Foto der Woche

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10.3. 2019

 

Gestern war es doch sehr anstrengend für Emma - aber auch für mich. Es galt verschiedene Schwierigkeiten zu überwinden, aber am Ende des Tages haben wir sie geschafft. Emma hat die Nacht im Schlafzimmer unter meinem Bett verbracht und abzüglich einer Stunde um Mitternacht, in der ihr wohl schrecklich zumute gewesen sein musste, war sie sehr schön ruhig. Ich bin optimistisch, daß sie sich relativ schnell einleben wird, aber noch braucht sie viel Zeit.

8.3.2019

 

Heute ist unfreiwillig die kleine alte Emma bei uns eingezogen. Sie macht den Eindruck, als wenn sie am liebsten mit gar keinem Menschen etwas zu tun haben möchte. Viel Gutes kann sie bisher auch nicht erlebt haben. Von ihrer Familie verstoßen und ohne Futter der Straße überlassen, lebte sie mindestens sechs Jahre in einem halbverwilderten Zustand. Eine andere Frau aus dem Ort gab ihr wohl Futter und durfte sie ursprünglich auch mal streicheln, nur, als die Frau sie dann einfing und kastrieren ließ, nahm Emma ihr das so übel, dass sie sich nie wieder anfassen ließ.

Wie es dann gelang, Emma einzufangen und dem Tierheim zu übergeben, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls saß das arme Hascherl dort nun völlig unglücklich in einer Quarantänebox und hatte alles verloren, was sie mal hatte, nämlich ihre Freiheit. Ich weiß, böse Zungen werden jetzt lästern und sie haben ja auch recht. Ich will seit langem reduzieren und bin nicht gerade auf erfolgreichem Weg. Nur kenne ich eben die Bedingungen in Polen und weiß, dass niemand so ein altes und dann auch noch unzugängliches Tier aufnehmen würde. Und ein ganzes restliches Leben ohne jede Freiheit ist für mich einfach nicht lebenswert. Nun ist sie hier, wir werden uns schon zusammenraufen, aber es wird dauern. Füttern von Hand hat schon aus so manchem feindseligen Vierbeiner einen treuen Freund gemacht. 

Zum Glück mag Emma Hunde und auch mit Katzen hatte die Frau aus der früheren Nachbarschaft sie schon zusammen fressen sehen.

Ich werde in ein paar Tagen nochmal berichten, wie es weitergeht, dann hoffentlich auch mit einem ersten Foto.

21.2.

Vorgestern kamen diese beiden kleinen Hündinnen zu uns. Sie hatten etwa 4 Monate im Tierheim verbracht. Zuvor waren sie einer Familie weggenommen worden, bei der sie am Tischbein angebunden waren und wohl auch noch Schläge bekommen hatten.

Beide waren sehr abgemagert, haben aber im Tierheim schon etwas zugenommen. Da beide mit Appetit fressen, werden sie wohl bald Normalgewicht haben. Perla verweigert uns leider noch das Schneiden der Haare, aber auch das wird noch kommen.

Wichtig ist jetzt erstmal, dass die Kleinen sich gut einleben und zurechtfinden. Sie scheinen mit ihrem neuen Umfeld ganz zufrieden zu sein, jedenfalls laufen sie sehr fröhlich übers Feld und nehmen schon viel Kontakt zu uns Menschen auf. Nur mit den vielen Hunden, wenn alle dicht beieinander im Zimmer sind, haben sie noch etwas Schwierigkeiten, aber das wird wohl jeder verstehen.

Zum Glück gibt es ja genügend Ausweichmöglichkeiten, wo sie dann zur Ruhe kommen können

4.2.

 

Romek, unser langjähriger Haus- und Hofhandwerker, der mit seiner Firma auf die Arbeiten am Zaun übernommen hat, hat uns eine sehr günstige Rechnung gemacht – er meint es gut mit uns –, sodass wir mit dem Geld auskommen und nicht ins Minus abgerutscht sind.
Nun können wir alle gemeinsam nur hoffen, dass dieser Zaun den kleinen Abenteurern standhält und wir nicht nochmal zusätzliche Sicherungsvorkehrungen treffen müssen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch besonders bei der Familie Gr. bedanken, die uns mit ihrer Spende für die Zaunarbeiten geholfen hat.
 

31.1.

Der Zaun (siehe 20.1.) wurde gestern fertiggestellt und probeweise das Tor zum Feld den ganzen Tag offengelassen. Kein Hund versuchte den Ausbruch und auch heute sind keinerlei verdächtige Beschäftigungen erkennbar.
Morgen oder übermorgen werden wir wohl die Gesamtrechnung erhalten, wir ziehen vorsichtshalber schon mal etwas den Kopf ein.

26.1.

Mats meldet sich zu Wort: "Guckt mal, wie mein Herrchen sich um mich kümmert ... ich habe nämlich ein ganz tolles Herrchen!

Hm, ich muss gestehen, ich bin nicht immer ganz so einfach ..."

20.1.

Das neue Jahr ist schon in vollem Gange, der Januar beinahe schon vorbei. Die Hundebande ist vermutlich froh, bei der heutigen Kälte im warmen Haus sein zu dürfen, zumindest sehe ich nicht allzu viele Hunde auf dem Hof herumstromern.
 
In der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gab es einige Probleme in Rokitno, die dringend einer Lösung bedürfen und leider immer noch nicht so ganz gelöst sind.
     Unser siebenjähriger Baron, der sich während der vergangenen viereinhalb Jahre prima mit der Grundstückgröße arrangieren konnte, hat plötzlich den großen Freiheitsdrang. Nachdem sein Freund Oskar gestorben war, fing er wohl an, sich zu langweilen, und begab sich ans fleißige Graben. So buddelte er sich passend große Löcher unter den Zaun und machte seine kleinen Ausflüge. Dies war erstmal nicht so schlimm, nur kamen sehr bald auch andere Hunde auf den Geschmack. Alle kamen sehr bald zurück, aber da wir keinen Ärger mit den Nachbarn wollten, machten wir die gegrabenen Löcher jeweils wieder zu. Für kluge Hunde kein Problem, einen Meter weiter wurde ein neues Loch gebuddelt und noch eines und noch ...
          Leider kamen dann mehrere ungünstige Dinge zusammen: Vom 2. Weihnachtstag an ging die Böllerei los, was meine fleißigen Hunde aber nicht von ihren Plänen abhielt. So kam es, dass Hündin Nanni außerhalb des Feldes war, als ein Böller sie wohl stark erschreckte, sodass sie in die falsche Richtung lief. Trotz unserer Suche blieb Nanni beinahe 5 Tage verschwunden. Als dann endlich eine Frau aus dem Nachbardorf anrief, bei der Nanni dann aufgetaucht war, war die Erleichterung groß. Danach machte sich Pascal für ein paar Stunden selbstständig, und auch der kleine Pimpusz, dann wieder Nanni.
Es war zum Verzweifeln, was wir auch unternahmen, die Hunde buddelten weiter. Eine andere Lösung musste her und die wurde teuer.
       Wir kauften Rasenkantensteine, setzten einen neuen, etwas höheren Zaun und vergruben dort, wo die Rasenkantensteine nicht mehr reichten, einen Zaun in die Erde ein. Wir waren damit nun so gut wie fertig und meine Hoffnung war groß, dass wir nun Ruhe haben würden. Leider stimmt das so nicht. Baron, der Urheber allen Übels, hat nun gestern beschlossen, den lästigen Zaundraht einfach durchzubeißen.
 
Es gibt unterschiedliche Ideen für eine Lösung:
  • Baron muss an die Kette ☺, was wohl am billigsten wäre. Baron wird nur noch an der Leine übers Feld geführt und außerhalb der Feldspaziergänge bleibt das Tor zum Feld geschlossen, was aber für alle Hunde 22,5 Stunden täglich Feldverbot bedeutet und für Baron ein schon sträfliches Maß an Einschränkung. Schade, denn sie könnten nach Lust und Laune dort den ganzen Tag buddeln und toben, wenn ihnen danach ist.
  • Ein zweiter, aber stärkerer und dann auch teurer Zaun wird vor den vorhandenen gesetzt. Die Kosten dafür wage ich mir nicht auszumalen, werde sie aber bald ausrechnen können.
  • Die letzte Lösung: Ein Schafszaun, der unter leichten Strom gesetzt wird, wird installiert. Auch da müsste ich die Kosten bald herausfinden können.
Trauriger Fakt ist, dass der Zaun schon jetzt unser Geld, welches Paten und Sponsoren im vergangenen Jahr dankenswerter Weise gespendet haben, komplett aufgebraucht hat. Es wird uns also wohl nichts anderes ürigbleiben, als andere um Hilfe zu bitten.
Wir werden uns einen möglichst klaren Überblick verschaffen und uns dann noch mal über diese Seite melden.

 

8.1.

 

Die Spendenbescheinigungen für 2018 sind versandt worden.

Wer keine bekommen hat, aber eine benötigt, wende sich bitte per Mail an AGPolnik@t-online.de .

Wir benötigen Ihre Postanschrift, um Bescheinigungen ausstellen und zusenden zu können.

6.1.

 

Tierische Gefährten – Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz > weiterlesen

 

 

 

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"Angekommen! Kurze Geschichten über Vierbeiner aus dem Tierschutz > siehe hier

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