ihren Menschen > Näheres siehe

- Europawahl 2014 "Tierschutz" >

siehe (14.5.14)

8.5.
Gute Nachrichten von Max (siehe 12.4.) > siehe hier

Auch Sorgenkind Psotka ist nun keines mehr. Sie frißt zwar weiterhin sehr wenig, was ihr aber vermutlich eher gut tut. Mittlerweile nimmt sie Kontakt auf, schmust gern und nimmt gnädig sehr kleine Häppchen entgegen. Jetzt im Moment spaziert sie bedächtig durch den Blumengarten, wo unsere beiden fleißigen Helferinnen emsig hacken.

Und auch unsere kleine Türkin wird etwas lebhafter, bis gestern hat sie fast ausschließlich geschlafen. Aber heute vormittag war sie mit auf dem Feld und lief eigenständig mit kleiner Schleppleine ihren Weg, ohne uns aus den Augen zu verlieren.

4.5.

Es scheint wirklich so zu sein, daß Psotka sich entschieden hat, nicht zu verhungern. Noch frißt sie wenig, aber sie frißt. Sie hat ja eh viel zu viel Gewicht, es kann also nicht schaden, wenn sie langsam abnimmt. Nur sollte das auf gesundem Wege passieren und darauf werden wir jetzt hinarbeiten.

Heute zog auch noch die alte Cleo ein, eine Hündin, die lange auf der Straße lebte. Eine Polin, die in der Türkei Urlaub machte, fand sie dort krank auf der Straße und tat alles dafür, daß sie überlebte. Jetzt wird Cleo erstmal gründlich untersucht und ist hoffentlich bald gesund und munter. Und wer weiß, so hübsch wie sie ist, findet sie vielleicht ja auch noch ein eigenes Zuhause.
2.5.

Psotka erweist sich ein bißchen als Sorgenkind. Sie will so gar nicht fressen, dabei bleibt es unklar, ob dies weiterhin aus Trauer und Heimweh geschieht oder ob die Operation im Moment mehr der Grund ist. Aber seit eben gibt es zumindest einen kleinen Teilerfolg. Psotka hat sich erbarmt und ein paar Bröckchen Filet verspeist. Das läßt hoffen, daß sie dann bald auch noch ein Häppchen zu sich nimmt.

30.4.

Heute wurde unser letzter Neuzugang, eine 13-jährige Hündin namens Psotka operiert; ihr wurde eine vereiterte Gebärmutter samt vereiterten Eierstöcken herausgenommen.

Psotka kam zu uns auf den Hof, weil zwei Mitglieder unserer polnischen Stiftung, Justyna und Eva-Maria, im Park spazierengingen, wo sie eine alte Dame mit ihrer Hündin trafen. Sie kamen ins Gespräch und so erfuhren sie, daß die Hündin unmittelbar vor der Einschläferung stand, da die Dame deren Inkontinenz und die damit verbundene Arbeit nicht mehr bewältigen konnte. Mit dem Gedanken konnten sich die beiden Tierfreundinnen nicht abfinden und so baten sie die Dame, ihnen Psotka anzuvertrauen, nachdem ich telefonisch meine Zustimmung für die Aufnahme auf dem Schutzhof gegeben hatte.

Zum Glück ist Psotka sehr verträglich mit Hunden und hat sich, was die Hunde betrifft, ganz problemlos ins Rudel eingeordnet. Nur hat sie natürlich tagelang noch ihr Frauchen und ihr Zuhause vermisst. Jetzt, nach der notwendig gewordenen Operation, wird sie hoffentlich, wenn die Schmerzen vorbei sind, ein fröhliches Mitglied unseres Rudels werden.
28.4.

Vor einiger Zeit kam ich mit dem Verein Notfelle e.V. in Kontakt, die für besonders bedürftige Hunde in Ostpolen (Hajnowka) ein passendes Zuhause suchen. Eine sehr verängstigte Hündin sollte eventuell von dort zu uns auf den Hof kommen und die beiden Vorsitzenden des Vereins kamen zu Besuch, um sich die Bedingungen bei uns genau anzuschauen. Ihnen gefielen das freilebende Rudel und die munteren Hunde und so kam es, dass vor einer Woche die Angsthündin Brend auf den Hof kam. Bei dieser Gelegenheit teilten mir die beiden Frauen mit, dass sie in Rücksprache mit anderen Mitgliedern und Paten ihres Vereins beschlossen hätten, den Hof und seine Hunde mit einem monatlichen Betrag zu unterstützen. Dies ist eine große Hilfe, denn nicht nur Futter und die Medikamente sind sehr teuer geworden, sondern auch der Lohn für die Hilfskräfte ​muss aufgebracht werden, denn diese leisten zur Zeit mehr Stunden als ​zuvor , da die Arbeit auf dem Hof so einfach nicht mehr zu ​bewältigen​ war.​

Allen, die an dieser Unterstützung beteiligt sind, ganz herzlichen Dank dafür! Uns sind die Anerkennung und das Vertrauen bewusst, die damit unserem Hof und unserer Arbeit ausgesprochen werden und wir freuen uns darüber sehr.​ Selbstverständlich wird der Betrag wie auch die Patengelder jeweils nach Abschluss des Kalenderjahres abgerechnet.
Wer mehr über den o.g. Verein erfahren möchte: siehe http://www.notfelle-ev.de

22.4.

Brend, die neue Hündin aus Hajnowka, hat sich schon sehr schön eingelebt und macht gute Fortschritte. Sie hatte von Welpenalter an nur im Tierheimzwinger gelebt und war sehr verängstigt. Sie orientiert sich sehr an den Hunden des Rudels, gewinnt an Selbstvertrauen, beobachtet und probiert aus. Sie wird noch Zeit brauchen, aber das ist kein Problem, denn ihre Zeit hat ja gerade erst angefangen. Wichtig ist jetzt nur, dass sie weitgehend entspannt leben kann, der Rest wird kommen.
20.4.

Allen Tierfreunden wünsche ich ein rundum schönes Osterfest mit viel Sonnenschein und Entspannung!
In diesem Jahr werde ich zum ersten Mal am Vereinstreffen teilnehmen können. Wie es aussieht, werde ich am kommenden Mittwoch unbesorgt losfahren können, ich weiß die Hunde und Katzen bei meiner Freundin Ruth und Anja, der Helferin, in besten Händen.

Was besonders erfreulich ist, der gelähmte Max darf mitfahren und wird von einer Physiotherapeutin, einen Rolli angepasst bekommen. Diesen, so hat sie es dankenswerter Weise angeboten, wird sie zum Materialkostenpreis herstellen, wir sind sehr froh, dass es noch solche Menschen gibt, die einfach in der Not helfen und zur Seite stehen, auch ohne den Hund oder uns zu kennen. Max wird auch noch ein bisschen aufgehübscht und dann wird es ein Update geben. Wir alle hoffen, daß Max dann bald auch noch einen Platz findet, wo er noch lange froh leben darf.

13.4.

Max betreffend wurden wir dankenswerterweise auf Folgendes aufmerksam gemacht: Rollis und andere Hilfsmittel für Hunde bzw. viele hilfreiche Informationen für behinderte Hunde siehe hier!

12.4.
- Max braucht dringend unsere Hilfe > Näheres siehe hier

( "Max braucht unsere Hilfe" als PDF-Dokument zum Verteilen oder Weiterleiten.)

- Grüße von Mathilde > siehe hier

10.4.

Es ist manchmal kaum zu glauben, welche Reserven Hunde und natürlich auch andere Lebewesen entwickeln können, die unbedingt noch leben wollen. Alle sind sie noch bei uns und lassen sich mit Häppchen Rinti und Reissüppchen mit Filet und Möhren verwöhnen. Es ist schön, ihnen zuzusehen, wenn sie noch mit übers Feld kommen, alles in sehr gemächlichem Tempo. Auch wenn es mir zeitweise zusetzt, sie bald nicht mehr um mich zu haben, bin ich doch immer wieder einfach nur froh, dass ihre letzten Tage und Wochen so behütet sein dürfen und nicht irgendwo im Tierheimzwinger, wo niemand Zeit oder auch Lust hat, ihnen Beachtung zu schenken und nötigenfalls eine erlösende Spritze zu geben.

Es tut sich ein Problem auf, was die Medikamente betrifft. Noch nie habe ich jeden Morgen dermaßen viele Medikamente verteilen müssen. Vor allem die Herzmittel Vetmedin bzw. Cardisure und Lotensin bzw. Fortekor sind sehr teuer und genau diese muss ich am meisten verabreichen. Da mir weiterhin viel daran liegt, den Greisen Seniorfutter geben zu können, wird es immer knapper bei uns, es reicht einfach hinten und vorne nicht mehr. Es würde uns sehr helfen, wenn jemand bereit wäre, uns Medikamente zu spenden oder aber einen Beitrag zu den Tierarztrechnungen zu leisten.

Es tut mir Leid, wenn ich hier ab und zu mal um Hilfe bitten muss, ich mag es selbst nicht gern tun. Nur weiß ich keine andere sinnvolle Lösung, denn die Tiere ohne die benötigten Medikamente zu lassen, kommt auch nicht in Frage, wie wohl alle bestätigen werden.

3.4. - Fotogrüße aus Rokitno > hier

26.3.

Es ging hier munter zu in den beinahe drei Wochen seit meinem letzten Eintrag. Einmal deswegen, weil alle Greislein, deren nahendes Lebensende ich befürchtete, sich erholt haben und nun wieder recht stabil übers Feld laufen. Natürlich sind sie nicht in den Jungbrunnen gefallen und es gibt immer mal wieder Schwankungen, die mich besorgt sein lassen, aber im Moment geht es allen soweit gut.

Munter auch deshalb, weil vier neue Altertümchen zu uns gekommen sind und es in den ersten Tagen immer viel Arbeit gibt, bis sich alle eingelebt haben und medizinisch untersucht und versorgt sind.

Gar nicht munter ist die Tatsache, daß Dina, die kurz nach ihrer Vermittlung in den Putzlitzer Raum dort ein Tor aufbrach, immer noch nicht gefunden ist. Endlose Anrufe in Tierheimen und Auffangstationen, Suchmeldungen bei Tasso und anderen Seiten, Aufrufe über die Verteiler, alles blieb ergebnislos. Ich mache mir große Sorgen um Dina, diese Ungewißheit ist immer am schwersten zu ertragen. Wir haben sogar schon in polnischen Tierheimen nachgeschaut, denn ich gehe davon aus, daß Dina, wenn sie denn noch lebt, versucht, zum Hof zurückzukehren.

7.3.

In den letzten Tagen geht es nicht so fröhlich zu in Rokitno. Da ja mittlerweile fast ausschließlich Greise auf dem Hof sind, rücken natürlich unausweichlich einige der Hunde ihrem Lebensende näher. Zwischen Versuchen sie noch ein bißchen aufzupäppeln und der Sorge, daß auch die besten Breichen und Medikamente nicht auf ewig helfen, finden doch für fast alle noch schöne Spaziergänge in der Sonne statt. Dann machen auch die wackeligsten Kandidaten einen lebensfrohen Eindruck und erwecken die Hoffnung, daß doch noch ein paar Stunden voller Leben auf sie warten.

23.2.

Dank der schon sehr schön wärmenden Frühlingssonne waren wir heute fast den ganzen Tag auf dem Feld und haben es uns dort gut gehen lassen. Nun liegt das ganze Greisenvolk schnarchend um mich herum und alle sind entspannt und zufrieden. Wenn es mit dem Wetter so weitergeht, werden wir schon bald die Bänke in den Pavillon räumen können und dort den ersten Kaffee des Jahres trinken können.

16.2.

Dank der zähen Bemühungen unserer Ersten Vorsitzenden und noch zweier fleißiger Frauen sind nun doch andere Möglichkeiten gefunden worden und so wächst die Chance wieder, daß doch noch ein Buch entsteht. (siehe 4.2.) Und noch eine schöne Nachricht: Wir haben sogar schon die notwendigen Geschichten und Fotos beisammen, um das Buch zu füllen. Weitere Details folgen, wir bitten um etwas Geduld.

Es wird Frühling in Rokitno und da helfender Besuch im Haus ist, widmen wir uns fleißig dem Frühjahrsputz. Alles räumt, putzt, ordnet, gemeinsam macht es Spaß und geht fix von der Hand.

3.2.

- Rokitno im Februar 2014 .....

- Grüße von Majka > www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

4.2.

Wie einige von Ihnen und Euch wissen, hatten wir ja den Plan, Geschichten und Fotos aus dem Bereich Tierschutz zu sammeln und diese in einem Buch herauszubringen. Es kamen auch schon einige Geschichten zusammen, für die wir an dieser Stelle nochmals herzlich danken möchten. Nur ergaben die Recherchen jetzt leider, daß als Minimum 2000 Euro für die Druckkosten entstehen. Da aber unsere Motivation ja die war, über den Verkauf einen Erlös zu erzielen, der zu 100% in die Kastrationen einfließen sollte, werden wir diesen Plan wohl leider aufgeben müssen. Zu groß ist das Risiko, am Ende mit einem dicken Minus dazustehen. Vor diesem Hintergrund können wir auch nicht Sponsoren bitten, denn dies würde ja nicht zu einem größeren Verkaufserlös führen.

Wir werden nun herauszufinden versuchen, welche Möglichkeiten es noch gibt, die Geschichten einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Denn eines ist klar, es wurden uns schöne Geschichten zugeschickt, die nun nicht in der Schublade landen sollen, ohne je gelesen zu werden. Wer also interessiert ist, wird diese also noch zu Gesicht bekommen.

19.1.

Heute pfeift ein ordentlich kalter Ostwind über Rokitno und einige der Greislein verzichten lieber auf die Feldrunden. Würde ich auch nur zu gern, aber leider gibt es da eben doch einige wetterfeste Hundetiere, die ihre Rechte einfordern. Also machen wir uns brav auf zur vorletzten Runde. Wenn es mal wieder wärmer wird und die Hand nicht erfriert, wenn sie die Kamera hält, werden auch noch mal Fotos gemacht und natürlich auch vorgestellt.

15.1.

Eine glückliche Zusammenführung hat es gestern gegeben, beide Dackeltiere ( Lukas und Mika ) haben sich riesig gefreut und sind froh vereint ins neue gemeinsame Zuhause gefahren, wo sie nun das Pflegefrauchen bezircen. Bestimmt wird mir bald ein Foto geschickt, welches ich dann hier zeigen werde.

13.1.

Über eine vor wenigen Tagen gefertigte Collage bin ich in einen "Rausch" geraten und bräuchte dringend mehr Zeitungsmaterial. Wer hat und geben mag: Zeitschriften mit vielen Fotos, Möbel- und Einrichtungskataloge mit ausgefallenen Angeboten, Blumen, Kunstkalender... ich freue mich über alles, was sich kreativ verarbeiten läßt. Es kommt ja immer mal wieder Besuch aus Deutschland zu uns und ist bestimmt bereit, mir die Schätze mitzubringen.

12.1.

In zwei Tagen wird die kleine Dackelhündin Mika uns verlassen und in ein Zuhause auf Zeit umziehen, wo sie dann auch ihren Kumpel Lukas wiedertrifft und hoffentlich dann auch mit ihm zusammen eine Endstelle findet. Mit Mikas Auszug sind dann noch 34 Hunde auf dem Hof, die, wie sich seit Umbras Umzug zeigt, ein ruhiges und ausgeglichenes Rudel geworden sind, mit dem es eine reine Freude ist, den Tag zu verbringen. Kaum mal ein Kläffen, nur selten mal ein kleiner Streit um ein Bettchen, welches der eine haben und der andere verteidigen will.
Mika
Lukas
Leider fährt mit Mika (oder ist es umgekehrt?) auch Ruth wieder weg von Rokitno. Wir hatten eine effektive Zeit miteinander, haben viel geschafft; jetzt mache ich erst mal wieder alleine weiter und auch das wird gehen.

7.1.

Zwar bin ich immer noch sehr beschäftigt, aber das wird wohl auch noch lange anhalten und so will ich trotzdem ab und zu ein paar Zeilen schreiben.

Seit dem Tod meiner hier auf dem Hof helfenden Nachbarin hat sich viel verändert. Zum einen insofern, daß ich natürlich sehr viel mehr Arbeit habe, zum anderen ist es aber auch ruhiger im Hunderudel. Vermutlich liegt das daran, daß es weniger hektisches Hin und Her gibt. Meine Freundin, die mir zur Zeit sehr hilft, hat, wie auch ich, ihren Schwerpunkt mehr bei den Hunden als bei der Hausarbeit und so gibt es auch während des Putzens und des Aufräumens immer mal ein Wort, ein Streicheln, einen Kontakt in jeglicher Form, sodaß die Hunde sich durchgängig angenommen fühlen.

Es ist also trotz aller Arbeit recht ruhig und nett in Rokitno und die Hunde sind entspannt.

6.1.14

- Da Gitta momentan sehr beschäftigt ist, bat sie mich, doch ein paar neue Bilder vom Schutzhof einzustellen, was ich hiermit gerne tue. Allen geht es gut! Gitta wird sich bald melden.

Impressionen von Schutzhof > siehe hier
hier
Impressionen+vom+Schutzhof
Impressionen+vom+Schutzhof.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]

Tischkalender 2018 - Näheres siehe hier!

 

 

 

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Unser  kleines Buch "Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz" kann erworben werden.  >  Alles Weitere siehe

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Gitta Eschenbrücher