23.12. 2012

Bombel ist ja doch ein guter Hund, er hat mich heute sogar bis 5.30 Uhr schlafen lassen. Es geht dem kleinen Burschen gut, was sein Bein betrifft und meist kann er sich sogar auch schon mit seinem begrenzten Raum arrangieren. Und wenn nicht, dann jammert er demonstrativ, damit es auch jeder weiß.

Ich bin ein bißchen verunsichert bzw. bin nicht sicher, ob alle Paten die Mitte Dezember verschickte Mail von mir erhalten haben. Ich habe noch nie Mails an verschiedene Adressenfelder gleichzeitig verschickt und bin irritiert, da ich sie in meinem Postfach nicht mehr auffinden kann. Sollte die Mail jemand nicht bekommen haben, dann bitte ich diejenigen darum, mir ganz kurz zu schreiben.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Gelegenheit zum Ausruhen und Abschalten, zur Geselligkeit oder zum Rückzug, ganz so, wie jeder Einzelne es für sich am liebsten hat.

21.12.

Bombel will sich so gar nicht mit der Tatsache abfinden, daß er in seinem Käfig sitzen muß, während wir abends ins Schlafzimmer gehen. Er war immer mit dabei und hatte nicht vor, darauf zu verzichten. Das Schlafzimmer ist aber nun mal viel zu klein, um ihm da ein Eckchen abzugrenzen und so wird er wohl damit leben müssen. Nur leider ich auch mit seinem Gejammer. Diese Nacht begann mein Schlaf so gegen Zwei, ich ahne, daß ich in wenigen Tagen dicke schwarze Ränder unter meinen Augen haben werde und tue mir Leid. Da Selbstmitleid doch immer wieder etwas Schönes ist, werde ich es pflegen und am Ende traurig sein, wenn Bombel irgendwann Ruhe gibt. Es muß doch irgendwie jedem Tatbestand auch etwas Gutes abzuringen sein ;-)
19.12.

Heute Nacht mußte ich Daniel anrufen und ihn bitten, zu kommen. Die kleine alte Hutzel, die vor einem halben Jahr mit einem Nierenschaden zu mir kam, hatte schlimme Krämpfe und konnte nur noch erlöst werden. Ich bin Daniel sehr dankbar, immer gibt er mir das Gefühl, daß ich auch nachts anrufen darf, immer ist er freundlich und entspannt, auch wenn es nachts um Drei ist. Ich weiß nicht, was ich sonst machen sollte, wenn ich hier nächtliche Notfälle habe, was zum Glück bisher sehr selten war.
Hutzel war aus dem Gorzower Tierheim zu uns gekommen, dort war sie zwei Monate zuvor als Fundhund aufgenommen worden, nachdem sie vermutlich vom Besitzer ausgesetzt worden war. Sie war hier nach anfänglichen Schwierigkeiten gut zurecht gekommen und fühlte sich wohl. Ihre Zeit hier war nur kurz, aber sie war auch sehr alt und ich bin einfach froh für sie, daß sie in ihren letzten Monaten noch bei uns sein durfte. Laß es dir gut gehen, kleine Maus, da wo du jetzt bist.

Es gibt aber auch gute Nachrichten aus Rokitno.

Bombel, unser Riesenbaby, wurde gestern operiert und verhält sich wider Erwarten gut. Er kann nämlich ein kleiner Jammerlappen sein, der jeden Schmerz laut kundtut und ich hatte permanentes Quietschen befürchtet und so bin ich überrascht und erleichtert, wie er die "Sache" nimmt.

Aber der Reihe nach. Bombel hat am rechten Hinterbein eine stark ausgeprägte HD. Eine für gestern angesetzte Operation mußte aufgeschoben werden, da sich zeigte, daß Bombels Kniescheibe am selben Bein hin und hersprang und zunächst dieser Schaden behoben werden mußte, damit der junge Rüde dann nach der Hüft-OP überhaupt auftreten kann und nicht wegen Schmerzen am Knie das Auftreten vermeidet.

Wie es aussieht, ist diese OP nun gut verlaufen, Bombel tritt sogar schon auf, ohne zu jammern. Nun sitzt er hier bei uns im Wohnzimmer auf einem gut 4 qm abgetrennten Bereich und ist vor seiner übermächtigen Schwester gesichert, die nur zu gern mit ihrem Bruder spielen möchte. Bombel war auch schon im Blumengarten und später darf er auch an der Leine mit uns aufs Feld, soweit er das kann und möchte.

Nun wird er erstmal 6 Wochen gepäppelt, dann soll laut Plan die Femurkopfresektion erfolgen. Wir werden berichten.

17.12.

Jetzt streifen Nicki und Konik durch amerikanische Wälder ...
15.12.
Liebe Paten meiner Hunde,

bitte seid mir nicht böse, wenn ich diesmal eine Mail an alle gleichermaßen verschicke, ohne ein persönliches Wort hinzuzufügen. Zwar sind einige der kürzlich aufgenommenen Hunde schon wieder vermittelt und es wird ruhiger bei uns, aber es war in den letzten Wochen extrem viel Arbeit und so ist einiges liegen geblieben, was ich noch vor Weihnachten gern erledigen möchte, um dann befreit ins Neue Jahr zu gehen.
Ihrem/deinem Patenhund geht es gut, alle Tiere, die es brauchen, sind gut mit Medikamenten eingestellt und im Moment sieht es so aus, als wenn auch die Ältesten noch eine Weile problemlos durchhalten würden.

Dieses Jahr war aufregend und anstrengend, teilweise auch belastend und enttäuschend. Trotz allem, was vorfiel, konnte ich aber auch in diesem Jahr die wohltuende Erfahrung machen, daß Menschen da sind und helfen, wenn andere sich aus dem Staub machen, nicht zu ihrer freiwillig übernommenen Verantwortung stehen.

Es hat mir und meiner Seele gut getan und meine Hunde hat es quasi gerettet, daß andere Menschen eingesprungen sind und einen Teil der plötzlich unbepatet dastehenden Hunde übernommen haben. Ich hätte es ohne diese Hilfsbereitschaft nicht geschafft; unvorstellbar, Tiere ins Tierheim zurückgeben zu müssen, bis heute weiß ich nicht, was ich hätte tun können ohne diese Hilfe.

Hierfür und die Treue und für alle anderen Wohltaten für die Hunde und mich meinen innigsten Dank. Ich weiß, daß es einigen nicht leicht fällt, umso mehr bin ich froh und dankbar, daß durch diese Menschen und ihre Bereitschaft zum Konsumverzicht ermöglicht wird, daß ihre Patenhunde nun satt und ohne Schmerzen im Warmen sitzen dürfen, wenn selbige auch in dieser Minute schwören würden, noch nie satt gewesen zu sein.

Am Ende noch eine Bitte an alle. Wenn in Zukunft einzelne Hunde vermittelt werden oder aber durch Tod ausscheiden, wäre ich sehr froh und dankbar, wenn Sie oder Du an seiner Stelle einen anderen Hund bepaten würden/würdest. Es gibt immer noch sehr viele unbepatete Hunde auf dem Hof, Futter- und Tierarztkosten sind gestiegen und manchmal sitze ich ratlos hier und weiß nicht so recht, wie ich es schaffen soll.
Ich könnte den Verein um Hilfe bitten und würde sie wohl auch bekommen, nur ist alles dort eingegangene Geld so unendlich wichtig für die Kastrationen. Wir werden, so fürchte ich, ohnehin die Kostenübernahme für einzelne Kastrationen ablehnen müssen, weil unsere Spendengelder dafür nicht reichen. Von den meisten Spendern weiß ich, wie wichtig ihnen die Kastrationen sind und wir alle vom Verein "Freunde von Vierpfötchen" setzen aus gutem Grund genau da unsere Prioritäten.
Ich wünsche allen Paten und Spendern und Tierfreunden eine beschauliche Vorweihnachtszeit und rundum schöne Weihnachten mit den Menschen und Tieren, die ihnen wert und wichtig sind.

Und natürlich soll das neue Jahr für alle das bringen, was wohltuend und gesund ist. Für viele waren die letzten beiden Jahre unschön und belastend, 2013 soll allen Glück und Freude bringen!!
Gitta Eschenbrücher

P.S.: Nur zur Erklärung: Nicht die Preise des Futters sind angestiegen, sondern meine Kosten für das Futter. Ich habe für alle Hunde über 7 Jahre das Futter gewechselt. Sie bekommen nun Seniorfutter. Tomek, der mir netterweise immer von Schwedt das Futter von Aldi herangeholt hat, hatte einen tödlichen Unfall und ich selbst schaffe es einfach nicht mehr, diese Mengen zu schleppen. Es zeigt sich aber auch, daß die älteren Hunde dieses Futter auch besser vertragen und so will ich versuchen, es so beizubehalten, auch wenn es deutlich teurer ist.

12.12.

Eben habe ich nach langer Zeit endlich nochmal unter "Zuhause gesucht" zwei Hündinnen eingestellt. Dabei habe ich mit schlechtem Gewissen festgestellt, daß diese Seite sehr vernachlässigt ist. So viel mehr Hunde haben ausgesprochen liebevolle Zuhause gefunden, über die ich mehr als froh bin. Schlawinchen zum Beispiel, Pudusz und Basta über Astrid, Cassi, Julcia und noch viele mehr. Es ist keine Gleichgültigkeit, wenn dies alles zu kurz kommt, es ist die reine Zeitnot, zu mehr komme ich ganz einfach nicht, so leid mir das tut.

Unten sitzt das Bombeltier mit seinem "aua Beinchen".
Es gibt mal wieder ein neues Problem in Rokitno. Bombel, der Welpe aus Kolo und der Bruder von Cola, jammert seit ein paar Tagen herzzerreißend, weil ihm die Hüfte wehtut. Das Röntgenbild zeigt eine heftig ausgeprägte Hüftgelenkdysplasie und die Notwendigkeit einer Femurkopfresektion. Daniel, unser Tierarzt, wird die Operation durchführen, sobald das Wetter es erlaubt, daß ich in die Praxis fahren kann. Das damit verbundene Problem betrifft die vier bis sechs Folgewochen. Es sind immer noch Cola und andere junge Hunde auf dem Hof, die gern mit Bombel spielen und dies ganz sicher auch nach der OP tun wollen. Das birgt ein viel zu großes Risoko, Bombel darf sich nur so viel bewegen, wie er es sich selbst zutraut. Er müßte hier isoliert werden und er kennt es nicht, weggeschlossen zu sein.

Nun suche ich für ihn dringend ein Plätzchen, wo er nach seinem Tempo gesund werden kann. Viel Hoffnung habe ich nicht, aber sollte jemand bereit sein, ihm zu helfen, dann bitte ich sehr um Kontakt.

11.12.

Leider mußte ich am Samstag vergangener Woche das Knöllchen einschläfern lassen.
Knöllchen war vermutlich der älteste Hund auf dem Hof. Er kam im Mai 2007 zu uns, da wurde er als 16jährig angekündigt und in diesem Alter schien er auch tatsächlich zu sein. Dieser klitzekleine Kerl war der mutigste Steinebekämpfer von Rokitno. Er buddelte sie mit all seinem Kämpfertum und allen verfügbaren Kräften knurrend und heiser bellend aus und wenn der Stein aus der Erde befreit war, gehörte er zwar ihm, war aber sehr bald uninteressent. Die Buddelarbeit war das Entscheidende bei der Sache und nie erlebte ich einen Hunde dabei mit mehr Hingabe.

Knöllchen, ich wünsche dir dort in deinem Hundehimmel, genau so viele Steine, wie du sie gebrauchen kannst und viel, viel Sonnenschein, denn Kälte war so gar nichts für dich. Mach's gut, kleiner Kämpfer!

9.12.

Nun sind auch die letzten beiden Hundehütten bestellt und bald unterwegs nach Kolo. Herr und Frau F. haben sich zur Hälte an der einen Hütte beteiligt, anderthalb übernimmt der Verein.

Die Spendenbereitschaft der Menschen, die den Hunden in Kolo helfen wollten, war immens, wir sind dankbar und beeindruckt, was da an Hilfe zusammenkam in so kurzer Zeit. Wir werden jetzt erstmal keine weiteren Hilfegesuche hier einstellen, es darf einfach nicht überstrapaziert werden, was da an Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und auch an Vertrauen kam.

Gestern kamen schon wieder aus anderen Ecken des Landes Hilferufe nach Buden. Aber wir werden versuchen, aus Holz, Styropor und helfenden Händen etwas zusammen zu zimmern, was warm und schützend sein wird. Mal sehen, wie weit wir kommen, bei Erfolg machen wir Fotos.

In Rokitno schneit es ohne Pause, sollten wir zugeschneit werden und das hochsensible Stromnetz in Polen zusammenbrechen, wird leider von uns nichts mehr zu hören oder lesen sein. In diesem Falle bitte keine Sorgen machen, wir sind gut eingedeckt, das Haus ist warm, uns wird nichts passieren.

6.12.

Viola und Krzysiek waren hier und haben alle Sachen einladen können. Nie hätte ich gedacht, daß diese Riesenmengen in Anhänger und Auto passen könnten und noch weniger, daß Krzysiek es schaffen könnte, das Auto plus Anhänger ohne fremde Hilfe wieder aus der Hofausfahrt heraus zu bekommen, aber selbst das hat geklappt. Nun sind sie auf dem Weg zurück und kommen hoffentlich im Laufe des Abends gesund und ohne große Probleme zu Hause an.

Ich soll allen, die sich an den Spenden beteiligt haben, vor allem aber Chris und Simone, die soviel Mühe auf sich genommen haben, Violas und Krysieks Dank ausrichten. Die beiden waren völlig "baff", als ich das Tor zu den Schätzen aufmachte und ich auch, denn ich hatte diese Menge selbst nicht erwartet. Besonders beeindruckt und erfreut war Viola, als sie sah, daß das jemand auch an Putzmittel gedacht hatte, damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet, daß sich jemand so viele Gedanken macht, welche Spenden wirklich Sinnn machen können.

Bestimmt wird Viola sich nochmal melden, wenn sie alles ausgepackt haben und wissen, was dort noch alles verborgen war.

Für die von Heidi für die Arbeiter gespendeten Euro soll ich mich in ihrem Namen ganz besonders bedanken. Sie werden nun für den Weiterbau des Zaunes, dem Eingraben der Wasserleitung und, wenn es dafür noch reicht, für die Dächer über den Zwingern eingesetzt.

5.12. NACHTRAG

Die Hundehütte Woody für große Hunde kostet samt Isolierung 120 Euro

5.12.

Es ist einfach unglaublich, bis vorgestern kamen in Kolo 17!! neue Hundehütten an und 5 stehen noch bei mir auf dem Hof, die neben Mengen Futter und anderen Spenden morgen mit dem großen Anhänger abgeholt werden. Heute hat es leider doch mit dem Anhänger nicht geklappt, obwohl der zugesagt war. Allen Spendern von uns und natürlich vor allem von Krysiek und Viola ganz herzlichen Dank.

Nun fehlen nur noch 2 Hundehütten und es wäre zu schön, wenn diese noch nach Kolo geschickt werden könnten, damit auch der letzte Hund ein warmes trockenes Plätzchen findet. Gestern Abend rief mich genau zum passenden Zeitpunkt Herr F. an und bot an, sich an einer Hundehütte finanziell zubeteiligen. Ich werde noch die Preise für eine große isolierte Hütte herausfinden und dann wird Herr F. sich bestimmt bald melden und uns Bescheid geben, zu welchem Anteil er und seine Frau sich beteiligen wollen.

29.11.

Dauerregen, Matsch, pitschnasse Fußböden, all das trägt nicht unbedingt zu guter Stimmung bei. An Tagen wie diesem möchte ich ausziehen, wünsche mir eine Wohnung mit sauberem Teppich, Sofa ohne Haare und Fussel, trockene Wärme, gemütlich eingepackt mit Buch und im Hintergrund leise Musik, ein Traum...

Aber zurück zum Alptraum. Soo schlimm ist es nun auch wieder nicht. Der Kaminofen brennt, niemand friert, das Dach ist dicht, wir werden es überstehen, das Wetter wird irgendwann auch wieder besser, also neue Durchhalteparolen aussenden und an die Schönheiten des Lebens denken.

26.11.

Immer mal wieder werde ich gefragt, ob wirklich a l l e meine Hunde mit im Haus leben, so gleich zweimal auch heute. Ich kann gut verstehen, daß sich das niemand so recht vorstellen kann, hätte ich es mir vor einigen Jahren vielleicht auch nicht.

Aber ja, es ist schon so, sie leben alle mit im Haus, bis auf die Scheunenkönigin und aktuell noch eine Hündin, Strusia, die sich in den Keller zurückgezogen hat, aber auch immer mal mit ins Haus kommt. Natürlich sind dann nicht alle Hunde gleichzeitig in einem Zimmer. Einige ziehen sich in Flur oder Schlafzimmer zurück, andere verbringen viel Zeit auf dem Hof, denn die Tür nach draußen steht immer offen und so kann jeder selbst entscheiden, wo er sein will.

Diese Art mit den Tieren zu leben, ist die einzige, die ich mir für mich vorstellen kann. Ich würde mich unwohl fühlen, wenn ich anfinge, meine Hunde auszuschließen, sie womöglich einzusperren. Ich weiß, sie wollen dabei sein und ich will es auch so, da sind wir uns einig.

19.11.

- Bericht von Susanne B. über ihren Besuch in Kolo im Oktober 12

(Übrigens hat Violas Laptop den Geist aufgegeben, sodass sie uns allen momentan keine Informationen zukommen lassen kann. Näheres dazu siehe: http://www.verlassene-pfoten.de/wbb3/board23-ffentliche-foren/board70-unterst-tzung-gesucht/47082-tierschutzhof-in-kolo-polen-brauch-dringend-hilfe-hier-fehlt-es-einfach-an-allem/index8.html

- Achtung!!!

Auf unserem Hilfeaufruf für Kolo war etwas mißverständlich und daher falsch ausgedrückt, ich bitte alle um Entschuldigung. Es wird dort auch um Floh- und Wurmmittel gebeten. Es ist aber verboten, diese Mittel in Ausland auszuführen, bitte Spenden dieser Art nur über zweckgebundene Geldspenden aufs Vereinskonto weitergeben, die Präparate müssen dann in Polen besorgt werden.

16.11.

Aus Berlin kommt die gute Nachricht, daß Cassi schon mindestens 200 g zugenommen hat. Ich ahne es schon, ich werde sie als Möpschen zurückbekommen und sie wird mir hier die Haare vom Kopf fressen.

Vorgestern mußte der alte Chaplin eingeschläfert werden, sein seit langer Zeit viel zu großes Herz konnte einfach nicht mehr. Diejenigen, die sich noch an Aurora erinnern, werden wissen, daß er ihr treuergebener Begleiter war. Bestimmt sind sie jetzt im Hundehimmel wieder vereint. Laßt es euch dort gut gehn, ihr Zwei!
13.11.

Gestern war ich mit Cassi in Berlin. Nun steht es endgültig fest, daß Cassi nicht am Herzen operiert werden muß. Ursache für ihren Zustand ist eine Pankreasinsuffizienz und eine Anämie, deren Ursache jetzt als nächstes geklärt werden muß. Cassi ist nun bei einer Freundin in Berlin und es werden weitere Untersuchungen gemacht, bis die Ursache hoffentlich bald gefunden ist.
9.11.

In Kolo wird fleißig gearbeitet - siehe "Hilfegesuche"

6.11.

Heute mußte die arme Dora ihre dritte Operation über sich ergehen lassen. Nun sind alle Tumore an der Gesäugeleiste entfernt und sie hat hoffentlich für immer Ruhe. Dora ist ja ein starkes und tapferes Mädchen, sie wird schon morgen wieder über ihr geliebtes Feld traben.

Es gibt Nachrichten aus Kolo. Dank der großzügigen Spende von Heidi K. können dort für einige Arbeiten zwei Männer beschäftigt werden. Zunächst wurden nun auch die letzten der gespendeten Hütten für die Hunde aufgebaut. Ebenso wurden schon die Vorarbeiten für den Zaun durchgeführt, nämlich Büsche beschnitten und gerodet, auch einige Aufräumarbeiten waren wichtig. Morgen werden die Zaunpfähle geliefert, sodaß die Männer dann Löcher graben (Fotos werden gezeigt, sobald sie eintreffen) Mit dem Stand von gestern waren 16 Stunden geleistet und von den ersten überwiesenen 50 Euro (200 Zl ca.) 160 zl ausgezahlt worden. Gestern gab ich von dem gespendeten Geld nochmal 100 Euro an Viola weiter und in ein paar Tagen werden nach getaner Arbeit nochmals 100 Euro ausgezahlt.

Auch Eva-Maria beteiligt sich mit 50 Euro an den Arbeitlöhnen, sodaß also noch einige Stunden Helfer beschäftigt werden können. Danach werden wir sehen, was noch am dringendsten fehlt und ob nochmal Helfer beschäftigt werden müssen. Sehr wichtig ist unter anderem, daß ein dicker robuster Wasserschlauch (oder vielleicht besser ein Wasserrohr?) tief in die Erde eingegraben wird, damit auch bei Frost Wasser zeitweise entnommen werden kann.

Leider ist das gespendete Futter in Kolo schon wieder alle. Eben kamen aber schon zwei neue gespendete Futtersäcke an und auf dem Vereinskonto waren über 200 Euro für Futter eingegangen, für die Gisela auch schon Futter bestellt hat. Nun habe ich ja nun selbst genügend Hunde, um sehr gut zu wissen, wie weit man mit 20 Kilo Futter kommt und wie schnell auch der größte Futtervorrat aufgefressen ist.

Ich weiß, die meisten von uns kennen weder Viola noch Krysziek und für uns alle ist es wichtig, so sicher wie nur möglich sein zu können, daß die Tiere dort gut gehalten und bestmöglich leben können, bevor man sich auf eine regelmäßige Patenschaft einläßt. Deswegen möchte ich hier auch noch gar nicht die Werbetrommel rühren, was Patenschaften betrifft. Aber ich weiß ebenfalls, daß dauernde Aufrufe und Bitten um Futterspenden sehr bald verpuffen und eher lästig werden. Fakt ist aber nun mal leider auch, daß die Hunde und Katzen hungrig sind und Geld für Futter nicht vorhanden ist. Von den gesammelten Brot und Knochen können aber die Hunde vor allem im Winter nicht satt werden und die Vorstellung, die Tiere dort in der Kälte dünn vor sich hinzittern zu sehen, ist schier unerträglich. Deshalb hier gleich zwei Bitten:

Es wäre mir eine große Beruhigung und den Tieren eine große Hilfe, wenn sich möglichst viele Menschen bereiterklären würden, regelmäßig monatlich eine gewisse Futtermenge zu spenden. Dies wäre dann so etwas in Richtung Patenschaft, nur eben als Futterspende.

Dann wäre es sehr schön, wenn sich so etwas wie ein Ideenpool bilden könnte, wo wir Ideen sammeln, wie man an regelmäßige Sponsoren für diese Futterspenden herantreten kann. Ich denke da an eine Art Verlosung, einen Anreiz, der auch den spendenden Menschen berücksichtigt, sodaß auch dieser eine Freude hat. Ich würde mich über mails oder Anrufe mit Ideen freuen. Bitte helft alle mit, daß es den Hunden in Kolo erträglich für den Winter wird und die Menschen dort nicht den Mut verlieren, denn das, was sie dort tun verlangt auch die letzten Kraftreserven.

6.11.

Bericht von Susanne B. von ihrer Fahrt nach Boguszyce im Oktober 12 - siehe

http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/15.html

3.11.

Auf dem Bild (siehe unten) liegt Anton, auch liebevoll Antönnchen genannt. Er ist der typische Vertreter seines Geschlechts, er zählt zu den Hunden, die mich immer wieder aufs Neue überzeugen, doch besser keine Rüden mehr aufzunehmen. Er hat diese seltsame Mischung in sich vereint, die sich da zusammensetzt aus Dreistigkeit und Drohgebärden und beängstigendem Knurren auf der einen und Schmeicheln und Betteln auf der anderen Seite. Noch wurde Anton nicht kastriert, wird es aber gleich in der nächsten Woche. Wenn er sich dann binnen sechs Wochen nicht sehr ändert und sich zum guten Hund mausert, setzten wir ihn wieder dort zurück auf die Straße, woher er gekommen war. Proteste werden nicht entgegengenommen, Bewerbungen für das Prachtkerlchen aber umgehend bearbeitet. Wer will???
1.11.

Pünktlich zum 1.11. kommt das Novemberwetter und mit ihm Wind und Kälte und Regen und Matsch. All das, was einem die Feldspaziergänge verleidet, wo sogar viele der Hunde streiken und mich alleine vor die Tür schicken wollen. Das sind solche Momente, da bereue ich mein Rudelleben, wäre gern mal allein, eingekuschelt in eine Decke auf dem Sofa vorm Kaminofen, ein gutes Buch, schöne Musik.... vor allem aber nicht die Notwendigkeit von pitschnassen Feldrunden oder aber alternativ dazu die Hinterlassenschaften meiner Lieben auf dem Fußboden. Die, die sich das Leben klüger eingerichtet haben, können sich heute meines Neides sicher sein.

Unten zwei Fotos aus meinem Garten zur Erinnerung an schöne bunte warme Herbsttage, ich fürchte, wir müssen beinahe ein Jahr warten, bis sie wiederkommen.
30.10.

Grüße von Frida ("Schlawinchen") - Weiteres siehe

http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/37.html
28.10.

Asche auf mein Haupt, drei Tage nichts geschrieben, aber jetzt.

Die Jugend spielt weiter, aber hier gibt es Hoffnungsschimmer, zwei Anfragen kamen aus Köln aus Schlawinchens neuem Umfeld. Vielleicht, wer weiß, haben wir ja Glück und Sugar und Pünktchen ziehen demnächst um ...?

Cassi. Immer wieder neue Sorgen um Cassi. Aber vielleicht jetzt auch hier Hoffnung. Eine Bekannte, eine den Tieren sehr zugetane Tierärztin aus Berlin, kam extra nach Rokitno gefahren, um von Cassi Blut abzunehmen, um weitere Werte abzufragen und sie abzuhören. Dabei wurden Anzeichen deutlich für eine Herzkrankheit (ich gestehe, den Namen habe ich vergessen), die nur operativ behandelt werden kann. Wenn dieser Verdacht bestätigt wird, kann Cassi nur durch diese Operation überleben, ohne können die betroffenen Tiere nicht wachsen, was Cassi ja nur zu deutlich bestätigt. Nächste Woche werden wir hoffentlich schon mehr wissen und sobald als möglich werde ich dann mit Cassi nach Berlin fahren, um sie dort vom Spezialisten untersuchen zu lassen. Wenn diese Operation das ist, was ihr das Leben endlich ermöglicht, dann soll sie sie auch bekommen. Sie ist so jung und so lebensfroh, wenn es ihr einigermaßen gut geht, da soll sie auch leben, so gut es geht.

24.10.

Die Bande der Neuzugänge hat sich deutlich beruhigt, zumindest was die Streitereien angeht. Dafür ist sich die Jugend jetzt einig, daß es viel Gelegenheit für schöne Spiele gibt und so toben hier acht junge Hundeviecher durch Haus und Hof und machen mir das Leben schwer. Und laut. Aber auch lustig, sie sind einfach herrlich in ihrer guten Laune und die Alten scheint es nicht im Geringsten zu stören, nur mich hört man manchmal stöhnen (hätte ich doch nur nicht...)
Oben sieht man Luisa und Cassi. Man erkennt es auf dem Foto nicht, Cassi ist nicht mal die Hälfte von Luisa, sie wiegt mal gerade ein Drittel von ihr. Dabei ist auch Luisa nur drei Käse hoch. Cassi macht mir Sorgen, sie erbricht, sie schläft viel, hat wieder abgenommen. Ich müßte viel mehr Zeit für sie haben, oder aber einen Platz für sie finden, wo sie liebevoll versorgt wird.

22.10.

Ob des vielen Lobes, welches mir zuteil wird, weil ich in der letzten Zeit so schön viel schreibe, fühle ich mich doch glatt bemüßigt, auch heute wieder zu berichten. Nur leider gibt es nichts allzu Gutes zu berichten. Meine vier Neuzugänge, gestern noch von mir als so nett und unkompliziert beschrieben, erweisen sich schon heute als streitsüchtig. Jeder tut sein Möglichstes, um wenigstens ein, zwei Mickerhündchen unter sich zu wissen in der Rangordnung. Aga II, also Agusia, sucht sich als Opfer die arme kleine Cassi, Sandra schnappt sich mal eben Psotka, die maximal halb so groß ist. Es wird in den nächsten Tagen viel zu regeln und schlichten geben und ich hoffe sehr, daß sich meine Herrschaften besinnen und sich gut überlegen, wo sie denn zu leben gedenken.

Jetzt doch noch das Erfreuliche: Luisa geht es auffallend gut, sie guckt munter und erwartungsvoll ins Leben, trinkt, frißt mit Begeisterung und wenn morgen schönes Wetter sein sollte, nehme ich sie mit auf den Hof. Ich kann noch nicht einschätzen, wie weit sie je wieder die Orientierung eines gesunden Hundes wiedererlangen kann, ich bin aber sehr zuversichtlich, daß es jetzt einige positive Veränderungen bei ihr und für sie geben wird.

Nachtrag zum 21.10.

In Kolo würde dringend ein Akkuschrauber gebraucht, gibt es jemanden, der ein gebrauchtes Gerät abgeben würde? Ebenfalls wäre es sehr hilfreich, wenn noch vor dem Kälteeinbruch zwei handwerklich begabte Menschen bereit wären, dort den Zaun zu bauen oder beim Bau zu helfen. Wenn alle mal herumfragen, gibt es ja vielleicht das große Glück, daß sich jemand bereiterklärt. Dies würde für die Hunde ein großes Stück Lebensqualität mit sich bringen und für die Menschen dort eine Riesenentlastung, denn sie wissen dort vor lauter Arbeit nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht.

21.10.

Neuzuwachs in Rokitno und alles ist so schön unkompliziert. Alteingesessene Hündchen, neue Hündchen, große Hunde und Miniatürchen, Altertümchen und Junggemüse, schwarz, weiß, gelb, bunt - alles wuselt durcheinander, die einen etwas gesetzter, die andern wie der Wirbelwind und keiner tut dem anderen etwas. Alle Neuen fühlen sich offensichtlich wohl, keiner denkt an Flucht. Wenn der Spaziergang zu Ende ist, rennt alles fröhlich wieder zurück ins Haus, es ist einfach nur schön.

Der Reihe nach von oben nach unten: Der lachende Anton, seine Freundin Pünktchen, besagte Psotka mit den schönsten Ohren überhaupt und ganz unten Sandra, die ihre Angst abgelegt hat und fröhlich mittenmang ist.

Wir werden uns heute bei hoffentlich viel Sonne einen schönen Sonntag machen und dasselbe wünschen wir allen, die heute hier lesen.

Der lachende Anton
seine Freundin Pünktchen
Psotka
Sandra

20.10.

Luisa hat sogar schon ein bißchen gefressen, aber man merkt ihr schon noch an, daß sie leidet. Ich denke und hoffe aber, daß es ab morgen schon besser wird.

Heute habe ich Aga (ja, davon haben wir jetzt zwei und ich werde sie Agusia, gesprochen Aguscha, nennen) aus dem Gorzower Tierheim abheholt. Bona muß noch dort bleiben und sich nun im Zwinger mit einem Rüden bewähren. Wenn das gut geht, dann wir sie ins Tierschutzligadorf umziehen können.

Gestern brachte Susi, Freundin und Vereinsmitglied, aus Kolo drei kleinere Straßenhündchen mit. Viola und Krzysiek konnten sie nicht aufnehmen, weil es bei ihnen schon viel zu voll ist. Sie ließen lediglich die eine der Hündinnen schon mal kastrieren, was ihnen hoch anzurechnen ist, da sie bis über beide Ohren in Arbeit stecken. Selbstverständlich mache ich noch Fotos und diejenigen, die eine gewisse Psotka kennen, werden wohl sofort einsehen, das eine der Dreien unbedingt auch Psotka (Schelmchen) heißen muß, das ist anders gar nicht denkbar. Aber bitte noch etwas Geduld, Fotos werden geliefert.

19.10.

All denen, die mit der kleinen Luisa mitgefiebert haben, ob sie denn auch die Operation gut übersteht, sei hiermit getrommelt und gepfiffen: Alles ist gut!! Anderthalb Stunden lag sie auf dem Tisch, wurde kastriert, bekam zwei Leistenbrüche operiert, die völlig vermilbten Ohren sehr schön gesäubert und die Zähnchen blitzen auch wieder. Wir kamen vor wenigen Minuten kaum in Rokitno an, da ging sie schon im Wohnzimmer spazieren und scheint kaum noch benommen zu sein. Für morgen früh werde ich gleich ein gar lecker Süppchen kochen, welches sie dann hoffentlich mit Appetit schlürfen wird. (Natürlich wird die Redaktion sofort berichten)

Und weil schon so lange kein Foto mehr gezeigt wurde und mir keine Beschwerden kommen sollen, hier noch schnell ein Foto von Cassi und Dora.
18.10.

Ganz kurz zu den Neuigkeiten, die Bona und Aga betreffen. Bona war heute gemeinsam mit einem Rüden spazieren und war mit diesem völlig unauffällig. Nun soll sie noch dahingehend getestet werden, ob sie auch mit einem Rüden zusammen im Zwinger vertäglich ist. Am Samstag werde ich Aga aus dem Tierheim zu uns auf den Hof holen, dann kann Bona zu einem Rüden. Besteht sie auch diesen Test, darf sie ins Tierschutzligadorf umziehen, wo individuell mit den Hunden gearbeitet wird und die Hunde viel Auslauf bekommen.

Und die kleine Cassi? Sie war gestern beim Tierarzt und hat, hurra, ganze 200 Gramm zugenommen. Es scheint so zu sein, daß all ihr Zurückgebliebensein mit der starken Verwurmung zusammenhing. Sie wurde nun ausreichend entwurmt, hat einen gesunden Appetit und einen guten Stuhlgang und ist munter wie ein Fisch im Wasser.

Babcia ist rundum gesund und Luisa, die arme Maus, muß morgen um 12 Uhr auf den OP-Tisch. Ich werde morgen Abend berichten, wie sie alles überstanden hat.

17.10.

Link zum Tierschutzhof in Kolo (siehe Hilfegesuche) - Homepage ist im Entstehen: http://kundelek.jimdo.com/

15.10.

Leider hat es diesmal so gar nicht klappen wollen mit unseren Plänen, aus Piotrkow Trybunalski drei Hündinnen aufzunehmen. Sonia ging zu ihrer gehbehinderten Besitzerin zurück, die aus dem Krankenhaus entlassen worden war, was ja eigentlich sehr schön ist. Nur fürchten wir, daß sie auch jetzt wieder nicht aus dem Haus kommt oder aber zumindest viel zu wenig.

Bona und Aga kamen Dank Tinas unermüdlicher Hilfe zwar auf dem Hof an, aber Bona war dermaßen aggressiv, daß ich es nicht riskieren konnte, sie hier zu behalten. Ich kann nicht nachvollziehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, daß man sie zu uns schicken wollte, denn im dortigen Tierheim ist bekannt, daß bei mir alle Hunde frei miteinander im Haus leben und deshalb nur absolut verträgliche Tiere zu uns kommen können.

Das Tierheim in Gorzow war so nett, uns zu Hilfe zu kommen und die beiden Hündinnen für einige Tage dort aufzunehmen. Um es Bona nicht noch schwerer zu machen, habe ich Aga dorthin mitgegeben. Ich hoffe, es wird sich heute oder morgen noch klären, wo und wie es für die beiden weitergeht.

Es ist für alle Beteiligten anstrengend gewesen, vor allem aber tut es mir für Bona und Aga Leid. Die Hündinnen waren vermutlich bis zur Tierheimeinweisung völlig ohne Kontakt zu anderen Hunden gewesen und im Tierheim isoliert gehalten worden. Nun hatten sie sich mit Sicherheit gefreut, den Zwinger verlassen zu können und sitzen wenige Stunden später traurig im nächsten Tierheimzwinger.

Tina, hier nochmal danke für all deine Mühe, die du auf dich genommen hast. Und ebenfalls herzlichen Dank den Patinnen Frau Heidi K. und Gisela P., die die Patenschaft nun auch noch für je eine der beiden Hündinnen übernehmen wollten.

13.10.

Heute möchte ich vom Winzling Cassi erzählen, die aus derselben Zuchtfabrik wie Luisa kommt. Sie wiegt mit gut sieben Monaten gerade mal 2,2 Kilo, war völlig verwurmt und ihr Blutbild weist arge Mängel auf. A B E R: Cassi ist putzmunter, und wenn Seelen Materie wären, so wäre Cassis Seelchen aus reinem Gold, sie vermittelt das Gefühl, als Engelchen auf die Welt gekommen zu sein. Ich weiß selbst, es klingt arg kitschig und doch vermittelt sie mir diese Assoziation immer wieder aufs Neue.

Cassi sieht zwar noch ängstlich aus und so manches und mancher in ihrer Umgebung ist ihr noch nicht geheuer, aber sie ist putzmunter mit dabei und ist sehr sehr mutig, mein kleines großes Hundemädchen.
Cassi ist seit Mittwoch bei mir, Viola und Krzysiek hatten sie vom Züchter ausgehändigt bekommen, weil sie nicht wachsen wollte und weder für Zucht noch Verkauf taugte. Sie kam gemeinsam mit zwei Welpen zu uns, für die ich einen Platz finden möchte, wo sie froh werden können.
12.10.

- Tierschutzhof in Kolo braucht dringend Hilfe

Der Tierschutzhof, um welchen es im Folgenden geht (siehe auch Kurzbericht vom 2.10.), wird von einem Mann namens Krzysiek seit über zehn Jahren betrieben. Viele Jahre hatte er zwischen 30 und 40 Hunden, die aus Notsituationen zu ihm kamen, mittlerweile sind es etwa neunzig.
Seit etwa einem halben Jahr lebt und arbeitet Viola mit ihm zusammen, sie selbst ist abgesichert durch eine kleine Frührente. Krzysiek hält sich mit Reparaturen über Wasser. Für die Hunde sammelt er von verschiedenen Stellen Brot, Knochen und Fleischabfälle. Diese kocht er mit Reis oder Buchweizen zu Suppe. Futter und Wasser muss täglich über eine Strecke von 300 Metern in Eimern zu den Zwingern geschleppt werden, eine Arbeit, die täglich viele Stunden in Anspruch nimmt. Die Wasserversorgung auf dem Grundstück ist nicht winterfest, es wird befürchtet, dass die Wasserleitungen im Winter einfrieren könnten.

Die beiden brauchen dringend Hilfe. Sie sind mehr als bereitwillig, alles nur Machbare für ihre Tiere zu tun, aber es fehlt einfach an allem.
Die etwa 30 Hündinnen werden noch in diesem Monat ausnahmslos alle kastriert, das Geld dafür ist gesichert, alle Kastrationsrechnungen gehen über unsere polnische Stiftung http://www.przyjacieleczterechlap.pl/index.php, die eng mit unserem Verein „Freunde von Vierpfötchen e.V.“ verkoppelt ist.

Uns vom Verein „Freunde von Vierpfötchen“ http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/) ist bewusst, dass man Krzysiek und Viola mangelnden Realitätssinn vorwerfen könnte. Vieles sieht nach Überforderung und Verzettelung aus, es gibt keine gesunde Grundlage für die Versorgung der Hunde. Dies resultiert jedoch aus der ständigen Bereitschaft, weiteren Unglücklichen zur Hilfe zu eilen. Und die, die ein bisschen über die Situation der polnischen Tierheime Bescheid wissen, können sich leicht ausrechnen, was aus den Tieren geworden wäre bzw. werden würde, wenn Krzysiek und Viola sich nicht um sie kümmern würden.

Alle polnischen Tierheime sind überfüllt, viele nehmen gar nicht mehr auf und die, die schließen müssen, geben ihre Tiere in Anstalten mit solch grauenhaften Zuständen, wo sie besser nicht mehr leben würden. Dazu kommen befreite Tiere aus den illegalen Zuchtfabriken und ausgesetzte Hunde, die einfach entsorgt die Straßen bevölkern. Viola und Krzysiek werden in vielen Notsituationen zur Hilfe gerufen. Und sie fragen sich nicht, woher das Futter für die kommen soll, sie reagieren sofort. Krzysiek und Viola kümmern sich liebevoll um ihre Tiere und so möchten wir gerne dort helfen, soweit es uns möglich ist.

Wir bitten alle, diesen Hilferuf demnächst möglichst weiträumig zu verbreiten. Vielleicht gibt es deutsche Vereine, die noch freie Kapazitäten haben und ein neues Betätigungsfeld suchen.
Es geht nicht um Geld, gesucht werden dringend Hundehütten, vor allem für große Hunde, Futter, Zaunmaterial, Paletten, Floh- und Wurmmittel, Hilfe bei einer winterfesten Wasserleitung, aber auch Bettwäsche, Handtücher etc.
Es würde jedem einzelnen Menschen nicht sehr weh tun, wenn sich jeweils drei oder vier Menschen zusammentun und eine Hundehütte, wenn möglich isoliert, oder eine Futterspende bestellen würden.

Viola spricht gut Deutsch, sie ist per E-mail unter violanieder@gmail.com zu erreichen und ist gerne bereit, Fragen zu beantworten.

Ebenfalls hat sie von selbst angeboten, alle Sachspenden und alle fertig gestellten Bauabschnitte zu fotografieren und dies entweder auf meiner Homepage oder aber eventuell auf einer eigenen Seite (http://kundelek.jimdo.com/ - in Entstehung) zu dokumentieren, um für möglichst viel Transparenz zu sorgen.

Die Bilder zeigen, wie groß der Bedarf an Hilfe noch ist, aber auch, wie sehr beide sich bemühen, den Tieren gerecht zu werden.

Der Tierschutzhof befindet sich in Kolo. Koło liegt in der Wojewodschaft Großpolen am Fluss Warthe. Der Ort liegt etwa 130 km östlich von Posen, 180 km westlich von Warschau und 90 km nordwestlich von Łódź.

Wir sind sehr froh, dass es uns durch Spenden, hier sei vor allem Frau Heidi K. ganz herzlich gedankt, ermöglicht wurde, dem Schutzhof und den dort lebenden Tieren ein wenig zu helfen. So konnten schon einige Hütten und einige Säcke Futter nach Kolo geliefert werden.
- Aga und Bona kommen morgen zu mir auf den Schutzhof, da sich liebe Paten für die Tiere gefunden haben. Sonja ist schon wieder zu ihrer alten Besitzerin zurückgegangen. Wir werden den Kontakt zu ihr halten, sodass wir die Hündin aufnehmen können, wenn es notwendig wird.

7.10.

Ich hoffe doch sehr, daß hier wohlwollend bemerkt wird, wie oft hier in der letzten Zeit berichtet wird. Aber bitte nicht daran gewöhnen und hinterher meckern, ich tu, was ich kann.

Natürlich geht es heute wieder um Babcia und Luisa, wie sollte es auch anders möglich sein? Babcia ist nach der schweren OP jetzt wieder munter mit dabei, eben war sie zum ersten Mal mit auf dem Feld, eifrig schnuppernd. Um sie müssen wir uns keine Sorgen mehr machen, aber falls jemand ihr ein ganz besonders schönes Lebensplätzchen schenken will, dann wäre das natürlich noch schöner als so ein Gnadenhofleben.

Und auch Luisa hat heute Großes vollbracht. Sie ist heute schon mit aufs Feld gekommen, hat sich dabei eindeutig an mir orientiert und ist immer schön die Richtung gegangen, die ich vorgab. Damit hatte ich so schnell nicht gerchnet, ich hatte arge Zweifel, ob sie sich je wird orientieren können. Sogar ihr Beinchen scheint heute besser, es knickte gar nicht mehr weg, zumindest nicht dann, wenn ich hinguckte.

Aber eines ist nicht gerecht. Mein kleiner Star, die alte Mucha, kommt seit der Aufnahme von Luisa und Babcia zu kurz. Sie steht nun vor mir mit ihrem typischen, ganz leicht vorwurfsvollen "du hast mir noch nix gegeben, ich hab noch was zu kriegen" Blick und dem werde ich jetzt mal als erstes Genüge tun, sobald ich diese Seiten geschlossen haben.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag. Vor allem aber dem Schlawinchen und ihren neuen Menschen, denn sie wird Dank Chris' toller Vermittlungshilfe heute nach Köln umziehen und dort ein schönes Zuhause haben. Hast du klasse gemacht Chris, danke!!

6.10.

Geschichten und Geschichtchen aus Rokitno: "Es gibt da so Tage ...

5.10.

Sonja
Bona
Aga
- Oben sieht man drei je 10jährige Hündinnen, die im Tierheimzwinger in Piotrkow so gar nicht klarkommen. Alle drei haben bis vor wenigen Monaten mit im Haushalt gelebt und verstehen nun die Welt nicht mehr.

Sonja wurde einer gehbehinderten alten Frau weggenommen, die wohl schon länger gar nicht mehr mit ihr laufen konnte und mittlerweile im Krankenhaus ist. Es wird vermutet, daß sie dieses nicht mehr verlassen wird, zumindest aber kann Sonja zu ihr nicht mehr zurück.

Bona und Aga haben ihre Besitzerin durch deren Tod verloren, ihr Sohn brachte die beiden ins Tierheim, er selbst arbeitet im Ausland und kann sich nicht kümmern.

Ich vermute, die meisten wissen es schon - in Polen haben ältere Tiere so gut wie keine Chance, vermittelt zu werden, sie finden kein neues Zuhause mehr. Ich kann mir die Not der Drei nur zu gut vorstellen und würde ihnen gern einen Platz anbieten. Da ich mittlerweile Angst habe, wieder zu viele unbepatete Hunde bei mir zu haben, wäre ich sehr froh, wenn sich vor der Aufnahme Paten fänden, die zur Unterstützung bereit sind. Dies umso mehr, weil vermutlich alle drei Hündinnen noch unkastriert sind und von daher gleich am Anfang Kosten auf mich zukommen.

- Nun aber endlich zur kleinen Babcia. Gestern gab es ständig Internetausfälle, sodaß ich den Text nicht fertig schreiben konnte.

Babcia hatte die wohl aufwendigste Operation, die ich je bei meinen Hunden erlebt habe. Zwei Stunden hat Daniel an ihr gearbeitet. Ein starker Leistenbruch, die Kastration, mehrere Krebsgeschwulste an der Gesäugeleiste und eine längst überfällige Zahnbehandlung haben die kleine Maus arg gebeutelt. Als sie mir in den Arm gelgt wurde, war sie völlig erstarrt vor Schmerz und Schreck und trotzdem merkte man ihr fast sofort an, wie froh sie über den Körperkontakt und die Fürsorge war.

Heute früh war sie zu meiner Überraschung schon ganz erpischt auf ein paar Häppchen leckeres Futter und getrunken hat sie auch schon reichlich. Ich hoffe, es geht jetzt steil aufwärts und Babcia läuft in wenigen Tagen fröhlich übers Feld. Allzu schön wäre es natürlich, wenn Babcia bald ein ganz eigenes Zuhause haben könnte, wo sie nach Herzenslust verwöhnt und beschmust wird.

4.10.

Eben komme ich mit der armen Babcia vom Tierarzt.

2.10.

- Wir hatten vor kurzer Zeit über das private Tierheim von Krzyszek und Viola berichten, das Tierheim, aus welchem Babcia kam und in welchem auch Luisa 2 Tage verbrachte, da Krzyszek und Viola sie von einem Vermehrer wegholten, der sie freigab, als sie ausreichend kaputt war und nicht mehr für seine Zwecke taugte.

Krzyszek und Viola sind in arger Not, sie haben keinerlei Unterstützung für ihre Hunde und erst seit Justyna und Eva-Maria dort waren und Hilfe organisierten, wurde es ein bißchen besser. Es fehlt ihnen dort quasi an allem und wir haben sie gebeten, eine Liste zu erstellen, damit wir um Hilfe für sie bitten können. Hier die dringlichsten Dinge:

Hundehütten, Futter, Schüsseln, Zaun und Pfähle, Bettwäsche, Handtücher, Holz/Bretter, Bohrmaschine, Nägel und Schrauben, Floh- und Wurmmittel.

Alles ist dringend, am dringendsten jetzt vor dem Winter sind wohl die Hütten. Wir haben, als die beiden bei mir waren, um Babcia und Luisa zu bringen, vereinbart, daß alles, was sie dort an Spenden bekommen, per Foto festgehaltem und gezeigt wird. Sie wollen kein Geld, wenn jemand Geld spenden möchte, kann dies über unser Vereinskonto laufen und wir bestellen dann über Zooplus und lassen gleich an Ort und Stelle liefern. Zaun und Bretter können über unsere polnische Stiftung per Rechnung bezahlt werden.

- Unser Tierarzt war hier und hat unter anderem Luisa und Babcia angeschaut. Anschließend war ich mit beiden und einigen anderen bei ihm in der Praxis und kann berichten:

Bei beiden sieht es nach Runderneuerung aus, es ist sehr viel zu "reparieren", aber zunächst mal haben wir Blut abgenommen, um ein genaueres Bild zu bekommen.

Babcia: Ein Leistenbruch mit starken Schwellungen, sehr viele Geschwulste im Gesäugebereich. Herz ist weniger schlimm, als befürchtet, nun bekommt sie erstmal Vetmedin und am Donnerstag wird sie, wenn das Blut nichts gegenteiliges anzeigt, operiert, natürlich gleichzeitig auch kastriert.
Luisa: Zwei Leistenbrüche, ein lädiertes Knie, welches man mit der Hand hin und her bewegen kann, ebenfalls ein Fußgelenk, welches sich völlig verdreht. Der Verdacht auf schlecht funktionierende Schilddrüsen, dicke Mandeln und wohl die schlimmsten schwarzverklebten Ohren, die ich je gesehen habe. Auch sie kommt, wenn nichts dagegen spricht, am Donnerstag unters Messer.
Beide waren sie so lieb und so tapfer, das soll nicht unerwähnt bleiben. Gerade ist Luisa noch ein Viertelstündchen umgeben vom ganzen Rudel über den Hof gelaufen, während Babcia und ich eng beieinander in großem Einverständnis auf der Bank in der Sonne saßen.

Leider mußten wir heute Burka und Balbinek einschläfern. Balbinek hatte den Darm voller Krebs und Burkas Herz war so riesig und ihre Leber arbeitete nicht mehr, ihr bauchraum war voller Wasser. Für beide war es eine Gnade, das es die Möglichkeit des schmerzlosen Einschläferns gibt, beide schliefen ohne erkennbare Angst ganz ruhig in meinem Arm ein.

Balbinek
Burka
1.10.

Versprochen ist versprochen...

Babcia
und Luisa
Die kleine Luisa kam gestern Nachmittag sogar schon mit in den Blumengarten und beschnupperte Blumen und Gräser sehr interessiert. Wenn es heute wärmer wird, versuchen wir es wieder und dann gibts Fotos. Mal sehen, ob Babcia auch schon mitkommt.

30.9.

Da ich ja nur zu genau weiß, daß hier nun immer wieder Hochinteressierte voller Neugier reinschauen, ob denn nun endlich..., will ich dem mal ganz schnell nachkommen und berichten.

Also:

Babcia und Luisa sind gut angekommen und sitzen nun im sicheren Zimmer. Beide Altertümchen haben auch schon mit Appetit gegessen und schauen sich sehr interessiert im Zimmer um. Babcia ist weit freundlicher und zugänglicher, als ich das erwartet habe und Luisa weniger apathisch. Das läßt mich hoffen, daß beide Hündinnen hier nach einer Behandlung durch den Tierarzt noch eine recht lange und gesunde Zeit haben können.

Selbstverständlich folgen noch Fotos, ich will aber nicht gleich heute mit der Kamera auf die beiden losgehen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön, an alle, die dazu beigetragen haben, daß die Situation mit den Patenschaften sich langsam entspannt und an die, die den zwei neuen Hündinnen den Aufenthalt hier ermöglichen.

29.9.

Hinter mir raufen lautstark Julcia, Sugar und Schlawinchen, sie rangeln um den Deckel einer Katzenfutterdose. Die kleinen Rabauken sind so herrlich unbeschwert, leichtlebig, nichts trübt ihre Lebensfreude. Jede der drei wimmelt nur so vor Charme, sie sind eine reine Freude, wenn ich auch zugeben muß, daß ich sie manchmal in ihrer Grenzenlosigkeit und Lautstärke zum Teufel jagen möchte. Aber sie sind nie böse oder falsch, immer nur wild vor Energie und Lebenslust und so herrlich kuschelig, wenn sie ihre spielerische "Arbeit" dann beendet haben und müde sind.

Heute fällt mir ihre Unbeschwertheit ganz besonders auf, denn seit gestern Abend weiß ich von einer Verwahrlosungszucht, die mir auf der Seele brennt. Eine Vermehrungsanstalt, in der die Hunde bei Kunstlicht im zugigen Schweinestall gehalten werden, fast alle die Augen entzündet haben und in schlimmem Gesamtzustand sind. Gestern haben Viola und Krziszek von dort eine ausgediente King Charles Spanielhündin mitgebracht, die kaum noch laufen kann und tiefrot entzündete Augen hat. Ich würde diese Hündin gern aufnehmen und gleich am Montag zum Tierarzt bringen. Da in ihrem Fall, das Mäuschen heißt übrigens Luisa, vermutlich hohe Kosten aufkommen werden, wäre ich sehr froh über einen Paten für sie.

Luisa
24.9.

Noch so ein Greisentier für welches ich froh und erleichtert bin, daß sie wenigstens noch eine kurze Zeit frei und unbeschwert leben darf. Strusia wurde auf einer Straußenfarm beschlagnahmt, wo sie unter übelsten Bedingungen vegetieren mußte. Danach warteten zwei Jahre Tierheim auf sie, die letzte Zeit dort muß sie üble Schmerzen gehabt haben, denn ihre Gebärmutter war schlimm vereitert. Nun ist sie seit ca. 3 Monaten bei uns auf dem Hof, wurde notoperiert und nun geht es ihr schon viel besser. Ich hoffe, sie hat noch eine Weile vor sich, in der es ihr gut geht. Ihr Glück wäre vollkommen, wenn sie einen Paten finden könnte.

Ich bin hier gerade mit einem Phänomen konfrontiert, welches mich abwechselnd zum Schmunzeln und zur Verzweiflung bringt. Sieben liebe besorgte Menschen wollten gern die Patenschaft für Babcia übernehmen, die ja noch im Tierheim sitzt. Hingegen ist es unsagbar schwer, für einige von den Hunden einen Paten zu finden, die schon bei mir auf dem Hof und noch bzw. wieder unbepatet sind. Jeder geht davon aus, daß diese Tiere ja im Trockenen sitzen und somit gut versorgt sind. Ich würde es vermutlich, wenn ich mal so in mich gehe, genauso machen. Trotzdem wäre ich unsagbar froh, wenn auch von den Hunden einige einen Paten finden könnten. Ich weiß ja, daß die meisten unserer Paten eh schon viel zu viel helfen und sich reichlich zumuten. Aber vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit, in Foren und im Freundeskreis bekannt zu machen, daß Hilfe gut tun würde.
21.9

Wie es aussieht, haben sich zwei Frauen bereiterklärt, dieses bedrückte Mäuschen zu bepaten, Taylor und Kacper vom Forum Verlassene Pfoten - vielen Dank dafür! Ich habe auch schon veranlaßt, daß sie dort noch schnell operiert wird, denn der Transport zu uns kann erst Ende September erfolgen und sie soll hier einen guten Start haben. Babcia mag, wer kann es ihr verdenken, nämlich keine Menschen, und da will ich nicht gleich mit einer großen OP starten. Sie soll hier erstmal nichts anderes erfahren als Verwöhnprogramm und Ruhe. Ich kann mich leider nicht mehr ins Forum einloggen, deshalb schreibe ich hier bzw. bin über Mail zu erreichen.

20.9.
Auf dem Foto ist die kleine alte Babcia (das heißt Oma) zu sehen, die in einem privaten Tierheim sitzt, in welchem noch alle Hunde und Hündinnen unkastriert sind. Auf der Vereinsseite wird darüber berichtet http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/38.html .

Gestern erfuhr ich nun über Justyna von dieser kleinen Maus, die nicht nur sehr alt ist, sondern auch Gesäugekrebs hat, der dringend operiert werden muß. Sie sollte aber auch aus diesem Zwinger dringend raus, sie kann dort nicht den Winter über bleiben. Nun muß ich leider das machen, was ich all die Jahre vermeiden wollte. Ich muß nun bevor ich mich für Babcias Aufnahme entscheiden kann, erstmal eine Patenschaft erbitten, anders läßt es meine finanzielle Situation nicht mehr zu. Noch schöner als eine Patenschaft wäre es aber natürlich, wenn ein lieber Mensch das alte Tier zu sich nehmen würde und es besonderen Verwöhnplatz bekäme. Sie sieht nicht so aus, als wäre sie je verwöhnt worden.
Kann, mag jemand auf die eine oder andere Weise helfen?
zum Spendenformular: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/32.html

16.9.

- Unten sitzt das kleine Greislein Mucha (Deutsch: Fliege), der absolute Star vom Schutzhof. Diese Hunde meinte ich, als ich weiter unten vom Gefühl der Trostlosigkeit schrieb, bei der Vorstellung, daß sie einsam und ohne Hoffnung im Tierheimzwinger vor sich hinsterben. Mucha kam vor ca. 3 Monaten als Fundhund ins Tierheim Gorzow, seit etwa sechs Wochen ist sie bei uns. Sie ist eine solche Bereicherung, wenn sie sie auf ihren kleinen Beinchen durchs Haus stapf und mit festem Blick zum wohlverdienten Leckerchen animiert. Besonders liebt sie getrocknete Filetstückchen und auch laktosefreie Milch mit Wasser verdünnt weiß sie zu schätzen, während sie sich bei reinem Wasser eher empört zurückzieht - wie kann ein armes altes Tier nur soo unverstanden sein. Ich schätze, Mucha ist mindestens 16 Jahre alt. Wenn ich Glück habe und schön auf sie aufpasse, bleibt sie mir hoffentlich noch lange erhalten, sie ist wohl das, was man ein "Geschenk Gottes" nennt.
- Nachtrag: Die ersten drei der zehn nun wieder patenlose Hunde stehn nun auf der Seite "Paten gesucht", weitere folgen im Laufe der Woche.

- Zwei Themen beschäftigen mich in den letzten Wochen, beide sind eher trauriger Natur, beide haben mit Abschied und Ende zu tun.

Ich werde oft gefragt, wie ich für mich den Tod meiner Hunde verarbeite. Natürlich macht es mich oft traurig, wenn sie gehen. Aber wenn jemand wie ich ganz gezielt die Alten und vorrangig die Greise bei sich aufnimmt, dann weiß derjenige, daß er naturgemäß auch mit dem Sterben zu tun hat. Mir tut es so ungleich viel mehr weh, die alten Tiere sinnlos und verwirrt in den Zwingern zu wissen, als daß es mir je weh tun könnte, wenn sie hier nach Wochen, Monaten oder Jahren sterben. Sie leben ja auf engem Raum mit mir, wir haben viel Kontakt. Ich lerne ihre Eigenschaften und Verhaltensweisen kennen und bemerke so auch frühzeitig ihre Veränderungen. So habe ich die Möglichkeit, sie rechtzeitig untersuchen zu lassen, kann Trost und Tablettchen geben und wenn am Ende mehr Leid als Freude im Leben ist, gibt es die erlösende Möglichkeit des Einschläferns. Die Traurigkeit am Ende gehört dazu, aber sie kann niemals so trostlos sein wie ein einsames Ende im Tierheimzwinger oder an der Kette.

Das andere Thema betrifft unsere aktuelle Patensituation. Leider wurden 10 meiner Hunde von einer Patin ohne jede Verabschiedung verlassen und daran habe ich im Moment arg zu knabbern. Es ist beunruhigend und beängstigend, immer damit rechnen zu müssen, daß so etwas passieren kann und hätte ich nochmal zu entscheiden, auf dieser Basis Tieren ein Zuhause zu geben, ich würde mich nicht mehr trauen. Viele der alten Tiere sind krank, brauchen unterstützende Medikamente, vor allem Schmerzmittel, die sehr teuer sind, wenn man sich für die entscheidet, die nicht so sehr auf Magen und Leber gehen. Spezialfuttermittel kosten weit mehr als das Normalfutter, sind aber unerläßlich für die Hunde, die das brauchen, denn nur so können sie gesund werden und schmerzfrei leben.

Zum Glück haben wir viele Patinnen, die zuverlässig ihren Patenhunden zur Seite stehen, sogar bei Bedarf zusätzliche Hilfe anbieten. All denen sei ganz herzlich gedankt, ohne Sie, ohne euch, ginge hier gar nichts.

Diejenigen, die helfen können und wollen, die nun wieder bedürftigen, weil patenlosen Hunden zu unterstützen, haben mehrere Möglichkeiten:

- die Übernahme einer ganzen oder einer Teilpatenschaft (eine ganze Patenschaft beträgt 40 €)

- auch einmalige Spenden helfen, auch zweckgebunden z.B. für Tierarztkosten oder Futter

- Futterspenden, einige Firmen liefern auch nach Polen direkt ins Haus
- wichtig und hilfreich ist auch die Verbreitung im Freudeskreis oder in Foren, wenn es sich auf viele Schultern verteilt, tut es keinem so sehr weh

Am Ende eine Bitte:

Es ist verständlich, daß es Situationen gibt, wo ein Pate nicht mehr seine freiwillig übernommene Verantwortung tragen kann. Aber es ist eben doch eine Verantwortung, zu der man stehen sollte und wo man größte Verunsicherung auslöst, wenn man sich ohne ein Wort zurückzieht. Man trifft dabei nicht mich, sondern die Hunde, die ohne Paten nicht hier sein könnten. Mich nur insofern, daß ich ja diejenige bin, die das Geld der Hunde verwaltet und so einsetzt, wie es für den jeweiligen Patenhund am sinnvollsten ist.

Bitte seid so fair und gebt Bescheid, wenn euch eine Unterstützung nicht mehr möglich ist. Ich brauche für die Versorgung der Hunde viel Kraft und Zeit, wenn dazu auch noch finanzielle Sorgen kommen und keine zwischenmenschliche Achtung mehr da ist, weiß ich nicht, wie es weitergehen soll.

12.9.

Ein sanfter Riese braucht unsere Hilfe > http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/47.html

6.9.

Am vergangenen Sonntag mußte auch unsere alte Shiva gehen und wenige Tage zuvor die Greisin Seniora.
Beide Hündinnen waren mehrere Jahre bei uns, beide gehörten dazu und beide fehlen, jede auf ihre Weise. Seniora mit ihrer Sanftheit und ihrer ständigen Präsenz, denn sie war neben Wiska immer an meiner Seite und Shiwa mit ihrer Lebenslust, die immer gerne spielte und auch gerne mal die Kleinen ein bißchen ärgerte, aber nie böse und aggressiv war. Seniora blieb, wie einige andere Hündinnen nach zu viel schlechter Erfahrung mit dem Menschen bis zuletzt sehr vorsichtig. Ich durfte sie streicheln, sonst niemand. Aber auch ich durfte sie nur streicheln, nie festhalten, nie an die Leine nehmen, nie kämmen. Als sie wegen ihres Gesäugetumors operiert werden mußte, kam unser Tierarzt ins Haus, um sie hier zu betäuben und dann den schlafenden Hund mitzunehmen, anders wäre es bei Seniora nicht möglich gewesen.

Hier zum Abschied noch ein Foto von beiden Hündinnen.
Vorne ist Seniora zu sehen ...
Hier sieht man Shiva ihr Alter schon arg an.

4.9.

- Kastrationsprojekt > Aktuelles siehe

http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

22.8.
Hutzel
Dieses alte Hutzelchen hat einige Monate im Tierheim Gorzow verbracht. Als ich Decken und Leinen ins Tierheim brachte, war dieser Besuch eine gute Gelegenheit, das Greislein zu uns umziehen zu lassen. Nun ist sie schon wieder schön aufgetaut, ist, wenn sie denn wach ist, fröhlich und munter und immer mit dabei. Ein bißchen despotisch ist sie schon, aber das darf man in diesem Alter auch sein.

9.8.

Zwei unserer Greise mußten sich verabschieden, beide hatten einen Gesundheitszustand erreicht, der keine Lebensqualität mehr ermöglicht und so habe ich die Entscheidung treffen müssen, die beiden einschläfern zu lassen.

Meine wunderbare Wiska, die mich immer so treu begleitet hat, immer nur lieb und sanft war, selbst in ihrer Demenz immer noch zusah, daß sie in meiner Nähe sein konnte, von ihr ist mir der Abschied besonders schwer gefallen. Pelle, der in sich gekehrter und weniger am Menschen orientiert war, aber doch auch bemüht, ein guter Hund zu sein, der nicht streitet, was ihm nicht immer gelang. Aber auch er war ein feiner Kerl, am Ende dement und viel zu schwach, um noch mit aufs Feld zu können.

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Patinnen Sabine und Gisela, die den beiden das Leben hier auf dem Hof ermöglicht haben.
6.8.
Notfall Misiu - siehe:
http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/47.html

27.7.

Die Hitze liegt schwer auf Rokitno, alle sind wir ein bißchen (oder auch ein bißchen mehr) angeschlagen, aber es ist erstaunlich, wie gut alle durchhalten. Es gibt hier einige Greise und Herzpatienten, bei denen ich befürchtet habe, daß sie die nächste Hitzewelle nicht überstehen können, aber allen geht es soweit gut, daß ich mir im Moment keine größeren Sorgen mache. Nur sind einige meiner Mitbewohner eben doch so sehr alt, daß man auf alles gefaßt sein muß.

26.7.

Matti sucht ein neues, liebevolles Zuhause (Nähere siehe: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/26.html )
20.7.

14 Jahre lang saß der alte Latek im Tierheim und sollte endlich auch einmal die schönen Seiten des Hundelebens kennenlernen. So durfte er auf den Hof übersiedeln, um die Zeit, die ihm noch bleibt, so zu leben, wie es sein sollte. Und da er so fixiert auf seine "Gattin" Dora ist und ohne sie überhaupt nicht klar kommt, durfte sie auch mit auf den Schutzhof. Frau Heidi K. hat, nachdem ihre Patenhündin Jaschka gestorben ist, ohne zu zögern die Patenschaft für Latek übernommen, und nicht nur für ihn, sondern auch gleich für Dora. Vielen herzlichen Dank, Frau K.!
14.7.

Informationen zu Dorka (siehe: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html )

11.7.

Lange konnte ich nun selbst nichts auf diese Seite setzen, aber nun ist der Fehler gefunden. Es lag nicht an Viren oder anderen feindlichen Dingen, sondern an Katze Krümel, die mal eben auf den W-Lan-Schalter getreten hat, ohne mir das zu sagen.
und
Durch die großzügigen Spenden von Frau Heidi K. und Sabine K. konnten wir diese beiden Hütten zwei Hunden zur Verfügung stellen, die bis dahin nichts dergleichen hatten. Vielen Dank für diese Hilfe, wir sind froh, daß die Tiere nun bei den vielen Gewittern endlich einen Schutz haben.

27.6.

Leider ist mein PC von Viren unbrauchbar gemacht worden, er muß erst wieder repariert werden. Deswegen habe ich mich sehr rar gemacht, aber Gisela hilft und setzt diesen Text für mich ein.
Vor ca. 10 Tagen habe ich mich von meiner treuen Begleithündin Jaschka verabschieden müssen. Ich habe dies bewußt nicht auf die Seite gesetzt, weil ich meine Trauer zunächst für mich verarbeiten mußte und nicht darüber sprechen wollte. Natürlich weiß Jaschkas Patin bereits Bescheid.
Jaschka war 13 Jahre an meiner Seite, wenn es irgend ging, kam sie mit mir und wir waren ein vertrautes Team. Tequilla und Jaschka waren meine ersten Hündinnen und nie sind mir andere Tiere so sehr nah gekommen, sie gehörten einfach in mein Leben, wie kein anderer Hund - außer Bella, aber das ist ein anderes Kapitel. Nun sind sie beide tot und fehlen, die hinterlassene Lücke wird wohl lange offen bleiben.
Gestern nun starb Lumpi, er konnte auch nach mehreren Tagen von seinem Schlaganfall nicht genesen und wurde eingeschläfert. Er sollte mit seinen ca. 14 Jahren nicht lange ohne Aussicht auf Verbesserung leiden, es war für ihn besser so. Lumpi war ca. 4 Jahre bei uns gewesen, nach anfänglichen Mackerallüren wurde er nach erfolgter Kastration ein lieber, verträglicher Hausgenosse, der gern mal schmusen kam und immer wieder erstaunt schien, daß man ihn mochte.
23.6.

Wieder hat sich Justyna, eine schon bekannte Tierschützerin aus der Nähe von Poznan (Posen) mit unserer Stiftung in Verbindung gesetzt. Es geht diesmal um die etwas über 20 obdachlose Katzen ... > siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/38.html

19.6.

"Kastrationsprojekt" - siehe: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html

18.6.

Und wieder mal haben wir Not. Das heißt, gar nicht wir, sondern Oskar, ein 17 Jahre alter Kater, der dringend ein Plätzchen ganz für sich allein oder aber mit verträglichen Hunden zusammen braucht. Mit Katzen ist er nicht verträglich, er hat Angst vor ihnen. Oskar ist fast blind, kann sich aber noch sehr gut orientieren und sucht vor allem Kontakt zum Menschen, denn er mag das Schmusen sehr. Er wird ja nicht mehr allzu lange leben, hat nicht jemand ein liebevolles Plätzchen für den kleinen Kerl?
.
14.6.

Wir sind sehr dankbar, dass wir gestern das Geld für die dringend notwendigen Kastrationen auf dem Verwahrlosungshof nahe Warschau (siehe Aufruf unten) dank Ihrer Spenden überweisen konnten. So ist wenigstens dort die Gefahr gebannt, dass die Tiere sich weiter vermehren und neues Tierelende entsteht. Herzlichen Dank allen, die so spontan für diesen Zweck Geld gespendet haben.

10.6.

Wir sind mal wieder in Not und brauchen dringend Hilfe. Auf einem stark verwahrlosten Hof Nähe Warschau wäre es dringend nötig, sofort 5 Hündinnen und 8 Katzen zu kastrieren. Einige Fotos wurden uns von Justyna (Stiftung) zugeschickt, die uns arg unter die Haut gehen und deutlich machen, wie dringlich die Angelegenheit ist. Wenn sich dort die Tiere nun auch noch vermehren, besteht wohl kaum noch eine Chance, dem ein Ende zu setzen. Bitte helft uns, das zu verhindern. Fotos siehe http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/49.html; ( Spendenformular: http://www.freunde-von-vierpfoetchen.de/32.html )

3.6.

Leider ist unsere Hündin Dorka nach ihrer Vermittlung nach Gelsenkirchen vor nunmehr einer Woche weggelaufen. Zwar macht es unserer Meinung nach wenig Sinn, dies auf unserer Seite auszuschreiben, da wir niemanden in diesem Bereich kennen und ohnehin die flächendeckende Verteilung von Flyern wesentlich wichtiger ist. Dies wurde uns versprochen, wie weit dies erfolgt ist, können wir auf die Entfernung von Polen bzw. Vechta nicht einschätzen. Sollten sich unter den Lesern Menschen aus diesem Bereich befinden, so wären wir sehr dankbar, wenn sie sich an uns wenden und bei der Verbreitung von Flyern und gegebenenfalls auch bei der Suche helfen würden.
Dorka, oben im Bild, hat zwar einen guten Bezug zu Menschen, ist aber erfahrungsgemäß beim Streunern recht mißtrauisch und läßt sich nicht so leicht von Fremden fangen. Deshalb bitten wir alle, sehr vorsichtig und sensibel bei den Lockversuchen vorzugehen und sie nicht zu bedrängen. Bestimmt hat Dorka Hunger und nimmt gerne Futtergaben an.

2.6.

Unten sieht man sie hecheln, aber das war vor gut einer Woche. Mittlerweile ist die Schafskälte über uns gekommen und so können wir entspannt den Junianfang begrüßen.

Aber nun sind wir ja auch zumindest im Haus für die Hitze gewappnet, ein Klimagerät steht bereit. Wenn die Hunde erst wissen, daß es im Haus deutlich kühler ist, dann werden sie wohl kaum noch im Hof liegen, wenn es so richtig warm wird.
22.5.

Es ist erbarmungslos schwül in Rokitno, die Hunde hecheln um die Wette und suchen im etwas kühleren Flur Zuflucht. Wenn ich mich unter den Greisen und Herzkranken so umschaue, dann scheint es mir das Sinnvollste zu sein, uns allen ein Klimagerät zu kaufen und damit die Räume auf erträgliche Temperaturen zu bringen. Es soll doch zumindest hier niemand den Hitzetod sterben müssen.

Es gibt auch noch neue Nachrichten von Justyna bezüglich der Kastrationen. Dadurch, daß nun einige vertrauenswürdige Tierschützerinnen von unserer Stiftung wissen und damit die Chance sehen, Hündinnen in ihrer Umgebung kastrieren zu lassen, die sonst nicht kastriert werden könnten, weil kein Geld zur Verfügung steht, wenden sich immer mehr von ihnen an Justyna, bzw unsere Stiftung. Wir sind natürlich froh über jede Hündin oder Katze, die wir kastrieren lassen können, nur hat die "Sache" einen Haken. Justyna kann natürlich nur soviele Kastrationen zusagen, wie wir Geld dafür in der Kasse haben. Gisela, unsere Vereinsvorsitzende, schickt schon alles nur mögliche Geld an die Stiftung, doch bevor es auf dem Konto ankommt, sind die Kastrationen meist schon ausgeführt und das Geld quasi schon ausgegeben. Sobald Justyna die Rechnungen von den Tierärzten bekommt, bezahlt sie, stellt sie ins Netz und schickt sie an Gisela zur Abrechnung.

Nun suchen wir dringend Menschen, die bereit sind, uns bei den Kastrationen zu helfen und ihrerseits eventuell auch ein bißchen im Bekanntenkreis verbreiten, daß wir dringend Unterstützumg brauchen. Bisher mußten wir noch keine Kastration ablehnen, wenn wir darum gebeten wurden und wir würden uns sehr freuen, wenn wir noch viele Hündinnen und Katzen kastrieren lassen könnten, denn nur darüber kann das Elend in Zukunft etwas eingedämmt werden.

11.5.

Da sich so viele sowohl an den Kaukasendamen als auch an den Löwenzahnblüten erfreut haben, will ich hier doch gleich die Gelegenheit nutzen und das nächste Hundetier vorstellen.
Diesmal soll es Lumpi sein, Lumpi deshalb, weil diese Art Hund neben all den vielen Schäfermixen in den Tierheimen so völlig unauffällig in den Hintergrund verschwindet. Niemand sieht ihn und wenn, dann streift man ihn mit einem Blick, automatisch sucht das Auge nach auffälligen Hunden mit besonderen Merkmalen, wie auch immer das Besondere geartet sein mag. Lumpis haben nichts Besonderes zu bieten, haben nicht mal das Talent, herzzerreißend zu gucken, flehen in der Regel auch nicht am Zaun um Beachtung, viel zu oft haben sie erlebt, daß eh niemand nach ihnen schaut. Nein, ich selbst bin da auch nicht besser, auch mir fallen nur 10 bis 20 Prozent der Hunde auf, nur ganz wenige nimmt man innerlich mit nach Hause von denen, die man nicht herausholen konnte und ziemlich sicher ist es nie ein Lumpi, der da auf der Seele brennt.

Trotzdem kam Lumpi vor ca. vier Jahren zu mir auf den Hof, er hatte das Glück, dass es in Stettin im Tierheim nicht allzu viele alte Hunde gibt und man mir dort sofort auf meine Frage nach den Altertümern hin diesen Burschen zeigte. Er schien gestreßt, wen verwundert's? Um die 40 nervöse Hunde waren dort im viel zu kleinen Auslauf, eher ein Zwinger von vielleicht 40 qm. Anfangs hackte Lumpi gern zu, war noch nicht kastriert und ging keinem Streit aus dem Weg. Aber mit genügend Auslauf und und einer bald durchgeführten Kastration wurde er manierlich und mit zunehmendem Alter ein braver alter Herr, der sehr gern mal schmusen kommt. So ist es gut, daß er hier ist und zu uns gehört. Wohl wissend, wie gering seine Vermittlungschancen sind, habe ich ihn nie auf die entsprechende Seite gesetzt. Sollte ihn trotzdem jemand haben und lieben wollen und die richtigen Bedingungen haben, so möge er bitte laut rufen oder eine Mail schreiben.

5.5.

Da keine besonderen Vorkommnisse zu berichten sind, möchte ich heute einfach mal die Gelegenheit nutzen und Sara vorstellen. Kaukasen haben ja den Ruf, aggressiv und unberechenbar zu sein und entsprechen machen die meisten einen großen Bogen um sie. Ich selbst in der Regel auch und an den "normalen" Kaukasen wage ich mich selbst auch nicht heran. Aber es gibt eben auch die gar nicht so seltenen Ausnahmen, wie Sara und auch meine zweite Kaukasenhündin Lagodna es deutlich zeigen. Beide sind ausgesprochen friedlich und verträglich und lassen sich eher von kleinen Hunden frech wegbeißen, als daß sie sich gegen sie wehren würden. Lediglich wenn Kauknochen ins Spiel kommen müssen sie zeigen, wer hier über welche Kräfte verfügt und am Ende haben sie das begehrte Stück im Maul, aber immer ohne Verletzungen der Unterlegenen.

Egal, wer es wagt, einer der beiden Riesinnen ein noch so kleines Stückchen Leckerei anzubieten - alles wird dermaßen behutsam und vorsichtig aus den Fingern genommen, daß es eine reine Freude ist.
Auch Lagodna ist natürlich eine Vorstellung wert, dann soll ihr Foto doch auch gleich noch dazu. Wenn jemand die richtigen Bedingungen für solch ein Tier hat, dann kann ich ihn nur ermutigen, sich in den Tierheimen von seiner Friedlichkeit zu überzeugen und ihm einen Platz zu geben, wo das Leben wieder lebenswert ist.
30.4.

Mal abgesehen von den wenigen Tagen im Winter, an denen Schnee und Reif in der Sonne glitzern, gibt es für mich eindeutig nichts Schöneres auf unserem Feld als strahlende Löwenzähnchen. Die Hunde scheinen sie nicht weniger zu genießen, wie mir scheint.
20.4.

Neuigkeiten der unangenehmen Art - siehe http://www.freunde-von-vierpfoten.de/49.html

19.4.

So langsam wird Rokitno grün und sogar die ersten gelben Löwenzähnchen zeigen sich. So lasse ich mir die Feldspaziergänge gefallen, die Dank des weggeworfenen Welpenvölkchens nun doch um einiges lebhafter ausfallen. Das Jungvolk hält die Alten auf Trab, vor allem die greisen Schäfertanten haben alle Hände voll zu tun, ihre Schäfchen zu hüten.
15.4.

Gestern Nachmittag kamen die Hunde-Oldies in Gestalt von Silvia und Micha mit Claudia, mit der sie gemeinsam die Heimdalls Pfotenhilfe gegründet hatten, auf den Hof gefahren. Dies mit einem bis unters Dach bepackten Rangerover, voll mit Futter, Decken, Körbchen, Boxen.... Allen, die dazu beigetragen haben, daß dies möglich war, einen herzlichen Dank, vieles davon wird an Bedürftige verteilt werden, u. a. ans Tierheim Gorzow weitergehen.

Weiterhin hatte unser kleiner alter Dzidek das Glück, mit Silvia und Micha zu Jolante und ihren drei anderen Hunden reisen zu können, dort wird der kleine Bursche endlich mehr Platz und Ruhe haben, als ihm das bei uns gegönnt war. Er wird dort schnell heimisch werden und sich wohl fühlen, da habe ich nicht den geringsten Zweifel.

13.4.

Die meisten derer, die hier lesen, wissen es nicht, aber einige wissen es eben doch und werden sich freuen: Giorgina, die alte Schäferhündin mit der starken Spondylose und der strapazierenden chronischen Darmentzündung, die trotz aller Versuche, ihr zu helfen, immer dünner wurde, scheint über den Berg. Ein Spezialfutter für Hunde mit dieser Darmerkrankung, ein lecker gekochtes Süppchen aus Möhren, Kartoffeln und Putenhack sowie ein Moor-Naturprodukt zur Nahrungsergänzung lassen Giorginas Hinterlassenschaften geradezu bilderbuchmäßig geformt sein. Auch kann man jetzt schon sehr schön erkennen, daß die alte Dame langsam etwas zunimmt. Ich bin mehr als erleichtert darüber, es war bedrückend, ihr zusehen zu müssen, wie sie immer mehr abmagerte, ohne ihr helfen zu können.
7.4.

Wir wünschen allen Tierfreunden ein paar friedlich faule Ostertage und viele bunte Ostereier!!

Auch uns wurde ein Osterhasi gebracht, allerdings eines, das bellt. Basta wurde von einem Mann mal eben im Vorbeifahren vom Fahrrad auf mein Grundstück geworfen und ist nun bald zu haben. Wer will?
24.3.

Frühling in Rokitno ... (siehe http://www.freunde-von-vierpfoten.de/49.html )

25.3.
Nun wird es aber wirklich allerhöchste Zeit, die achtmonatige Julcia vorzustellen, die vor einigen Wochen im Nachbardorf ausgesetzt wurde, nun bei uns auf dem Hof lebt und hoffentlich bald einen schönen Lebensplatz findet. Geben wir es besser gleich zu, Julcia ist so frech und lebenslustig, wie sie aussieht und wie es nur die Jugend sein darf. Sie ist diese gelungene Mischung aus Dreistigkeit und einschmeichelndem Charme, Verschmustheit und eigenem Willen, die einen dahinschmelzen läßt und alle "Ommas" vom Hof mögen sie, sogar die fremdenfeindlichen Terrier Luka und Kaja erlauben, daß sie mit ins Bett darf, was sie bisher noch jedem verweigert haben. Die kleine Maus (ca. 30 cm) ist bereits frisch kastriert und wird bald unter "Zuhause gesucht" vorgestellt werden

12.3.

-
Mopsik sucht ein Zuhause (Näheres siehe hier)
hier
Kopie+von+Mopsik
Kopie+von+Mopsik.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]
- Heute mal ein Foto, welches die fleißigen Tierchen bei der Trüffelsuche zeigt. Sie haben den Sport und ich dann später die Ernte, mal sehen, was sie mir denn so ausbuddeln.
5. 3.
Am Samstag mußte leider unsere alte Mamba eingeschläfet werden. Eine Untersuchung wegen einer vermeintlichen Verstopfung ergab, daß Unterbauch und Lunge völlig verkrebst waren und wir ihr nur Schmerzen und Atemnot ersparen konnten, indem wir sie erlösten. Sie fehlt hier in ihrer Originalität, sie war doch eine wirkliche Persönlichkeit und sehr präsent. Vor allem aber fehlt sie ihrer Freundin Inka, die völlig von Mamba abhängig war und sich nun noch recht verloren fühlt. Inka wird noch eine Weile brauchen, man merkt ihr die Verunsicherung doch sehr an. Zum Glück ist sie mir gegenüber bei Weitem nicht mehr so mißtrauisch und so kann ich durch kleine Verwöhnhäppchen den Kontakt zu ihr weiter aufbauen, sodaß sie sich hoffentlich bald auch ohne Mamba wieder wohlfühlt bei uns.

28.2.

Es duftet eindeutig nach Frühling und wenn die Staunässe endlich aus dem Boden wäre, könnte es schon richtig schön sein in Rokitno. Könnte - tatsächlich aber ist es nass und matschig, kein grünes Hälmchen will sich zeigen (wie denn auch im Februar, Petrus bittet um Geduld) und an den Bereichen wo die ganze Bande durch relativ enge Tore muß, steht der Matsch einige Zentimeter hoch. Selbst die Hundepfoten scheuen das Durchlaufen an den Stellen. Also heißt es, Rindenmulch besorgen und den dick ausstreuen, damit dieses Elend endlich aufhört, denn so ein Hundeleben ist schlicht unzumutbar. Wenn wir durch Matsch und Kälte durch sind, dann macht auch das Fotografieren wieder Spaß, Fotojunkies können sich also schon mal freuen.

21.2.
Gestern früh fand ich den alten Agatek leblos in seinem Bettchen vor, er lag so entspannt da, daß er friedlich im Schlaf gestorben sein muß. Agatek, du warst mir ein lieber Mitbewohner, ich hätte dich gern länger bei mir gehabt. Mach's gut, alter Freund.

19.2.

Auf meine Nachfrage hin hat Justyna mir mal einen Überblick gegeben über die Aufgabenbereiche, welche sie im Rahmen unserer polnischen Stiftung (Stiftung) als Erste Vorsitzende erfüllen muß.

Aber erstmal für die, die den Zusammenhang zwischen unserem Verein "Freunde von Vierpfoten" und der genannten Stiftung noch nicht kennen, ein kurzer Einblick.

Justyna ist seit nunmehr gut vier Jahren in Rokitno meine Nachbarin und dem Tierschutz sehr zugetan. Als ich ihr erzählte, daß wir zur Zeit gerade in Deutschland einen Verein gründen, um hier in Polen sinnvoller und gezielter helfen und vor allem kastrieren zu können, reagierte sie prompt und regte an, daß wir parallel eine Stiftung gründen sollten, um auch von polnischer Seite her aktiv werden zu können.

Diese Aufgabe nahm und nimmt sie sehr ernst und so kamen im Laufe der Jahre mehr und mehr Kontakte zu anderen Organisationen und Tierschützen und damit mehr Aufgaben hinzu.

- Justyna machte eine Schulung zur Inspektorin, sodaß sie selbst Kontrollen vornehmen kann, wenn Meldungen über schlecht gehaltene Tiere angezeigt werden

- es erfordert einen immens hohen Zeitaufwand, in Polen bei Gericht die Genehmigung zu erhalten, als gemeinnütziger Verein auch 1 Prozent der Lohn- und Gewerbesteuer überschrieben zu bekommen. Die Gerichte sind sehr zurückhaltend mit diesen Genehmigungen und fordern ein extrem aufwändiges Antragsverfahren

- unser Projekt MOPSIK hat das Ziel, daß möglichst viele Vereine sich zusammenschließen und gemeinsam Spenden sammeln, damit es uns möglich ist, einen Operationsanhänger für unseren Tierarzt zu erstehen, der es dann wiederum ermöglicht, daß weit mehr Tiere kastriert werden können, deren Besitzer, meist Bauern oder alte Menschen, sonst niemals eine Kastration in der Tierarztpraxis anstreben würden.

- die EU schreibt Projekte aus, deren Antragstellung viel Zeit und Energieaufwand bedeutet, der sich aber lohnt, weil dort Gelder ausgeschüttet werden, die uns dann am Ende wieder Kastrationen ermöglichen würden

- auch die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an den Tierschutz und an positiven Umgang mit Tieren liegt uns am Herzen und für dieses Projekt setzt Justyna sich als Lehrerin besonders gerne ein

- ebenfalls unerläßlich sind gute Kontakte zu den umliegenden Gemeinden, zu Behörden und Polizei, zu Banken und möglichen Sponsoren, wobei hier jeweils eine umfassende Vorbereitung auf die Treffen nötig ist, denn ein professionelles Auftreten ist erwiesenermaßen ein guter Türöffner und unser freitägliches Treffen mit unserem Gemeindebürgermeister zeigte mir, daß nicht nur ich von Justynas Hintergrundwissen beeindruckt war. Die für die bevorstehenden Kastrationen erfolgte Kostenzusage verdanken wir eindeutig Justynas Vorarbeit und der mittlerweile erlangten Vertrauenswürdigkeit unserer Stiftung.

16.2.

Noch eine Bitte habe ich:

Justynas uraltes Auto hat sich nun endgültig verabschiedet und sie braucht dringend ein neues. Gibt es jemanden, der ihr sein zwar altes, aber zuverlässiges Auto zur Verfügung stellen könnte oder aber jemanden kennt, der seines verkaufen will? Der Haken ist, daß Justyna nicht mehr als 1000 Euro bezahlen kann und auch diese schon über einen privaten Kredit besorgen muß. Umso bewundernswerter ist es für mich, daß sich eine so junge Frau trotz eigener finanzieller Eingeschränktheit mit solch einer Kraft gegen das Leid von Tieren einsetzt. Es wäre wunderbar, wenn ihr jemand helfen könnte, bald ein Auto zu finden.

Heute schaffe ich es zeitlich nicht mehr, aber in den nächsten Tagen werde ich hier noch gesondert auflisten, wofür sich Justyna im Rahmen unseres Kastrationsprojektes und unserer Stiftung konkret einsetzt und in diesem Zusammenhang das Projekt Mopsik auch noch genauer erklären.

15.2.

...und tauen auch wieder auf ;-)

Dieser Kälteschock scheint erstmal überstanden und wir sind alle gesund und gestärkt aus ihm hervorgegangen. Keiner kränkelt, alle gucken munter und die ganze Bande rennt freudig durch den Schnee auf dem Feld. Na gut, wir geben es zu, so manch einer stakst, aber dennoch optimistisch, durchs Leben. Der Frühling kann kommen.

Ich habe eine große Bitte an alle, die eventuell dazu bereit dazu wären, Justyna in ihrer schier unermüdlichen Arbeit zu unterstützen.

Sie leistet nunmehr seit gut anderthalb Jahren dermaßen viel Organsisationsarbeit für unsere polnische Stiftung, sodaß sie neben ihren wöchentlich zwischen ca. 35 und 45 eingesetzten Stunden auch noch Telefon- und Spritkosten aufbringen muß. Heute waren wir in Sachen Kastration mal wieder zu einem der Gemeindebürgermeister unterwegs und Justyna war auf derart professionelle Weise vorbereitet und informiert, daß ich nicht umhin konnte, ihren Einsatz zu bewundern und anzuerkennen.

Mir war vorher schon lange bewußt, daß ihr Einsatz immens ist, aber der volle Umfang war mir nicht bekannt. Das Problem ist, daß Justyna mit ihrem Sprachunterricht nur sehr wenig verdient und dringend auf zusätzlichen Verdienst angewiesen ist. Würde sie nun aber eine zusätzliche Arbeit annehmen, würde sie unser Kastrationsprojekt mit allem was dazugehört nur noch mit halber Kraft weiterführen können.

Ihr Einsatz wird aber weiterhin sehr gebraucht, denn nun läuft es gerade erst so richtig gut an, daß wir als Projekt "Mopsik" für den Operationsanhänger für Daniel, unseren Tierarzt sammeln können, uns als mittlerweile recht gut bekannte Stiftung als vertrauenswürdig erwiesen haben und Gemeinden und andere Organisationen eine Zusammenarbeit mit uns schätzen. Alles bleibt an Justyna hängen, ich kann ihr kaum helfen, denn zum einen bin ich mit meinem Rudel und der Hoforganisation durchaus gut ausgelastet, zum anderen reichen meine Sprachkenntnisse bei weitem nicht aus, mich durch die vielen bürokratischen Bestimmungen durchzuarbeiten, und so muß Justyna diese dröge und freudlose Arbeit völlig alleine bewältigen.

Nun zu meiner Bitte. Gibt es unter den Menschen, die unsere Arbeit unterstützen bzw. für unterstützenswert halten, einige, die bereit wären, Justyna ein wenig dabei finanziell "unter die Arme zu greifen", damit sie sowohl eine Anerkennung psychischer Natur erfährt und daraus ein bißchen Kraft ziehen kann, denn auch das würde ihr gut tun, aber eben auch eine Entlastung ihrer finanziellen Situation spürbar wäre.

6.2.

W I R E R F R I E R E N !! (25 Grad Minus)

und damit das nicht wirklich passiert, ersetzten wir unsere kaputte Heizung durch Lauftätigkeiten und marschieren halbstündig von Ofen zu Ofen und geben ihnen reichlich Zunder.

Mora habe ich eben an die Leine genommen und ins Haus geführt. Noch ist sie im hundefreien Bereich und wird dort zur Eingewöhnung mit Pansen verwöhnt. Gleich nehme ich sie mit an der Leine mit zum Feldspaziergang und danach mache ich mal den Versuch, sie hier bei uns im Zimmer zu lassen. Mal sehen...

Mora macht es uns allen nicht leicht, sie an unserem Luxus und Gemeinschaftsleben teilhaben zu lassen. Sie zickt so sehr bei den anderen Hunden, daß keiner von ihnen sie mag und so kann ich sie nicht aus meiner Sichtweite lassen, aus Angst, daß sie gebissen werden könnte. Aber draußen erfrieren soll sie mir auch nicht, hoffen wir also das Beste, vielleicht ist sie ja auch einfach mal nur friedlich.

2.2.

So, nun erstmal Entwarnung geben - so schnell wie der Virus aufgetaucht ist, scheint er auch wieder verschwunden zu sein. Es war trotz aller Umfragen auch nicht möglich, herauszufinden, von wo er überall sein Unwesen trieb oder von wo er kam, in Polen scheint er nicht aktiv gewesen zu sein. An dieser Stelle danke ich allen herzlich, die sich mit mir um Aufklärung bemüht haben.

Es herrscht Eiseskälte in Rokitno (ich weiß, nicht nur hier), heute habe ich deshalb heute die ganze Bande in der Küche abgespeist, denn in der Futterkammer im ehemaligen Pferdestall frieren die Finger beinahe an den Aluschüseln fest.

Auch im Haus ist es nicht so schön warm, wie ich es gerne hätte, denn es ist nicht möglich die Haustür geschlossen zu halten. Trotz regelmäßiger Spaziergänge würden viele der Hunde bei Bedarf im Zimmer ihre Geschäfte erledigen, das läßt sich bei Hunden, die ihr langes Leben lang nur draußen lebten innerhalb eines großen Rudels nicht umerziehen, dafür braucht es dann doch einen überschaubaren Haushalt, was die Hundemenge betrifft. So bollern wir also mit Heizumg und Kaminöfen gegen die Kälte an, der von Ulla genähte Vorhang vor der Hoftür tut seiniges dazu, damit es erträglich bleibt. Was mich tröstet, ist, daß es nicht allzu lange dauern wird, dann wird es auch wieder wärmer werden.

Eine weitere große Bitte. Justynas sehr sehr altes Auto hat sich in der vorletzten Woche endgültig verabschiedet und nun teilen wir uns zur Zeit meinen Bus, denn ein neues altes Auto kann sie sich zur Zeit nicht leisten. Hat eventuell jemand die Absicht, sein zuverlässiges Auto zu verkaufen oder kennt jemanden, die das plant? Gibt es jemanden, der Justyna ein älteres Auto günstig zur Verfügung stellen könnte? Nur könnte sie leider mehr als ca 1000 Euro gar nicht aufbringen und auch die nur über einen privaten Kredit.

20.1.

Information an alle Hundebesitzer:
In einigen Foren wird zur Zeit sehr davor gewarnt, daß ein Parvovirosevirus Typ D, der absolut gefährlich, oft tödlich ist, grassiert. Bitte informiert euch alle. Der Virus soll aus Polen kommen, allerdings weiß ich nicht, ob dem tatsächlich so ist.

11.1.
Nun war es doch soweit und der alte Becks mußte eingeschläfert werden. Die Verkalkung seiner Wirbelsäule machte ihm das Laufen beinahe unmöglich und sein Gesamtzustand war so schwach, daß es besser für ihn war. Wie auch Aurora hat Becks ein biblisches Alter erreicht, aber auch der Langlebigste ist irgendwann am Ende seines Lebens angekommen. Becks war ein feiner Kerl, nicht besonders verschmust, aber immer da, immer bereit, mit aufs Feld zu kommen. Mach's gut, alter Bursche!
3.1.

- Spendenbescheinigungen (siehe http://www.freunde-von-vierpfoten.de/28.html )

2.1.2012

Das alte Jahr ist um, es lebe das neue Jahr! Allen, ganz besonders denen, die es im letzten Jahr so schwer hatten, ein gutes, gesundes, unbeschwertes Jahr 2012.
Bei uns in Rokitno fing es gut an, bei Carmina Burana und Festbeleuchtung kam kaum etwas von den äußeren Einflüssen an uns heran und um halb Eins war der Spuk vorbei.

Was ich nie uns nimmer geglaubt hätte, ist eingetreten. Der alte Becks, gemeinsam mit Aurora im Sommer 2009 als Greis zu uns gekommen und mehrmals so hinfällig, daß ich ihn schon erlösen lassen wollte, ist mit uns ins neue Jahr gekommen und ich bin mehr als gespannt, was er sich noch so alles einfallen läßt. Er wird fast nur noch von Tabletten zusammengehalten, aber läuft noch, naja, sagen wir, er stakst noch wacker mit uns übers Feld, frißt mit gutem Appetit, fordert seinen täglichen Kauknochen und kommt sogar noch ohne Hilfe die Treppe hoch. Möge er noch ein bißchen bei uns bleiben, solange er nicht leidet. Also Becks: Ein frohes neues Jahr auch und vor allem dir!

 

 

 

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Gitta Eschenbrücher