25.12.2013

Ein bißchen spät, aber ich hoffe, es erreicht die Tierfreunde noch:

Ich wünsche allen ein Weihnachtsfest, an dem die Freude vorherrscht. Denen, die das Miteinander suchen, gute Gespräche, Spaß und schöne Begegnungen und denen, die sich nach Ruhe sehnen, den Rahmen, in welchem sie zu sich kommen dürfen.

All denen, die meine Hunde und damit mich in meiner Arbeit auf dem Hof unterstützen, möchte ich herzlich danken, es ist nicht selbstverständlich, daß ein Schutzhof ohne finanzielle Sorgen und ohne Schulden sein Dasein fristen kann. Alle Tiere sind in ausreichendem Maße mit dem Futter versorgt, welches ihrer gesundheitlichen Situation entspricht und bekommen die nötigen Medikamente. Das Haus ist warm, die Bettchen weich, die Spaziergänge sorgen für Ausgeglichenheit und Abwechlung.

Es gab im Jahr 2013 Belastendes und Unangenehmes, aber in noch stärkerem Maße die wohltuende Erfahrung, daß es Menschen gibt, die auch in schlechten Zeiten zur Seite stehen und mit deren Hilfe sich so manches meistern und bewältigen läßt. Gemeinsam konnten wir einigen alten und kranken Hunden helfen, ihr Leben im Tierheimzwinger gegen ein warmes Sofa einzutauschen.

Das Jahresende brachte Trauriges mit sich, welches sich nicht schnell bewältigen läßt und viele Veränderungen für meinen Alltag mit sich bringt. Noch muß ich hier vieles alleine stemmen, aber ich will zuversichtlich in die Zukunft schauen und hoffen, daß mir auch im Jahr 2014 Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Falls ich es vorher nicht mehr schaffe, zu schreiben, dann wünsche ich schon jetzt allen ein gutes Jahr 2014, vor allem aber denen, die in diesem Jahr arg gebeutelt waren.

18.12.

Heute habe ich hier das Traurigste niederzuschreiben, was mich hier auf dem Hof treffen konnte. Gienia, meine Nachbarin, die mir so viele Jahre geholfen hat, hat sich das Leben genommen. Ihre Familie, Nachbarn und ich versuchen zu begreifen, aber letztlich werden wir wohl alle nur mit dem Unbegreiflichen leben müssen und jeder auf seine Art in seinen Alltag zurückkehren, so gut es möglich ist. Gienia war immer bemüht, es für alle gut werden zu lassen, für sich selbst hat sie wohl immer zu wenig Aufmerksamkeit gehabt. Sie wird wohl allen fehlen, die eng mit ihr zu tun hatten. Ich wünsche ihr sehr, daß sie nun den Frieden findet, der ihr hier nicht vergönnt war.

Mein Alltag hier auf dem Hof war in starkem Maße von Gienia abhängig; zur Zeit gibt es weder jemanden, der mich beim Füttern der Hunde zur Not mal vertreten, noch jemanden, der alleine bei den Hunden bleiben könnte und sei es auch nur für wenige Stunden. Alle Putz- und Aufräumarbeiten, die Gienia völlig selbstständig erledigte, werde ich erstmal allein bewältigen müssen, eine schier unmögliche Aufgabe.

Ich kann nur alle um Verständis bitten, wenn meine eh schon seltenen Berichte an die Paten und die Aktualisierungen der Homepage noch ein bißchen seltener werden. Ich muß einfach gewährleisten, daß die Hunde die Priorität behalten, die sie immer hatten, ihre Versorgung muß weiterhin im Vordergrund stehen. Auch unser Tierarzt hat schon zugesagt, häufiger ins Haus zu kommen und Justyna, die Vorsitzende unserer polnischen Stiftung, bot an, bei Bedarf mit einzelnen Hunden zum Tierarzt zu fahren.

Wir alle werden umdenken und umlernen müssen und ich hoffe sehr, daß es mir gelingt, eine neue Hilfskraft zu finden, die zumindest einen Teil von Gienias Arbeiten übernimmt.

Sollte ich mich hier jetzt erstmal nicht mehr melden können, so wünsche ich schon jetzt allen eine beschauliche Weihnachtszeit.

12.12.

Unsere fleißige Helferin ist wieder im Einsatz und wir somit gerettet. Es war hart, aber wir haben es überstanden.

Den Hunden geht es gut, aber bei einigen Greisen sieht man doch deutlich, daß es aufs Ende zugeht. Heute kommt der Tierarzt und wird sich einige Hunde ansehen. Ich bin immer wieder froh, diesen zuverlässigen Tierarzt zu haben, der sogar nachts bereit ist, zu kommen, wenn es nötig ist.

Unten sieht man meine kleine Karawane auf Feld gehen, das Foto wurde allerdings schon im Oktober aufgenommen.

5.12.

Leider hat meine Haushaltshilfe, die hier unersätzlich ist, eine Verletzung an der Hand und fällt bis auf Weiteres aus. Für mich bedeutet das ein Vielfaches an mehr Arbeit und darüber hinaus, den Hof nicht mehr verlassen zu können, denn die Hunde können nicht alleingelassen werden.

Wenn ich mich hier für längere Zeit nicht melde, dann hat das keinen anderen Grund als den, daß ich hier an meine Grenzen stoße und keine Zeit für die Homepage finde. Ich bitte alle um Verständnis dafür. Über Mail bin ich natürlich weiterhin erreichbar. Ich wünsche allen eine gute Zeit!

29.11.

Das warme Novemberwetter macht es erforderlich, daß alle Hunde in diesem Jahr noch einmal entfloht werden müssen. Da wir in diesem Jahr durch das teure Seniorfutter mit dem Patengeld nicht so ganz auskommen, würden wir uns freuen, wenn Hundebesitzer mal nachschauen würden, ob irgendwo noch nicht abgelaufene "Reste" schlummern. Diese würden wir gerne entgegennehmen. Da die Post nach Polen recht teuer ist, kann auch eine deutsche Adresse angegeben werden, da bald Besuch zu uns kommt.

Noch ein Foto? Na gut :)
Kaja ist die Hündin, die nun schon am längsten von allen in Rokitno ist. Sie wurde vor 13 Jahren hier im Dorf ausgesetzt und kam dann über Umwege zu uns auf den Hof. Kaja war die sechste Hündin in meinem ursprünglichen siebenköpfigen Hündinnenrudel.

24.11.

Vorgestern war eine Tierschützerin bei uns zu Besuch, durch deren Vermittlung schon recht viele wirklich arg bedürftige Greislein zu uns auf den Hof gekommen sind. Für mich war es schön, die Frau kennenzulernen und für sie, all die Hunde, die ihr am Herzen lagen, nun nicht mehr in Zwingern, sondern auf warmen Decken, Matrazzen und Sofas zu sehen. Interessant und vielsagend war die Reaktion der Hunde. Sie erkannten ihre ehemaligen Betreuerin, waren aber relativ zurückhaltend, sofort schienen sie sie mit dem Tierheimleben in Verbindung zu bringen und Angst davor zu haben, nun wieder zurück zu müssen. Erst als wir alle gemeinsam aufs Feld gingen, war der Bann gebrochen und sie verstanden, daß niemand sie würde einpacken wollen.

18.11.
Der Himmel über Rokitno bietet vor allem morgens und abends eine Farbenpracht, die mich ans Schwärmen bringt, aber diese Pracht in Grau ist ja nun auch nicht zu verachten.

Ich weiß, ich weiß, Besucher dieser Seite wollen prächtige Hunde sehen und auch das haben wir zu bieten:
Also wenn Dora keine Pracht ist, dann weiß ich es wirklich nicht. Sie ist die größte Hündin auf dem Hof und bewacht uns alle vorbildlich. Dora ist eine ehrliche Haut, ein bißchen ungestüm vielleicht, aber durch und durch echt.

7.11.

Mein Sorgen"kind" Puszek hat eine belastende Operation über sich ergehen lassen müssen, ihm wurde nach einer Verletzung das rechte Auge entfernt. Nun geht es aber langsam aufwärts, erläuft sogar mit seinem überdimensionalen Kragen munter übers Feld. Puszek ist nachweislich 15 Jahre alt und zur Schonung seiner Nieren fahren wir nach der OP nun täglich zum Tierarzt, damit er dort an den Tropf gehängt wird. Der kleine Kerl hat das große Glück, daß er trotz all seiner Handicaps noch ein Plätzchen bei einem liebevollen Menschen bekommt.

30.10.
So gut geht es mir jetzt .... Näheres siehe hier (zur Vorgeschichte siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/31.html )
hier
Neumans+Katze
Neumans+Katze.pdf
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27.10.

Es regnet in Rokitno und der goldene Oktober neigt sich dem Ende.

Trotzdem wünsche ich allen einen schönen Herbstsonntag und stelle noch schnell den kleinen Szczepio vor, welcher der Bruder von Toncio ist. Nicht nur die verkrümmte Luftröhre war die Ursache für seinen Husten. Nach der Gabe eines Antibiotikums zeigt sich, daß es ihm deutlich besser geht. Der Husten ist so gut wie weg und er frißt mit viel Appetit.
22.10.

Gestern konnte endlich der alte Toncio (der kleine grau-schwarze Neuzugang, den ich am 7.10. vorgestellt hatte) von seinen faulen Zähnen befreit werden, die ihn so fürchterlich quälten. Vorher war sein Herz noch viel zu schwach, um eine Narkose zu riskieren. Ein Herzmittel hat ihn soweit gestärkt, daß wir das Risiko eingehen konnten.

Eine Stunde nach dem Eingriff kam der kleine Kerl mir schwach und etwas staksig, aber doch schwanzwedelnd entgegen. Abend nahm er freiwillig und gern das Bröckchen Dosenfutter mit seinem Medikament darin entgegen, bestimmt hätte er gern schon mehr gefressen, aber das durfte er noch nicht.

Heute und morgen kommt er nochmal an den Tropf, damit seine Nieren gut arbeiten und dann wartet hoffentlich eine lange schmerzfreie Zeit auf den tapferen Burschen.

10.10.

Heute in der Frühe ist mir ein Foto gelungen, welches ich hier unbedingt vorstellen möchte. Die dicke Lagodna, unser Kaukasenseelchen, hatte das wunderbar kuschelige Bett entdeckt und es für gut und passend befunden. Pufcik fand dort auch noch ein Plätzchen für sich und legte sich dazu. Ich finde, die Beiden sind ein herrliches Päärchen.
9.10.

Mein Laptop, den ich fast schon aufgegeben hatte, scheint es sich anders überlegt zu haben und so komme ich wieder mühelos an meine Fotos und den Homepagezugang.

Deshalb stelle ich heute mal Kaja vor, die sich in der Oktobersonne wohl sein läßt. Kaja, die "damals", also im Sommer 2001 als sechste Hündin meines da noch recht kleinen Rudels in mein Leben trat, ist seit Lukas Tod am längsten von allen Hunden auf dem Hof. Kaja war ein halbes Jahr alt, als sie, vermutlich ausgesetzt, in Rokitno erschien. Sie versuchte, sich verschiedenen Menschen anzuschließen, aber niemand wollte sie aufnehmen. So lebte sie ein halbes Jahr auf Rokitnos Straßen, sehr bemüht, meinen drei großen Hündinnen und Luka aus dem Weg zu gehen, denn sie fürchtete die muntere Bande wie der Teufel das Weihwasser. Da, wo wir auftauchten, verschwand Kaja auf der Stelle. Somit war es mir nicht möglich, ihr zu helfen und wenn ich alleine nach ihr gucken ging, fand ich sie nie.

Dann gab es erste wütende Meldungen, daß Kaja Hühner stahl und damit war klar, daß man ihr an der Kragen wollte. Kein Bauer läßt das zu, da fragt niemand mehr nach dem Hunger und der Not der kleinen Hündin.

Der glückliche Zufall wollte es dann, daß Kaja im Nachbardorf auftauchte. Als ich an ihr vorbeifuhr, sah ich sie mit zum Platzen dicken Bauch bei einem Jungen im Garten stehen und mit diesem schmusen. Der durfte sie nicht behalten und er bestätigte, daß sie herumstreunerte und niemandem gehörte. Ich befürchtete die sehr baldige Geburt vieler Welpen, die Hündin mußte von der Straße. So trug ich dann das arme Tier zu meinem Camper, wo fünf sensationslustige Hundetiere schnuppernd und aufgeregt wedelnd über sie herfielen, Kaja völlig außer sich vor Angst in die Ecke gepresst.
Die erste Stunde war schlimm für sie, so groß war ihre Angst vor anderen Hunden. Aber dann hatte sie begriffen, daß aus Feinden Freunde werden können und ein Rudel auch große Sicherheit bietet. Ihr Leben auf der Straße war vorbei, Wärme und Schutz vor Regen, regelmäßiges Fressen und Spaziergänge, all das war schon etwas Feines. Trächtig war Kaja zum Glück nicht gewesen, vermutlich hatte sie ein ganzes Hund verspeist und zwei Tage später war sie wieder ein schlankes Tier.
7.10.

Hier in aller Kürze die Fotos vom neuen Greisenvölkchen. Die drei kleinen waren heute schon bei Daniel, der arme Pudel Puschek hat allerlei über sich ergehen lassen müssen. Sein drittes Lid war irgendwie umgestülpt, sodaß ihm die Haar in die Augen wuchsen (dies aber ohne Gewähr, ich bin nicht sicher, daß ich das wirklich richtig verstanden habe), Jedenfalls wurde er operiert, seine Zähne waren völlig verfault und vereitert, nun hat er keine mehr und somit bald auch keinen Ärger mehr, er muß schreckliche Schmerzen an Augen und Zähnen gehabt haben.

Die beiden Brüderchen bekamen Blut abgenommen, da warten wir auf Ergebnisse. Das grauweiße Kerlchen muß zunächst mal ein Herzmedikament bekommen, dann, nach einer Weile hoffen wir, daß wir auch ihm die Zähne sanieren (wahrscheinlich besser ziehen) können. Der braunschwarze Bruder hustet schlimm, da scheint die Luftröhre, die laut Röntgenbild verkrümmt ist, die Ursache zu sein.
6.10.

Mehr Fotos wollten sich leider nicht laden lassen, ein Fehler der Technik oder einer von mir, das sei mal dahingestellt.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag!
1.10.

Ich weiß, ich bin noch ein Foto von der bemantelten Halinka schuldig, aber noch scheint sie gar nicht zu frieren und so hat sie das schicke Ding noch gar nicht an. Ich weiß, ich neige manchmal zum Lästern und so ahne ich, daß Halinka im Streifenlook eine reine Freude für mich sein wird. Sie als alte Whippetdame bietet schon in Natural ein Bild der Ergötzung, wenn sie den langen Weg vom Hof zum Pavillon auf uns zuläuft (Halinka verschläft manchmal den Aufbruch des Rudels, wird dann wach und kommt eiligst hinterhergelaufen). Alles an dem dünnen Tier wippt dann herrlich und da sie ja schon etwas wackelig auf den staksigen Beinchen ist, wird auch so mancher Schlenker gemacht. Wenn ich mir das alles dann noch in Gestreift vorstelle ... eine reine Augenweide für Lästermenschen. Ich bilde mir übrigens ein, dies ohne Scham zu dürfen, meine Freude daran geht nicht auf Kosten Halinkas. Sie und ich, wir mögen uns sehr. Halinka machte, als sie im Winter kam, den Eindruck, als würde sie nicht mehr lange zu leben haben. Ihre Leber war geschädigt, die Hündin schwach und ohne Lebenskraft. Mittlerweile fordert sie täglich mehrmals ihr Spezialfutter, ist durchsetzungsfähig und munter und weiß sehr genau, was sie will.

Es kommen immer mehr Anfragen, weil Hunde von 13, 15 und sogar 16 Jahren dringend einen warmen Platz suchen. Es kommen Fotos bei mir an, die mir arg zusetzen und die ich Ihnen und Euch ersparen will, ich mag den Druck auf die Tränendrüse nicht. Trotzdem würde ich gern alle bitten, bei sich selbst nachzuforschen, ob eine Unterstützung möglich ist, ob in Form einer Futterspende, Übernahme von Tierarztkosten oder einer Patenschaft oder idealerweise der Adpotion eines Greisleins ... wie auch immer, alles ist als Hilfe willkommen.

Es gibt auch eine dreizehnjährige blinde Hündin. Mittelgroß, langes verfilztes Fell, rotblond und sehr desorientiert. Noch sitzt sie in Quarantäne und man hofft auf einen Besitzer, der sie sucht. Meiner Erfahrung nach wird sich niemand melden. Blinde alte Hunde laufen nicht weg, blinde alte Hunde werden weggeworfen. Für dieses alte Hundetier wäre ein ruhiger Platz besonders wichtig, kann ihr jemand helfen?

25.9.

Es wird kalt in Rokitno und so hat die kleine Whippethündin Halinka ein Mäntelchen bekommen. Natürlich werden wir uns bemühen, ein Foto zu bekommen und dieses hier noch einsetzen. Aber noch liegt das modische Teil auf meinem Schreibtisch und wartet auf den ersten Einsatz.

Sawa, die Terrierhündin, hat sich gut eingelebt und ist mittlerweile kastriert. Sie macht bei allem munter mit, ist mit allen gut verträglich und Menschen sehr zugetan. Es wäre schön, wenn auch sie nochmal die Chance auf ein eigenes Zuhause hätte. Wenn also jemand einen kennt, der....

7.9.

Es scheint, "man" läßt es nicht zu, daß es hier mal weniger Hunde geben wird.

Vorgestern nachmittag höre ich am Tor eine Stimme rufen, die kaum gegen das empörte Gebelle all meiner Wachhunde ankam. Ein Paar stand vor der Tür, welches mal eben den an der Leine befindlichen Hund bei mir im Tierheim abgeben wollte. Ich klärte also auf, daß dies hier mein höchst privates Vergnügen und absolut kein Tierheim sei. So entschieden, wie ich war, diesen Hund keinesfalls aufzunehmen, so entschieden war mein Gegenüber, das Tier keinesfalls wieder mitzunehmen. Man erklärte mir das Schicksal der Hündin: Sie war acht Jahre alt, ihre Menschen hatten in der Umgebung keine Arbeit gefunden und waren darauf angewiesen, noch am selben Abend nach Deutschland umzuziehen, um dort eine Arbeit anzutreten. Die Hündin, acht Jahre alt, hatte niemand übernehmen wollen und sie sollte noch am selben Tag eingeschläfert werden. Damit hatte sich der vor mir stehende Mann, ein Bekannter der Leute, nicht abfinden wollen und er war im Mysliborzs Umgebung herumgereist und hatte herumgefragt und hatte so von meinem "Tierheim" erfahren.

Da standen wir nun, das Paar hoffnungsvoll, eine gute Überzeugungsarbeit geleistet zu haben, ich ratlos, denn ich wollte weder eine zusätzliche Hündin, noch, daß ebendieses Tier eingeschläfert werden würde. Das Ergebnis dürfte vermutlich allen klar sein. Die Hündin, Sawa heißt sie, lebt nun mitten unter uns und wird gleich nächste Woche erst einmal kastriert werden, damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Sie ist lieb und verträglich und ruhig, ma sehen, ob sie das auch bleibt.
31.8.

Gestern habe ich zwar meinen Laptop wiederbekommen, aber leider stürzt er immer wieder ab. Nun habe ich auf diesem Laptop seit heute zwar auch wieder Zugang zu meiner Seite, kann hier aber noch keine Bilder hochladen; ich habe nun mal wenige Talent, was die Computerei betrifft und bitte alle um Geduld.

Das Hundevolk ist sichtlich froh, daß die Hitze vorbei ist, alles bewegt sich etwas schneller und munterer und rundherum ist weniger Hechelei zu hören. Der Sommer neigt sich dem Ende, Spätsommer und Herbst können kommen.

21.8.

Es gibt zwar nichts Neues in Rokitno, aber melden kann ich mich hier ja trotzdem mal.
Selbst komme ich gerade gar nicht an meine Homepage, da mein Laptop sich in Reparatur befindet, aber Gisela hilft.
Wenn mein PC wieder "gesund" ist, werde ich mich wieder melden und auch noch mal Fotos zeigen.

10.8.

Manchmal gibt es auch schöne Nachrichten aus dem Tierschutz. Da bekomme ich doch gestern Abend einen Anruf und erfahre, daß die für dieses Wochenende angekündigte alte Fundhündin nun doch nicht kommt.
Die Hündin war nicht ausgesetzt worden, sondern verloren gegangen und ihr Besitzer hatte sie schon verzweifelt gesucht. Da es in dem kleinen Ort kein Tierheim gibt, war es für den Mann gar nicht so einfach, seine Hündin zu finden. Ende gut, alles gut, Mann und Hündin glücklich vereint.

9.8.

Leider hat auch dieser Sommer mit seinen langen Ferien zur Folge, daß sie viele Leute ihrer lästigen Hunde entledigen. Hier eine Hundemutter mit 11 Welpen, dort mal eben 5 Welpen entsorgt, da ein zahnloses Hutzelweibchen ausgesetzt. Nicht mehr gewollt, überflüssig, weg damit.
Den jungen Tieren kann ich einfach nicht helfen, so Leid es mir tut. Aber die zahnlose Hundeoma kann ich zu uns einladen, sie untersuchen und, falls möglich, noch kastrieren lassen. Sie wird wohl dieses Wochenende kommen, mal sehen, was sie zu ihren Artgenossen sagt.

2.8.

Es gibt zwei Probleme in Rokitno für die wir dringend Hilfe bräuchten. Hilfe in der Gestalt, daß ein Mensch bereit ist, einen der beiden bei sich aufzunehmen.

Am dringensten ist es bei dem alten kleinen blinden Jozio. Alles schien gut zu sein, da schnappte ohne erkennbaren Grund einer der großen Hunde nach ihm und seitdem hat Jozio Angst, sich in der Gruppe zu bewegen. Auch das Führen an der Leine gibt ihm keine Sicherheit und ihn ohne Leine einfach so mit aufs Feld zu nehmen, geht gar nicht mehr, denn die Angst, die von ihm ausgeht, ist für alle Hunde spürbar und macht ihn zum Spielball.

Jozio braucht dringend liebe Menschen mit Garten, wo er langsam wieder Vertrauen fassen und Sicherheit gewinnen kann. Bitte verteilt diesen Aufruf, der kleine Kerl braucht schnell Hilfe.
Das zweite Problem betrifft Pudel Pufcik, für ihn hatte ich schon vor einigen Wochen hier um einen Platz geworben. Pufcik ist gesund und munter und sehr unkompliziert, nur ist seit seiner Verletzung am Unterkiefer der Knochen dreigeteilt und somit ständig in Gefahr. Jeder heftigere Zusammenstoß mit anderen Hunden macht ihm Schmerzen und könnte neue Verletzungen hervorrufen. Wer kann helfen, wer kennt jemanden oder ist bereit, herumzufragen?
27.7.

Wie wahrscheinlich überall, ist es auch in Rokitno schier unerträglich heiß. Ich hoffe inständig, daß alle Greislein diese Temperaturen überstehen und daß die nächste Woche Erleichterung bringt.

Es ist vorgestern ein großes schwarzes Hundetier aus Gorzow zu uns umgezogen. Es ist ein sanfter Riese namens Kilian, der sich im Tierheim nicht mal wehrte, wenn andere Hunde ihn angriffen. So mußte er ständig alleine im Zwinger sitzen und war ziemlich traurig. Sein Besitzer hatte ihn im Herbst abgegeben, weil ihm die Wohnung gekündigt worden war und er den Hund nicht mit auf die Straße hatte nehmen wollen.

Nun lebt Kilian sich langsam ein, ist schon den ersten Hunden meines Rudels begegnet und der Kontakt verlief ohne Probleme. Ich denke, im Verlauf des Wochenendes wird Kilian mit im Rudel leben, bis dahin darf er im kühlen Flur und im Blumengarten liegen und herumlaufen. Er genießt sichtlich die Zuwendung, weiß die angebotenen Kauknochen zu schätzen, die er teils beknabbert, teils vergräbt und dann als stolzer Besitzer bewacht.
Zum Schluß noch etwas in eigener Sache:

Sollte jemand Bettlaken, die ganz einfachen ohne Spanngummi, haben und nicht mehr brauchen, dann würde ich mich freuen, wenn davon welche nach Rokitno umziehen dürften.

23.7.

Mit Bio-Schnitzel und Tofuwurst gegen die Agrarindustrie > siehe

http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

21.7.

Ein Julisonntag, kurz nach halb Sechs auf dem Feld in Rokitno.

Über uns tirilierende Lärchen, von ferne eine Amsel, das Rascheln der Hunde im Gras. Wiegende Gräser, ein Hauch von einem Wind, Sonnenschein, wedelnde Schwänzchen, fröhliche Hundeaugen, einfach nur schön.

Möge nichts den heutigen Frieden stören.

12.7.

Erste Erfolge bei der Sammlung für den noch ungeborenen Phillip, es wurden schon der erbetene Kinderstuhl, ein Schaukelpferd und einige Erstlingskleidungsstücke und Spielzeug angekündigt.

11.7.

Und gleich noch eine Bitte hinterher. Wenn jemand einen Elektroherd mit funktionierendem Backofen hat, der nicht mehr gebraucht wird, würden wir diesem gern ein neues Zuhause geben. Wie immer natürlich gibt es auch die Nuß, die geknackt werden muß, es müßte irgendwie der Transport geklärt werden. Mit meinem Bus könnte ich, wenn es nicht ganz schnell erledigt werden muß, bis nach Berlin fahren, wenn also dort ein einsamer Herd im Keller stünde, wäre das ideal.

Damit alle wissen, daß es in Rokitno auch noch Hunde gibt, noch schnell ein Foto?
und noch eines?
5.7.

Da, wie wir ja alle wissen, nicht nur Tiere, sondern auch immer mal wieder Menschen Hilfe brauchen, heute mal wieder eine Bitte von mir.

Gienia dürfte den meisten als meine unermüdliche Hilfe bekannt sein. Ihre Tochter Jola, die ebenfalls seit vielen Jahren samstags und in den Ferien hilft und ihr zukünftiger Mann Marcin erwarten im September ihr erstes Baby. Schon jetzt wissen sie, daß es ein Junge sein wird. Für diesen Jungen bitten wir nun alle, die in ihrem Umkreis junge Eltern mit kleinen Kindern haben, diese zu fragen, ob sie folgende Dinge entbehren und abgeben können.

Gebraucht werden:

Kinderbett, komplett mit Matratze und Kissen

Tragetasche

Kinderstuhl für an den Tisch

Kindersicherheitssitz fürs Auto

Handtücher und Decken (für Säuglinge)

Babykleidung für Jungs

Spielzeug

Schön wäre, wenn diejenigen, die in absehbarer Zeit nach Rokitno kommen, bereit wären, uns die Sachen mitzubringen und die Spender die Sachen dort jeweils abgeben oder hinschicken könnten. Auf Anfragen hin werde ich dann jeweils die entsprechenden Adressen bekanntgeben. Schon jetzt vielen Dank an alle, die helfen wollen.

4.7.

Es gibt einen neuen Fundhund in Rokitno, nämlich Tofik (so getauft von Nachbar Marcin, der ihn auf den Hof brachte, nachdem das Kerlchen tagelang verletzt durchs Nachbardorf irrte).

Tofik war scheinbar von einem Auto angefahren worden und mußte an Oberschenkel/Hüfte operiert werden. Er ist ausgesprochen brav und tapfer und sehr verschmust. Er freut sich über jede Zuwendung und es wäre zu schön, wenn er bald ein eigenes Zuhause hätte.
29.6.

"Eine Hand wäscht die andere ..." siehe http://www.tieresuchenfreunde.com/html/mehrbilder-59b.html

Vier- und Zweibeiner danken den fleißigen Helfern herzlich!

23.6.

Leider hat es sich bewahrheitet, Lulu, Latek und die alte Mora haben der Hitze nicht mehr standhalten können und mußten innerhalb von zwei Tagen eingeschläfert werden. Alle drei waren aber auch schon lange krank bzw. vergreist und es kommt eher einem Wunder gleich, daß sie so lange durchgehalten haben. Trotzdem tut es weh, sie so gehen zu sehen, sie gehörten dazu und fehlen nun.

Gestern hatte ich tolle Hilfe aus Berlin, drei tatkräftige Frauen vom Verein "Tiere suchen Freunde e.V." > http://www.tieresuchenfreunde.de/ waren bei uns und sind den Hunden ans Fell gegangen. Durchschlagende Erfolge bei Kaukasen, Pudeln und Co., selbstverständlich werden noch Fotos gemacht und vorgezeigt. Ich danke euch Dreien sehr, ihr wart die Rettung für mein langhaariges Volk.

Eine große Bitte habe ich an diejenigen, die Zeit, Kraft und Lust finden, uns hier tatkräftig zu unterstützen. Meine Hilfe Gienia und ich haben alle Hände voll zu tun und könnten gut Entlastung gebrauchen. Bringt auch gerne Freunde mit, drei Personen finden hier Platz, ohne daß es eng wird.

13.6.

Noch ist die Wärme nicht in Hitze und Schwüle umgeschlagen und so halten auch die die klapprigsten Greise noch tapfer durch.
Zum Glück gibt's auch immer genügend Schattenplätzchen und luftige Scheunen, in denen es sichs aushalten läßt.

8.6.

-
9.6.

Mir ist es selbst bewußt, ich mach mich rar hier in letzter Zeit. Es gibt aber auch keine weltbewegenden Neuigkeiten, zu Trost daher ein Foto oder auch drei. Bilder sagen eh oft mehr als Worte.
31.5.

Unser Pudelopa sucht dringend ein Plätzchen auf der Welt, wo er in Frieden leben kann. Frieden hat er hier zwar auch, niemand tut ihm etwas, aber jede Kollision mit anderen Hunden im Gedränge, welches zumindest bei Aufregung nicht zu vermeiden ist, läßt ihn ängstlich "aufquietschen" und ich kann nicht ausschließen, daß es ihm auch manchmal wehtut. So wird für ihn denn jeder Start zum Spaziergang aufs Feld oder wenn Besuch kommt und alles bellt zur Gefahrenquelle. Hat oder weiß jemand ein Zuhause für ihn? Der kleine Kerl ist lieb und sanft und unkompliziert, ein wahrer Schatz.
29.5.

Also wir warten hier schon seit Ewigkeiten, was soll denn das, warum gibt es denn hier kein Futter? Immer sind die anderen zuerst dran, nie dürfen wir als Erste rein, gibt es denn keine Gerechtigkeit auf der Welt?
20. 5.

Heute soll doch mal die wunderschöne Halinka die Möglichkeit haben, sich der Öffentlichkeit zu zeigen. Sie dürfte etwa 14 Jahre alt sein und ganz gesund ist sie auch nicht mehr, dafür ist sie aber sehr viel munterer und entspannter als bei ihrer Ankunft und der ersten Zeit danach. Bestimmt würde auch sie sich über ein eigenes Zuhause freuen, nur wird es wahrscheinlich nicht leicht sein, dies zu finden.
17.5.

Neue Nachrichten vom Pudelhund. Die Schiene am Unterkiefer ist entfernt, nur leider zeigte sich, daß die Knochen nicht zusammengewachsen sind. Nun werden die Knochen mit Draht zusammengehalten, der bis zum Lebensende drin bleiben wird. Nun kann Pufcik wieder selbst trinken und zumindest schon wieder wesentlich besser und auch größere Stücke fressen, nur braucht er dabei zur Zeit noch Hilfe. Noch kann er nicht selbstständig aus der Schüssel fressen, aber ich bin sehr zuversichtlich, daß er das wieder lernen wird.

10.5.

Kastrationsprojekt > siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/38.html

9.5.

Heute habe ich die Tierarztrechnung vom April beglichen, sie belief sich auf ca 1500 Euro (6000 Zl ), so hoch war sie noch nie. All denen, die durch ihre Futter- und Geldspenden so sehr geholfen haben, an dieser Stelle nochmals vielen Dank! Ohne Sie/Euch wäre es sehr eng geworden und so bin ich wieder einmal mehr froh, daß ich jedem einzelnen Tier das zukommen lassen konnte, was es braucht, um gesund oder zumindest gesünder zu werden und vor allem schmerzfrei zu sein.

5.5.

Zur Zeit muß ich mich am Computer zurückhalten, denn mir fällt das Sitzen schwer. Ich hatte einen Sturz auf der Treppe, dessen Folgen mich nun noch beuteln. Es ist aber nichts gebrochen, alles ist noch dran und es wird bald wieder besser sein. Die Hunde sind gut versorgt und auch die Spaziergänge auf dem Feld können wir noch machen, es muß sich also niemand um uns Sorgen machen.

27.4.

Gaja, ein Husky-Mix-Mädchen, sucht ein schönes Zuhause > Näheres siehe: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/26.html

23.4.

Heute muß dringend "in Sachen Pudelchen" aktualisiert werden. Zwei Wochen und zwei Tage haben wir jetzt hinter uns, drei Wochen und fünf Tage sind noch zu bewältigen. Das ist noch viel, aber es geht bergauf, so langsam gewöhnt sich der arme Kerl an die Behandlung und nimmt sie mit Weisheit und Gelassenheit auf sich. Auf dem Feld ist er schon richtig munter und schnuppert interessiert an dem, was sich ihm dort bietet. Alle in Daniels Praxis mögen ihn sehr und alle fiebern mit ihm, daß die lästige rosa Schiene um seinen Unterkiefer bald nicht mehr nötig sein wird. Nur noch kleine drei Wochen und fünf Tage....

Ja und nun hat doch tatsächlich eine anonyme Spenderin (ich nehme mal an, es war eine Frau) über 360 Euro überwiesen, damit mein neues altes Völkchen und das Pudeltier in benötigtem Umfang tierärztlich behandelt werden kann. Ich weiß ja, es gibt Menschen, die wollen keinen Dank, also werde ich mich dahingehend auch nicht äußern, aber zumindest soll hier gesagt werden, daß wir hier jeden Euro nutzen werden, damit aus den alten Greislein fröhlichmuntere Hutzeln werden.
Tierarztrechnung
07+04+2013+Gitta
07+04+2013+Gitta.pdf
PDF-Dokument [235.4 KB]
20.4.

Für die Fans der Löwenzähnchen:

Diese kämpfen sich mit Macht ins Leben, gestern wurden schon erste Knospen gesichtet. In Rokitno ist man sehr zuversichtlich, noch in diesem Monat erste Blüten vorweisen zu können. Die Redaktion wird umgehend berichten und vor allem Beweisfotos vorzeigen!

Dem Pudelchen geht es den Umständen entsprechend gut, nur fressen will er leider immer nich nicht selbst. Dafür läuft er aber recht munter übers Feld und hält sich auch sonst recht wacker.

17.4.
Einige wissen es schon, mein armes angeschlagenes Pudelchen will oder besser kann nicht fressen, er kommt mit der Schiene am gebrochenen Unterkiefer nicht zurecht. Nun muß er schon seit einigen Tagen täglich an den Tropf und bekommt per Schlauch die Nahrung in den Magen. Fünf Wochen müssen wir noch durchhalten, dann kann die Schiene ab und danach ist hoffentlich alles in Ordnung.

12.4.

Am vergangenen Sonntag sind nochmals 6 Greise bei uns eingezogen, die meisten von ihnen krank oder dement, allesamt in einem Zustand, in dem sie mit Medikamenten versorgt werden müssen, damit sie gesund werden können oder zumindest schmerzfrei leben dürfen. Es würde uns sehr helfen, wenn liebe Menschen bereit wären, uns mit Seniorfutter oder der Übernahme von einem Teil der Tierarztkosten zu unterstützen. Natürlich ist auch eine Patenschaft willkommen.

Im kommenden Mai würde ich gern nochmal ein paar Greise zu uns holen, auch bei ihnen wäre eine Unterstützung hilfreich. Die nächsten dürften allerdings ein bißchen gesünder sein, denn die krankesten Hunde sind nun alle schon hier.

6.4.

-
>>>
>>> Glückspilz Bombel > siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html
- Für die Kastration der beiden Hündinnen ist gesorgt (Heidi und Gabi vielen Dank dafür!!) und es reicht auch noch für einige weitere Kastrationen. Justyna bekam das Geld auch schon überwiesen und wenn ich es richtig einschätze, ist es bald auch schon wieder ausgegeben, denn es gibt immer mehr Hilferufe.

Mein altes Völkchen erfreut sich seines Daseins, selbst Latek und Sara halten weiter durch. Nun warten wir hier alle sehnsüchtig auf die angekündigte Sonne, mal sehen, ob sie uns denn endlich bald erlaubt, in unserem Pavillon zu sitzen.

4.4.

- Kastrationsprojekt" >>> siehe

http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/38.html

31.3.

Unser "Kastrationspott" ist mal wieder leer. Es wäre zu schön, wenn uns jemand helfen könnte, ihn zu füllen, damit u.a. diese beiden Hündinnen kastriert werden können.
29.3.

Allen Tierfreunden, Paten, Helfern und Vereinsmitgliedern ein schönes weißes Osterfest und viel Zeit zum Seele baumeln lassen! Diejenigen, die das Ostereiersuchen lieben, werden wohl dieses Jahr ein ganz besonderes Vergnügen haben. Kleiner Tip: Die Eier weiß lassen, damit sie nicht zu schnell gefunden werden.

Aber nun zum Leben und zum Alltag in Rokitno:

Leider hat es die kleine Babisia, eine der fünf Alten, die frisch dazukamen, nicht geschafft, ihr Körper war zu sehr in Mitleidenschaft gezogen gewesen, zu lange hatte ihre Krankeit gedauert, sie hatte keine Kraft mehr, sodaß auch die besten Medikamente nicht mehr helfen konnten.

Den anderen vier alten Mädels geht es gut, zumindest sind sie allesamt munter und tauen schön auf. Gesund sind sie alle nicht mehr, aber frischmunter mittenmang und das ist es, was zählt.

Ich hatte ja vor einigen Wochen mal geschrieben, daß uns das Thema Tod zur Zeit ständig begleitet. Ich hatte aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes bei weit mehr Hunden damit gerechnet, daß ihr Ende nah sei, aber viele von ihnen leben noch fröhlich unter uns, bei einigen sind sogar Verbesserungen zu beobachten.

Verabschieden mußten wir uns in den letzten vier Monaten von Lilly, Klara, Kimbel, Wichtel und gestern nun auch noch von Mucha.

20.3.

Der Tierarzt war da und hat entsprechend Medikamente verordnet. Den fünf Ladies geht es heute früh schon eindeutig besser, selbst die Krankste unter ihnen wollte heute kurz in den Garten. Heute können sie auch schon kurz ins Rudel, aber zumindest drei von ihnen brauchen noch viel Ruhe und die sollen sie auch bekommen.

Selbst den Häufchen von ihnen sieht man an, daß es ihnen besser geht, alle schön geformt und somit reine Freude. Ich hoffe sehr, daß bald alle soweit in Ordnung sind, daß wir die Zähne, allesamt in grauslichem Zustand, sanieren und auch kastrieren können.

19.3.

Gestern Abend kamen die fünf alten Hündinnen an, zwei von ihnen krank. Gleich, also noch heute Morgen werden sie allesamt unserem Tierarzt vorgestellt und entsprechende Behandlungen eingeleitet. Noch sitzen die fünf alten Mädchen im gesonderten Zimmer, noch habe ich zu viel Angst vor möglicher Ansteckung. Aber sie haben es dort schön warm, haben alle schon gefrühstückt und waren auch schon kurz draußen.Schön ist, daß alle relativ zutraulich den Menschen gegenüber sind. Wohl sind einige schüchtern und zurückhaltend, aber keine reagiert wirklich ängstlich.

15.3.

Es gibt eine gute Nachricht und eine weniger gute. Die weniger gute zuerst:

- Wir suchen dringend Hilfe und neue Zuhause für alte Hunde

Gestern wurde ich gebeten, eine kleine alte und nicht mehr gesunde Hündin aus einem polnischen Tierheim aufzunehmen. Ich hatte geahnt und befürchtet, daß sich dort einige alte Tiere angesammelt haben. Aber ich war nicht darauf gefaßt, daß dort ca. 30 alte Hunde sitzen, die hier in Polen so gut wie keine Chance auf Adoption haben. Fünf von den kleinen alten Hutzelchen könnte ich aufnehmen. Helfen würde mir dabei, wenn es Menschen gibt, die bereit wären, die Tiere zu unterstützen durch die Übernahme der Transportkosten, Unterstützung durch Spenden bei den ganz sicher anfallenden Tierarztkosten oder durch Patenschaften.

Helfen würde es aber vor allem, wenn viele sich umhören und diese Hündinnen oder auch Hündinnen oder Hunde von mir ein neues Zuhause finden könnten, denn die Plätze, die bei mir jetzt frei werden, könnten dann diesen alten Tieren zur Verfügung gestellt werden.

- Ein Buch soll entstehen und damit mehr Kastrationen ermöglichen

Und damit zur schönen Nachricht oder besser, von der Idee, die Justyna, Eva-Maria und ich gemeinsam entwickelt haben und für die wir, wie immer, natürlich auch wieder Unterstützung brauchen. Wir haben vorgestern bei einem Glas Wein beschlossen, ein Buch herauszubringen, welches sich um Tiere aus dem Tierschutz rankt. Es soll eine Mischung aus Geschichten und Gedanken über Tiere und deren Schicksal, über die Menschen, die mit ihnen leben, sein. Fotos, Zeichnungen, Gedichte und alles, was dazu beitragen kann, daß es ein Buch wird, welches man gerne liest und sich gern daran erinnert. Und vor allem eines, welches uns nicht in Traurigkeit und Trostlosigkeit zurückläßt, das ist uns allen wichtig. Dieses Buch soll im Rahmen unserer polnisch-deutschen Zusammenarbeit entstehen und entsprechend in beiden Sprachen erscheinen (eine Seite deutsch, die gegenüberliegende polnisch).

Wir suchen also zunächst Menschen mit viel Lust am Schreiben, die bereit sind, uns ihre gedanklichen und schriftlichen Erzeugnisse zur Verfügung zu stellen, ohne eine Gage zu erwarten. Wir brauchen Verbindungen zu einer Druckerei, suchen Ideen, die uns bei der Umsetzung helfen. Bitte setzt euch mit uns in Verbindung. Zunächst gerne mit mir per mail, bald werde ich hier aber sicherlich auch noch andere e-mail-adressen.

Lord sucht ein Zuhause!!
Dieser 5 Jahre alte Schäferhundrüde sitzt seit einigen Tagen im Tierheim. Man hat ihn dort Lord getauft. Lord soll ein feiner ruhiger Bursche sein und es wäre zu schön, wenn ihm jemand ein so richtig schönes Zuhause anbieten könnte. Wenn viele helfen und herumfragen, hat er eine Chance!
13.3.

Es gibt nichts Neues aus Rokitno zu berichten, außer viel Schnee und Sonne. Am Sonntag glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Alles weiß, dicke Schneeverwehungen und als ich beim Füttern jeweils die nächste Gruppe Hunde einließ, kamen mir lauter Schneemänner auf vier Beinen entgegen, froh und erleichtert, daß sie endlich in die Futterkammer durften. Nun hoffen wir hier alle auf Wärme und vermutlich tun das viele Leute mit uns. Letzte Woche Donnerstag saßen wir noch in der gut wärmenden Sonne im Cafe Rokitno, optimistisch hatten wir dort Bank und Tisch aufgestellt und es war soo wohltuend, dort ein Stündchen zu verbringen. Auch die Hunde genossen sichtlich die Wärme, das Buddeln ging gleich noch mal so gut.

Neues gibt es aber bei den Katzen, Krümel hat nämlich das (vermutlich zu diesem Zeitpunkt noch unbenutzte) Katzenklo für sich entdeckt. Sichtlich zufrieden hat sie dort hoch oben auf dem Schrank ihr Schläfchen gehalten. Zur Erklärung für die, die noch nicht in Rokitno waren: Unsere sechs Katzen leben auf der höheren Ebene, dort sind sie sicher und entspannt, der Hundepöbel hat dort nichts zu suchen. Entsprechend sind Bettchen, Futterplatz und auch die Katzentoiletten hoch oben und da tut der Wohnzimmerschrank gute Dienste.
12.3.

- Produkte aus einer kleinen Werkstatt ... Näheres siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/48.html

- Nun ist das Katerchen in seinem neuen Zuhause.
Dort hat er es schön warm und alle sind freundlich zu ihm.

28.2.

Schöne Neuigkeiten habe ich heute zu berichten, da weiß ich jetzt schon, daß sich einige von euch mitfreuen.

Der FIV infizierte Kater, der zunächst in einem Keller und danach in einem Schuppen saß und der so dringend einen Platz brauchte, hat endlich einen gefunden. Eine Frau aus Swinemünde, die bereits eine infizierte Katze hat, wird ihn aufnehmen. Nur soll der Kater wegen der Ansteckungsgefahr erstmal seinen Schnupfen loswerden und bekommt dafür Spritzen. Danach wird er kastriert werden und am nächsten Samstag darf er dann umziehen. Damit er nun endlich aus dem Schuppen herauskommt und bessere Chancen zum Gesundwerden hat, kommt er heute Abend zu mir, bekommt ein schönes warmes Bettchen und darf dann bis zum Umzug auf dem Speicher wohnen.

27.2.
Neuigkeiten von Bombel - siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

21.2.

Bombel geht es schon wieder sehr gut, er kann ganz gut laufen und bald darf (muß??) er aufs Unterwasserband. Alle Spaziergänger lieben ihn schon, dieser Hund steckt alle im Handumdrehen in die Tasche, man kann gar nicht anders, man muß ihn einfach mögen.

Hier auf dem Greisenhof halten sich alle tapfer. Zwar ist abzusehen, daß Latek nicht mehr lange durchhalten kann, er ist nur noch Haut und Knochen und seine Geschwulst ragt weit über seine Schulter hinaus. Aber mit Schmerzmitteltabletten scheint er weitgehend schmerzfrei laufen zu können und er frißt mit viel Appetit dreimal täglich ordentlich große Mengen. Er wird mir zeigen, wenn er nicht mehr kann, noch geht er noch auf jedem Spaziergang mit und scheint Spaß daran zu haben.

17.2.

Mittlerweile ist Bombel operiert und befindet sich in guten Händen im Tierzentrum Gifhorn. Nur wurde nicht, wie ursprünglich geplant, eine beidseitige Femurkopfresektion vorgenommen, sondern eine Denervierung an beiden Seiten der Hüfte. Diese Methode verursacht weit weniger Schmerzen für den Hund und macht es ihm möglich, daß er erstmal eine gesunde Muskulatur aufbauen kann. Meist zeigt es sich im Anschluß, daß weitere Operationen nicht notwendig sind.

In ein paar Tagen darf Bombel dann das Unterwasserlaufband benutzen, das wird ihm dann ganz besonders beim Muskelaufbau helfen. Ich bin gespannt, ob er das auch genießen kann, denn nicht jeder Hund mag diese Laufbänder.

All denen, die mit ihren Spenden geholfen haben, daß Bombel diese Therapie zuteil werden kann, vielen Dank dafür! Es wird sich zeigen, wie lange der Aufenthalt im Tierzentrum nötig sein wird und wenn Bombel großes Glück hat, trifft er dort ja vielleicht einen lieben Menschen, der ihm ein neues Zuhause gibt. Wenn nicht, kommt er zu uns zurück und wird mit mir die Greise hüten.

(erste Rechnungen >
http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/45.html )

12.2.

Und nochmal Bombel, immer wieder Bombel. (Als wenn es hier keine anderen Hunde gäbe, schließlich ist hier in erster Linie ein Gnadenhof für Greislein)
Bombels Hüften machen ihm zunehmend Probleme, er hat starke Schmerzen, ohne Schmerzmittel geht es gar nicht mehr. Beim Aufstehen rutscht er oft weg, mittlerweile auch schon beim normalen Gehen und er muß sich sehr oft hinsetzen. All das hat dazu beigetragen, daß wir gestern alles nur Mögliche in Bewegung gesetzt haben, um für ihn eine gute Physiotherapie zu finden und einen versierten Operateur dort in der Nähe. Dank Gabi sind wir dann auch fündig geworden. Bombel wird im Tierzentrum Gifhorn für drei Monate betreut werden, dort gibt es sogar gleich an Ort und Stelle ein Unterwasserband. Die Operation wird diesen Freitag in Hannover von Dr. Thiet durchgeführt, beide Hüften werden gleichzeitig gemacht. Die OP wird 650,- mit Röntgenbildern vermutlich 750,- Euro kosten, für die anschließenden drei Monate wurde ein Festpreis von knapp 2000 Euro vereinbart, alles inklusive.

Übermorgen wird der Transport sein. Ulla ist so lieb, das Taxi von Braunschweig aus zu spielen, sie wird mir bis Berlin/Nähe Berlin entgegenkommen und Bombel übernehmen. Danach werde ich das Plüschbaby für mindestens drei Monate nicht mehr sehen und, falls er von dort aus vermittelt werden sollte, vielleicht nie wieder. In der Regel bin ich ja froh, wenn ich mein Welpengemüse wieder los werde, wenn ich weiß, daß sie ein gutes Zuhause gefunden haben und dort die Kabel und Schuhe durchbeißen. Aber das Bombeltier ist mir durch sein Leiden sehr nahe gekommen, die kranken Kinder sind wohl immer die, die einem am nächsten stehen.

Wir wären sehr dankbar, wenn möglichst viele sich an den Kosten beteiligen würden. Wenn viele unterstützen, wird es niemandem so sehr weh tun.

Das Foto oben zeigt Bombel, wie er heute aussieht. Er ist jetzt gut sieben Monate alt, 60 cm hoch und 30 kg schwer. Und ich finde, man sieht es ihm an, was für ein braver Kerl er ist. Morgens, wenn wir aufstehen, macht er seine Runde und kommt uns alle erst mal küssen. Ich habe die Ehre, dabei die erste sein zu dürfen, danach küsst er alles, was er trifft, egal ob Hund oder Katz'. Auch wenn er dann wieder auf seiner dicken Matte liegt, alles, was ihn dort besuchen kommt, wird lieb begrüßt. Er ist einfach ein Schatz, ich bin sehr froh, daß er jetzt nach der Knieoperation auch die Femurkopfresektion bekommt.

(zum Spendenformular: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/32.html )

6.2.

Heute geht es wieder um Bombel. Die Knieoperation war erfolgreich, nur leider zeigen die neuen Röntgenbilder, daß nun auch die zweite Hüfte trotz des Spezialfutters und entsprechender Medikamente, sich so schlimm verschlechtert hat, daß nun beide Hüften operiert werden müssen. Die Nachbehandlung erfordert eine Physiotherapie. Nun suchen wir, um diesem kleinen Kerl ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen, dringend einen Menschen, der ihm einen Pflegeplatz anbietet und die Behandlung bei einem Physiotherapeuten ermöglichen kann.

Zu Bombel: Er ist ein wirklich lieber Bursche, jetzt etwa sieben Monate alt, 60 cm hoch und knapp 30 kg schwer. Er liebt Menschen, kommt sehr gerne schmusen und ist so gar kein wilder Geselle. Aber, das müssen wir jetzt mal zugeben, er neigt ein bißchen zur Hysterie, was aber ganz eindeutig mit seinen Schmerzen zusammenhängt, die er aushalten muß. Er bekommt nun ein Schmerzmittel und damit ist es deutlich geringer geworden. Da Schmerzmittel aber nun mal Nebenwirkungen haben, sollte die Zeit der Einnahme sich nicht zu lange hinziehen und Bombel möglichst bald operiert werden. Wir wären sehr dankbar, wenn sich jemand melden würde, der Bombel helfen kann und will und möglichst viele Menschen helfen, diesen Aufruf zu verteilen, damit sich die Chance für eine Hilfe erhöht.

31.1.

Das geht nun wirklich alle an, vor allem all diejenigen, die durch ihre Patenschaften dazu beitragen, daß hier 40 Hunde satt im Warmen leben dürfen:

Zum ersten Mal sind seit vorgestern alle Hunde bepatet! Allen, die dazu beitragen, vielen vielen Dank!! Das heißt für mich, daß nun wirklich alle Hunde genau das Futter bekommen können, welches ihnen am besten tut, ohne daß ich selbst an meine Rente gehen muß. Vor allem letztes Jahr war es einige Male reichlich knapp, umso größer ist nun meine Erleichterung. Ich hatte schon Zweifel, ob es richtig war, einen Hof wie diesen auf der Basis von Patengeldern aufzubauen, zu groß schien mir das Risiko, nachdem im Sommer schon die zweite Patin uns einfach in Stich ließ. Aber unterm Strich war und ist es letztlich nur wohltuend, zu erleben, mit welcher Zuverlässigkeit viele uns zur Seite stehen. Ihr seid klasse, ihr habt es geschafft, daß das Angstgrummeln im Bauch wieder verschwinden konnte.

Ja und dann gibt es ein weiters wichtiges Ereignis zu melden. Cassi war heute zu Besuch! Das mutige Tier stapfte leicht verunsichert, aber dennoch zügig über Hof und Feld und ließ sich von ihren ehemaligen Rudelkollegen abschnuppern. Cassi ist deutlich gewachsen und hat zugenommen. Eindeutig geht es ihr gut, sie ist verwöhnt, wie sich das für klitzekleine Hündchen gehört und sie liebt ihr neues "Frauchen" sehr.
30.1.

Nachrichten aus der Neuen Welt: "Ein wahrgewordener Alptraum" > http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

25.1.

So viele haben sich mit Mora und mir gefreut, Mails, Eintragungen im Gästebuch und sogar Telefonate zeigten, wie viele Fans Mora hat, die ihr nun viel Mut wünschen, daß sie sich oft raustraut und vielleicht auch irgendwann noch mal mit aufs Feld kommt.

Heute Vormittag gab es dann auch nochmal einen Neuzugang. Ein kleiner Welpe wurde mir gebracht, angeblich bei einem Mann aus dem Nachbarort im Garten ausgesetzt. Ich werde nie wissen, ob das stimmt, jedenfalls war mir das Risiko viel zu groß, daß der Kleine nochmals ausgesetzt werden könnte. Justyna war so lieb, mir das Kerlchen abzunehmen, sie wird ihn einer Tierschützerin in der Nähe übergeben, die ihm einen Platz suchen wird, wo er sich wohlfühlen kann.

24.1.
Unsere alte Mora ist vielen, die hier mitlesen ein Begriff. So wie ich fanden es alle schade, daß sie sich so gar nicht mit den anderen Hunden vertragen wollte. Aber das ist nun vorbei. Eines Abends stand Mora im Dunkeln unten an der Treppe zum Hof und ihr weißes Gesicht leuchtete mir entgegen. Ich weiß bis heute nicht, wie sie dort hingekommen war, denn ihre Tür zum Gehege war geschlossen. Mora stand in aller Gelassenheit und wartete auf ihr Betthupferl, ein unumstößliches Ritual, welches ihr seit nun beinahe sechs Jahren zusteht. Seltsam war, daß, obwohl nur Mora die Pansenstange bekam, keiner der Hunde ihr das streitig machen wollte, niemand bedrängte sie, alles blieb ruhig und friedlich. Nach einer Weile öffnete ich Moras Gehegetür, Mora blieb aber noch weiter auf dem Hof und genoß ihre Freiheit sichtlich. Seitdem ist die Tür zu Moras Tür nur noch für die wenigen Minuten geschlossen, wenn sie morgens ihr Futter frißt. Sie kommt nur selten heraus, aber sie bekommt häufig Besuch und es scheint sie nicht zu stören. Aber wenn sie herauskommt, dann stakst sie manchmal bis fast an die Futterkammer, in der ich nach dem letzten Spaziergang verschwinde, um Moras Betthupferl herauszuholen. Mora ist uralt, sie kam im Mai 2007 als nachweislich 10-jährige Hündin zu mir. Auch im Tierheim war sie unverträglich gewesen und ließ auch Menschen nicht an sich heran, aber das hatte mir niemand gesagt. Es ist zwar schade, daß es so lange gedauert hat, bis sie sich sicher genug fühlte, aber es ist wunderschön, daß sie es überhaupt noch geschafft hat.

17.1.

Ich weiß ja, daß jetzt erst Januar ist, aber ich habe so viel Sehnsucht nach Sonne und Wärme und einer guten Tasse Kaffee im Pavillon auf dem Feld. Für alle, denen es genauso geht, hier ein strahlendes Löwenzähnchen vom letzten April. Es dauert jetzt nicht mehr lange und dann blüht es wieder um uns herum.
16.1.

-
Zuhause gesucht - siehe
http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/26.html

15.1.

Da habe ich wohl wieder mal für Mißverständisse gesorgt, zumindest eine Leserin hat mich falsch verstanden. Nur damit es für alle klar ist: Die kleine Babcia ist hier sehr willkommen, ihr Thrönchen sei ihr von Herzen gegönnt. Wer hier länger mitliest, weiß, daß ich zum Scherzen neige, meinen Hunden hier virtuell Schlimmstes androhe, mich gleichzeitig an ihnen freue und mich amüsiere. Und ich weiß, daß dies vielen gefällt.

Also: Babcia, die ihr Reich verteidigt, Bombel, der kleine Kabel- und Brillenfresser, Kania, die mich auf Schritt und Tritt kontrolliert und wer auch immer, sie alle sind mir lieb und wert und niemand will sie abschieben.

14.1.

Ich muß mich heute mal in aller Öffentlichkeit über unsere kleinste Mitbewohnerin beschweren, die alte Babcia. Sie säße vielleicht jetzt noch bei minus 10 Grad auf ihrem Eimer, wenn sie nicht zu uns umgezogen wäre. Man sagt ja oft von Tierheimhunden, sie seien dankbar. Diese Meinung kann ich nur höchst selten teilen, bei Babcia aber wäre es Hohn, würde ich solches von ihr behaupten. Babcia fand sehr bald den besten Platz heraus, der befindet sich etwa einen Meter vor dem Kaminofen. Und ist bitteschön nicht nur auf einer dieser wunderbaren 10 cm dicken Hundematrazzen, sondern darauf muß ein kuschlig weiches Bettchen oder zumindest noch eine dicke Decke sein. Darauf liegt das Prinzesschen dann und verteidigt seinen Platz energischst. Mindestens je einen halben Meter drum herum gehört ihr und nur ihr. Kein Hund darf dieses Reich betreten, geschweige denn sich dort hinlegen. Meinsmeinsmeins knurrt und keift sie und da niemand sie so ganz ernst nehmen kann und so mancher Hund auch mal gern vorm Ofen liegen möchte, ist dieses Gezeter reichlich oft zu hören. Sollte einer der Leser und Leserinnen dieser Zeilen noch ein ganz kleines Plätzchen für ein ganz kleines altes Hündchen haben, so bitte gleich nach Rokitno eine Bewerbung schicken.

12.1.

Noch abschließend zur Aktion „Hilfe für Kolo“
Hier zum besseren Verständnis der Situation ein paar hoffentlich klärende Worte.
Zum Hintergrund:
Einige werden es wissen - ich betreibe seit vielen Jahren in Polen einen Tierschutzhof. Seit einiger Zeit haben wir auf deutscher Seite einen Verein gegründet, parallel dazu in Polen eine Stiftung, in der Justyna Präsidentin ist und Eva-Maria im Rat sitzt. Beide Frauen kamen im September zu mir und berichteten von dem Hof in Kolo, welchen sie besucht hatten. Sie benannten die Fakten - 30 unkastrierte Hündinnen und etliche Katzen, viel zu wenige Hütten, vorhandene teils sehr dürftig und für den Winter unzureichend, keine Zäune, viele Hunde waren seit Jahren nicht freigelassen worden. Futter für die Tiere wurde mühsam zusammengebettelt und gesammelt, Geld war keines vorhanden, Strom und Wasser fehlten bzw. Wasser wurde mittels eines Schlauches aufs Grundstück gebracht, wobei sofort die Frage auftauchte, wo im Winter das Wasser herkommen soll. Kurz, ein Fass ohne Boden und wir konnten uns entscheiden, ob wir nur die Kastrationen zu übernehmen versuchen und uns dafür um Spenden bemühen oder aber umfassender helfen und andere ebenfalls um Hilfe bitten wollten.
Die beiden Menschen in Kolo schienen sehr bereit, am selben Ziel mitzuarbeiten, wollten alles tun, damit es ihren Tieren besser gehe. Viola wies uns auf etliche Mängel hin, schien nichts verheimlichen zu wollen. Wir trafen die Vereinbarung, dass alle Tiere kastriert werden, auch die männlichen, das Grundstück sollte umzäunt werden, eine Wasserleitung tief in die Erde vergraben und vor allem über Vermittlung von Tieren, damit die etwa 90 Hunde auf etwa 50 reduziert werden. In Kolo sollten nur noch so viele Tiere leben, wie sie auch gut versorgt werden und eine erträgliche Lebensqualität haben können.
Etliche Hunde kamen zu mir, Chris und Simone machten sich die unglaubliche Mühe zweimal mit je zwei vollgeladenen Autos zu mir zu kommen, Chris nahm und vermittelte drei Hunde aus Kolo, eine Spenderin aus München spendete Futter und Hütten und Arbeitlöhne für Hilfskräfte für ca. 3000 Euro, viele andere spendeten das, was als Bedarf auf Listen angegeben war.
U.a. setzte Eva-Maria eine Homepage ins Netz und alle gemeinsam waren wir froh und voller Hoffnung, dass wir für die Tiere in Kolo etwas erreichen konnten.
Und dann mehrten sich die Tage, an denen wir erkannten, dass Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit einseitig waren. Neben anderen Unstimmigkeiten tauchte plötzlich eine zweite Homepage auf, ein anderer Name für den Hof in Kolo und große Unterschiede in den Angaben.
Mir sagte man, es seien noch 71 Hunde auf dem Hof und nur ein neuer Hund sei aufgenommen worden. Auf der neuen HP war zum selben Zeitpunkt zu lesen, es seinen 90 Hunde und man habe in der letzten Zeit viele retten müssen. Es stand geschrieben, es seinen kaum Spenden eingegangen, deshalb habe man dort nun endlich in großem Ausmaß helfen müssen. Ein Impressum fehlt völlig, Adresse und Nachnamen ebenfalls.

Was besonders auf unser Unverständnis stieß, war das eigennützige Denken bei den Hütten für die Hunde. Nachdem etliche Hütten gespendet waren, fragte ich gezielt nach, wie viele Hütten noch benötigt werden. Die Antwort war 7 Hütten, 5 davon waren Dank Kerstin und Chris schon in meiner Werkstatt bereit zur Abholung. Eine Familie übernahm noch eine halbe, unser Verein anderthalb Hütten, alles schien gut. Etwa 2 Tage später wurde ich von einer der Spenderinnen darauf aufmerksam gemacht, dass Kolo noch einmal 30 Hütten geliefert bekommen habe. Sie selbst hatte 8 Hütten gespendet und legte nun verständlicherweise Wert darauf, dass etwa 10 der vielen neuen Hütten an andere bedürftige Hunde weitergegeben würden, was auch uns wichtig war, da wir ja wussten, dass der Bedarf in Kolo gedeckt war.
Nach viel hin und her, mal Weigerung, mal Zustimmung, endete das Drama heute damit, dass der Mann, der wie verabredet die 10 Hütten für seine Hunde holen wollte, vor einem menschenleeren Grundstück stand.

Es gab noch weit mehr, ich will mich hier nicht in Vorwürfen und Anschuldigungen verlieren, mir geht es lediglich um Aufklärung der Situation. Für uns vom Verein "Freunde von Vierpfötchen e.V." und der Stiftung ist klar, dass wir uns nicht länger für dumm verkaufen lassen. Leid, nein, weh tut es uns für die Tiere, die baden es mal wieder aus.
Gitta

10.1.

Es ist ein Wetter in Rokitno (nicht nur hier, ich weiß), bei dem man keinen Hund vor die Tür jagen sollte. Und schon gar keinen Menschen, der nicht will. Was würde ich darum geben, wenn an Tagen wie diesem, niemand von mir fordern würde, durch den Matsch zu laufen. Das tut man aber, hier nimmt niemand Rücksicht. Alle zwei bis drei Stunden schauen mich viele Augen an, eindringlich, teils fordernd frech, teils lieb bittend, allesamt auffordernd. Ich lebe ja lange genug hier, um gut zu wissen, welche Druckmittel die Bande hat, um mich zu zwingen. Also glitschen wir fein gemeinsam übers Feld, ich mit der ständig wiederholten Bitte auf den Lippen, daß ich nicht in den Matsch fallen möge.

Was sehr wohltuend ist, man merkt doch sehr deutlich, daß viel Jungvolk ausgezogen ist. Und auch die Kaukasinnen Sara und Lagodna ziehen es jetzt vor, weit mehr im Haus zu liegen, sie halten das Bewachen unseres Anwesens bei diesem Wetter für nicht so sehr nötig. Auch das wirkt sich wohltuend auf Ohren und Nerven aus, denn es wird fast nur noch gebellt, wenn wirklich jemand kommt.

7.1.2013

Das Jahr 2013 hat für mich persönlich eher weniger schön begonnen, ich ging reichlich erschöpft vom alten Jahr ins neue und brauchte einige Tage, um halbwegs wieder "normal" zu sein. Diese Tage haben mir nun endgültig gezeigt, daß ich meine Grenzen nun oft genug überschritten habe und für eine lange Zeit keine neuen Hunde mehr nehmen kann, will und darf. Mit Ausnahme von ab zu zu einem Greislein, da möchte ich schon gern noch helfen, aber auch das muß in Maßen bleiben.

Es gibt aber noch etwas, was mir zusetzt, mich immer öfter traurig macht. Es ist das Sterben der alten Hunde, die bei mir leben. Natürlich weiß jeder, der gezielt und bewußt alte Hunde aus den Tierheimen zu sich holt, daß ihn das Sterben begleiten wird und meist komme ich damit auch ganz gut zurecht und weiß ja, daß Traurigkeit auch dazu gehört, es wäre ja schlimm, wenn sie nicht wäre. Aber jetzt gerade ist eine Zeit, in der merklich die Hunde abbauen, von denen ich teilweise schon vor dem letzten Sommer dachte, daß sie diesen nicht überstehen würden. Wenn ich mich unter meinen Lieben umschaue, wird mir traurig bewußt, daß sehr wahrscheinlich einige von ihnen in recht kurzer Zeit nicht mehr da sein werden. Es fällt mir nach einem Tod zunehmend schwerer, auf dieser Seite die richtigen Worte zu finden, wenn sich das Sterben oft wiederholt, besteht die Gefahr, daß man auch oft dieselben Worte gebraucht, sie werden abgenutzt, fühlen sich nach Automatismus an und geben das Gefühl einfach nicht wieder. Aus diesem Grund würde ich gern zumindest für eine vorübergehende Zeit hier einfach ohne viel Worte rein informativ in Abständen berichten, welcher meiner Hunde gestorben ist. Die Paten werden selbstverständlich weiterhin innerhalb von 2 - 3 Tagen informiert, daran wird sich nichts ändern.

Zum aktuellen Stand: Es sind zum heutigen Zeitpunkt 47 Hunde auf meinem Hof, darunter sind fünf junge Hunde, von denen drei vermutlich noch im Januar, spätestens aber im Februar ausreisen werden. Zweiundzwanzig unter ihnen sind sehr alt, einige schon sehr vergreist, andere haben weit fortgeschrittene Spondiliose, viele Krebs oder Herzprobleme, allein sechs Hunde stehen permanent unter Schmerzmitteleinwirkung, um ihnen bis zuletzt eine unbeschwerte Lebensqualität zu ermöglichen. denn solange sie leben, soll es ihnen auch gut gehen dürfen. Und das scheint der Fall zu sein, viele staksen, aber sie staksen fröhlich und wenn sie das nicht mehr können, dann sollen sie auch gehen dürfen.

Ganz besonders ist Chris vom Hilletalhof für meinen seit Jahren niedrigsten Bestand verantwortlich. Sie hat allein seit dem 29.12. vier meiner Hunde abgeholt. Nach Rossa und Jolta waren es nun vorgestern Kola und Maya, für die sie sich diese weite Reise zumutete und Kola dann gleich am nächsten Tag mal eben 280 km weit in ihr neues Zuhause brachte, wo die junge Dame nun mit einem dreimonatigen Bernhardiner ihr Unwesen treibt. Ich weiß, daß du hier manchmal liest, Chris - woher du auch immer Kraft und Zeit für deine Aktionen nehmen magst, das weiß ich nicht, aber du hilfst mir damit sehr und ich bin dir wirklich dankbar dafür.

 

 

 

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Unser  kleines Buch "Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz" kann erworben werden.  >  Alles Weitere siehe

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Gitta Eschenbrücher